Tagebuch


"Frühsommer" schon im Februar?

Die Sonne knallt, gefühlt 25 Grad, blauer Himmel. In der Kleingartenkolonie Oeynhausen (Berlin-Schmargendorf) zeigen sich an einem 16. Februar bereits überall Frühblüher und erste Bienen sind schon emsig unterwegs. Wird es wie im letzten Jahr, dass der "Super-Sommer" ohne Frühling direkt nach dem Winter beginnt - nur noch früher???


Statt Tulpen- oder Asternweg bald Helene Jacobs

Nach Helene Jacobs, einer Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, soll eine Straße, ein Weg oder ein Platz im künftigen Maximilians Quartier der Groth Gruppe in Schmargendorf benannt werden. Dafür haben sich bereits alle Fraktionen im Kulturausschuss ausgesprochen. Die Wohnsiedlung entsteht auf einem früheren Teil der Kleingartenkolonie Oeynhausen.

Aus Tagesspiegel/Leute, Charlottenburg-Wilmersdorf.


Noch leben in Berlin über 300 Wildbienen-Arten

Berlins Wildtierexperte Derk Ehlert zählt auf, wie jeder von uns mithelfen kann, damit auch weiterhin über 300 Wildbienenarten und rund 15.000 Insektenarten in unserer Stadt leben können – und warum auch „Unkräuter“ dafür wichtig sind. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


In NRW genießen Kleingärten sogar Verfassungsrang!

Während in Berlin Kleingärtner für ihre Parzellen ums Überleben kämpfen, genießen Kleingärten in NRW sogar Verfassungsrang. Nach Artikel 29 Absatz 3 der Landesverfassung sind in Nordrhein-Westfalen die Kleinsiedlung und das Kleingartenwesen zu fördern. Dieser Appell richtet sich an alle Akteure wie Landesregierung, Kommunen, Verbände und Vereine und umfasst sowohl finanzielle Förderung als auch die Unterstützung des Kleingartenwesens insgesamt. Die Landesregierung unterstützt die Kleingärtnerinnen und Kleingärtner durch die finanzielle Förderung von Schulung und Beratung, investive Förderung für Errichtung und Erhaltung von Dauerkleingartenanlagen über eine Förderrichtlinie.

Hallo, Berlin! Bitte nachmachen!

Hier gibt´s den Artikel 29 zum Nachlesen.


"Bäume schneiden ist gesünder und körperlich fordernder als Krafttraining in der Muckibude"

 

Klaus Neumann, Präsident der Deutschen Gartenbau Gesellschaft, zählt auf, warum Kleingärten so wichtig sind und Kleingärtnern so gesund ist. Er sagt aber auch: „Der Kleingartenplan ist politisch verständlich, aber in der Praxis völliger Unsinn. Dieser Plan zwingt die Kleingärtner dazu, konkret zu sagen, wo was als erstes abgerissen werden muss. Das ist das Gegenteil davon, was ein Entwicklungsplan eigentlich will.“ Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Selbsternannte Stadtentwickler sind scharf auf Berlins grüne Lunge, die Kleingärten - und was der Landesverband der Gartenfreunde dazu sagt

Es gibt eine konzertierte Aktion aus Immobilienentwickler Arne Piepgras, Andreas Becher vom Bund Deutscher Architekten und Christian Müller von der Baukammer, die alle gern Kleingärten bebauen lassen wollen.  Ihnen antwortet jetzt Günter Landgraf, Präsident des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde. Hier der Bericht.


"Jede Laube ist ein Paradies!"

 BZ-Chefreporter Oliver Ohmann hält die Kleingartenkolonien der Stadt für ein überlebenswichtiges Stück Berlin und sagt: „Jede Laube ist ein Paradies!“

 Damit reagiert er auf die neuerlichen Begehrlichkeiten, unsere Kleingärten zu bebauen – zuletzt durch ein Vorstandsmitglied der Baukammer Berlin. Hier Ohmanns Meinung aus der BZ.


Interview mit dem Ingenieur Christian Müller, der als Vorstand der Baukammer fordert, große Teile Berliner Kleingartenanlagen zu bebauen

Müller schlägt vor, die Ränder aller Kleingärten an der Straße zu bebauen. Sein Argument: Gerade an Straßenrändern könne schnell und vor allem sehr günstig gebaut werden kann. Strom, Wasser und alle Leitungen liegen dort schon, die neuen Häuser könnten also kurzfristig ans Netz gehen. Und diese Bauflächen sollten ausschließlich an landeseigene Wohnungsunternehmen gehen, damit sie günstige Wohnungen bauen. In knapp zwei Jahren könnten dort mehrere tausend neue Wohnungen zu günstigen Mieten stehen. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.

 „Kleingärten sind ein wichtiger Teil dieser Stadt. Der Vorschlag, Kleingartenanlagen zu bebauen, ist völlig deplatziert. Wir können uns eine Stadt ohne Kleingärten nicht leisten.“ Das ist die Antwort von Katalin Gennburg für die Linke-Fraktion im Abgeordnetenhaus auf diese neuerlichen Begehrlichkeiten der Baubranche. Hier der Bericht dazu aus dem Tagesspiegel.


Wieder Stadtgrün vs Beton, wieder sollen in Berlin Kleingärten gegen Wohnungsbau ausgespielt werden!

Keine Metropole hat so viele Kleingärten wie Berlin. Sie machen die Stadt grün. Auf der anderen Seite stehen Tausende Menschen, die keinen bezahlbaren Wohnraum mehr in der Hauptstadt finden. Was ist wichtiger? Die BZ lässt eine Wohnungssuchende und einen Kleingärtner zu Wort kommen. Und was sagt selbst die Alleinerziehende, die dringend eine Wohnung sucht?: „Kleingartenanlagen zu bebauen, ist nicht die Lösung.“ Hier der Bericht.

 

 


Wolltest Du schon immer mal wissen, wer so alles durch Deinen Garten stromert oder Deinen Rasen zerwühlt?

Wenn Du neugierig bist, bietet die Plattform "Artenfinder" der Stiftung Naturschutz Berlin eine tolle Aktion: Du kannst dort kostenlos eine Wildtierkamera für etwa 14 Tage ausleihen und in Deinem Garten aufstellen. Anschließend kannst Du Dich damit überraschen lassen, wer so vor die Linse lief - tagsüber in Farbe, nachts in schwarzweiß, alles ganz ohne Blitz.

Falls einige interessiert sind, könnte ich es organisieren, dass ein Experte samt Kameras in Schmargendorf vorbei kommt, beim Montieren behilflich ist und Tipps gibt. Bitte zeitnah unter holgerjost@aol.com melden. Hier gibt´s mehr Infos.


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So wohnungsgrün (oder eben nicht) sind die einzelnen Regionen in Charlottenburg-Wilmersdorf

Unter "wohnungsnahem Grün" versteht man Flächen mit einer Mindestgröße von 0,5 Hektar, die in 500 Meter Entfernung erreichbar sind. Als Richtwert gilt 6 m² je Einwohner.
Diese Tabelle zeigt, dass beispielsweise in Halensee nur ein Versorgungsgrad von 18,5 Prozent erreicht wird (1,1 statt 6 m²), das "grüne" Schmargendorf kommt auf ganze 68,8 Prozent (4,1 statt 6 m²), ist also auch unterversorgt.
Die Tabelle gibt den Stand von 2015 wieder. Das Bezirksamt sieht sich übrigens nicht in der Lage, ältere oder frischere Vergleichsdaten zu liefern.
Im Jahr 2013 war Charlottenburg-Wilmersdorf in Bezug auf den Anteil nicht versorgter Einwohner (37 %) nach Tempelhof-Schöneberg (39 %) der am schlechtesten versorgte Bezirk Berlins. Und die Einwohnerzahl steigt, die Grünfläche sicher nicht...


"Erschlossene Kleingärten sind gut zu bebauendes Bauland"

Die Berliner Baukammer fordert mehr Wohnungsbau auf bisher von Kleingärtnern genutzten Flächen. "Kleingartenanlagen mit bereits erschlossenen Straßengrundstücken sind leicht in zu bebauendes Bauland für die öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften umzuwandeln", erklärte Christian Müller vom Kammervorstand.

Wenn ein Fünftel der Kleingärten bebaut werde, also etwa 580 Hektar, könnten 200.000 Wohnungen mit je 46 Quadratmetern Wohnfläche entstehen. Dann blieben immer noch 80 Prozent als Grünland erhalten.

 

Die Baukammer Berlin ist die gesetzliche Standesvertretung der im Bauwesen tätigen Ingenieure. Hier geht´s zum Beitrag aus der MoPo.


Umfrage zur Wichtigkeit von Kleingärten

Bitte nehmt Euch kurz Zeit für eine rasche wissenschaftliche Umfrage. Ziel dieser Studie ist es, das Potenzial zu ermitteln, welche ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Leistungen die Kleingartenanlagen ergeben, um die Wichtigkeit für eine weitere nachhaltige Nutzung solcher Anlagen aufzuzeigen. Damit sollen Fakten und Daten für den Erhalt und die Entwicklung dieser Flächen in der Stadt zusammentragen werden. Hier geht´s zur Umfrage.


Der Spatz bleibt in unseren Gärten Spitze

Die abschließende Auswertung der NABU-Zähl-Aktion „Stunde der Wintervögel“ offenbart mehr Zähler, aber weniger Vögel: Mehr Berliner als je zuvor haben dieses Jahr beim großen Wintervogel-Zählen des NABU mitgemacht. 3.871 (Vorjahr 3121) Vogelfreunde reichten ihre Beobachtungen ein, 88.962 Vögel (Vorjahr 71.705) wurden in der Hauptstadt gezählt. Der Haussperling konnte auch dieses Jahr seine Spitzenposition verteidigen.

Bundesweit wurden durchschnittlich 37,1 Vögel pro Garten gezählt. Das sind zwar fast 9 weniger als 2011, aber etwas mehr als im Vorjahr. In Berlin sind´s etwas weniger – 33,5 Vögel je Garten (Vorjahr 34,8). Rekordzahlen konnten auch bundesweit bei den Teilnehmern erreicht werden - fast 138.000 Personen meldeten ihre Zählungen.

Der Haussperling ist in Berlin mit 22.439 Individuen mit Abstand der meist gezählte Vogel, Platz zwei belegt die Kohlmeise, gefolgt von Blaumeise und Amsel. Während die zwei Listenführer sogar im Vergleich zum Vorjahr häufiger gesichtet wurden, wird bei der Blaumeise ein Rückgang von 13, bei der Amsel von 11 Prozent sichtbar.

 

 


Die BVV Marzahn-Hellersdorf beschließt die planungs-rechtliche Sicherung aller Kleingartenanlagen im Bezirk

Die BVV Marzahn-Hellersdorf beschließt auf Antrag der CDU-Fraktion die dauerhafte planungsrechtliche Sicherung der Kleingartenanlagen in diesem Bezirk durch die jeweilige Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplans. Hier findest Du dazu einen Blog-Beitrag des Verordneten Alexander J. Herrmann.


"Für jeden Quadratmeter Gebäude muss auch ein Quadratmeter Grün geschaffen werden, auch innerstädtisch!"

Man kann die vielen Verdienste Berliner Kleingärtner nicht oft genug aufzählen und würdigen, schließlich sind sie Urban-Gardening-Aktivisten der ersten Stunde, kümmern sich seit über 100 Jahren um Klima und Naturnischen in der Hauptstadt. Auch auf der Grünen Woche lässt sich erahnen, wie wichtig die Kleingärten für unsere Metropole sind. Hier ein Bericht der Berliner Morgenpost.


Welche enorme Bedeutung Kleingärten für unser Wohlbefinden haben

Ärzte sagen, ein Kleingarten habe enorme Bedeutung für das Wohlbefinden der Menschen: Die Gefahr für Schlaganfälle sinkt, Bluthochdruck lässt sich besser vermeiden, wer im Garten werkelt, neigt eher weniger zur Depression. Experten haben sogar belegt , dass Bäumeschneiden körperlich genauso so anspruchsvoll ist wie Hantelbiegen. Und noch mehr Argumente, warum Berlin noch mehr Kleingärten braucht. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel über einen Vortrag des Landschaftsarchitekten Klaus Neumann.


Pflanzen können Bienen hören

Schwirrgeräusche von Bienen, Hummeln oder Faltern regen bestimmte Blumen zur Produktion von süßerem Nektar an, sagen israelische Forscher. Sie hatten die Nachtkerzenpflanzenart Oenothera drummondii untersucht. "Unsere Ergebnisse zeigen erstmals, dass Pflanzen schnell auf das Geräusch von Bestäubern reagieren können", schreiben die Wissenschaftler. Die durchschnittliche Zucker-konzentration im Nektar habe sich innerhalb von drei Minuten um rund 20 Prozent erhöht. Hier der Beitrag aus dem „Spiegel“.


"Da wächst was!" Kleingärtner für Kleingärten

„In die Debatte, ob Stadtgrün oder Bauland wichtiger ist für Berlin, schalten wir uns gerne ein. Wir werben für Kleingärten und wollen zeigen, welchen Wert sie für die wachsende Stadt haben: ökologisch, sozial und ökonomisch. Und wir möchten Menschen dazu einladen, unsere Rolle in Zukunft gemeinsam noch lebendiger zu gestalten.“

 

 

Eine tolle, kreative Aktion Pankower Kleingärtner, die auch bei der Grünen Woche in der Blumenhalle vertreten ist. Und hier gibt´s noch so einiges mehr dazu.


Kleingärten sind unverzichtbar - auch für Bienen, Hummeln und andere Bestäuber!

Innerstädtische Kleingärten sind wichtige Rückzugsgebiete für Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und andere, teils bedrohte Insektenarten.

 Eine großflächig angelegte Untersuchung von 360 Arealen in vier britischen Großstädten ergab, dass städtische Regionen mit vielen Kleingärten „Hotspots“ für Bestäubungsinsekten sind, also dort zahlreicher und artenreicher als in anderen Stadtbezirken vorkommen, etwa auf Friedhöfen oder Parks. Bis zu 52-mal mehr Bienen zählten die Forscher in datschenreichen Regionen. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Auch auf unserer anderen Seite wird jetzt gebaut - bis 2025

Ein Stadtplatz mit Wochenmarkt, Theater, Kino, kleine Läden, Restaurants und Cafès, ein Hotel und 10.000 Arbeitsplätze: Nebenan auf dem Reemtsma-Gelände entsteht für 1 Milliarde Euro die neue Stadt „Go West“ – immer noch ohne eine einzige Wohnung. Hier der Bericht aus der MoPo. Und so begründet das der Bezirksbürgermeister in einem Interview.


Wohnungsbau vs Kleingärten - kann Marzahn Vorbild sein?

„Dass Wohnungsbau und der Erhalt von Kleingärten durchaus funktionieren können, zeigte die DDR vor 40 Jahren, als die Großsiedlungen in Marzahn entstanden“, sagt Gert Schoppa, bis vor kurzem noch Vorstandsmitglied im Landesverband der Gartenfreunde. Hunderte Parzellen fielen damals den Plattenbauten zum Opfer, schätzt er. „Wie an der Allee der Kosmonauten. Dort, wo heute die Wohnhäuser stehen, waren einst Kleingärten.

Im Gegenzug wurden auf staatliche Anweisung hin Ersatzflächen für die weggefallenen Parzellen geschaffen. Die Kleingartenanlagen Fuchsberg, Ahrensfelder Berg und Am Kienberg entstanden – über 1100 der etwa 1500 Parzellen, die es heute in Marzahn gibt.“

 

Nach diesem Vorbild könne Berlin auch heute verfahren. „So wie Investoren bei Baumaß-nahmen für gefällte Straßenbäume neue pflanzen müssen, sollten sie auch baurechtlich verpflichtet werden, ortsnahen Ersatz für Kleingärten zu schaffen, die durch den Wohnungsbau verschwinden“, fordert Gert Schoppa (Foto). Hier der Bericht aus dem Berliner Kurier.


Unsere Böden sind immer noch zu trocken

Die nasskalte Nieselsuppe dieser Tage kam gerade noch rechtzeitig, um die im Extremjahr 2018 entstandenen Probleme zu lindern.

Während selbst der graue und vernieselte Dezember etwas trockener ausfiel als im langjährigen Mittel, hat der Januar sein bisheriges Niederschlagssoll leicht übererfüllt.

Aber es müsste noch wochenlang weiter regnen oder schneien, um das Defizit von 2018 – statistisch fehlen 250 von 600 Litern pro Quadratmeter – auszugleichen.

 

Für die oberen 25 Bodenzentimeter zeigt der Dürremonitor ein geteiltes Deutschland. Von Berlin an nordwärts ist es noch zu trocken, südlich davon haben sich die Verhältnisse normalisiert. In den tieferen Schichten bis 1,8 Meter – in denen sich eher Grundwasser bildet und Bäume sich versorgen – ist es dagegen fast überall noch viel zu trocken. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.

Jetzt Vögel füttern - aber wo, wie und womit?

Wer Spatz, Meise und Co. im Winter mit Futter versorgen will, sollte vor allem rechtzeitig damit beginnen. „Es ist sinnvoll, dass die Vögel sich erst einmal an die Futterstelle gewöhnen können“, sagt Andreas Frei, Tierarzt im Vogelpark Walsrode. „Deshalb sollte man nicht erst mit der Fütterung beginnen, wenn es richtig kalt ist und Schnee liegt.“ Mehr Tipps hier im Beitrag der Berliner Zeitung.


Sind Kleingärten wertvolles Stadtgrün oder nur Bauerwartungsland?

In den Städten wird der Wohnraum knapp, zugleich gelten Kleingärten als unantastbar. Sind solche Privilegien noch okay? Ein Für und Wider. Hier der Beitrag aus der Zeit.


Umfrage: Sollen in Berlin Wohnungen und Schulen auf Kleingartengelände gebaut werden?

Sollen Kleingartenflächen in Berlin für bezahlbaren Wohnraum, Kitas und Schulen bebaut werden? Das fragt die Initiative "Gartenstädte statt Gartenzwerge". Hier geht´s zur Umfrage (unter dem Datum 8. Januar), hinter der übrigens Investor Arne Piepgras stecken soll


Berlins Kleingärtner auf der Grünen Woche

Berliner Kleingärtner zeigen auf der Internationalen Grünen Woche 2019 (18. – 27. Januar), was die Gartenvereine alles leisten.

 

In diesem Jahr sind die Kleingärtner Teil der „Blooming City“ in der Blumenhalle. Dass Gärten zum Stadtklima beitragen, ist bekannt. Sie sind Zulieferer für Frischluft und spenden mit ihren Bepflanzungen und Wasserbiotopen Verdunstungskühle. Jetzt, wo wir im Klimawandel angekommen sind, werden diese klimatischen Leistungen für Großstädte immer wichtiger. Gärten müssen deshalb auf klimatische Veränderungen eingestellt werden. Auf der Messe werden Interessierte ausgiebig beraten, wie man Gärten an den Klimawandel anpassen kann. Hier die Mitteilung des Landesverbandes der Gartenfreunde.


Gibt es eigentlich eine Versicherung gegen Wildschwein-Schäden?

Berlins Wildtierexperte Derk Ehlert gibt Tipps, wie man sich bei einer Begegnung mit Wildschweinen verhalten sollte und beantwortet auch die Frage, ob man sich gegen Schwarzkittel-Schäden versichern kann. Hier der Bericht aus der MoPo.


Kleingartenirrsinn oder Kleingartensegen?

Sind Kleingärten einfach nur billiges Bauland für dringend benötigte Wohnungen? Oder gewinnt die Einsicht, dass Kleingärten auch in Zukunft Teil der Städte sein müssen, weil sie zum Grün gehören, das ganz wesentlich dazu beiträgt, dass die Städte lebenswert bleiben? Aber müssen Kleingärtner dafür umdenken, sich noch mehr um Öffnung und Artenvielfalt bemühen und ihre Parzellen nicht nur als eine Art private Liegewiese nutzen? Hier der Bericht aus der Mitteldeutschen Zeitung.


Hast Du schon eine Stunde Vögel gezählt?

Auch noch am morgigen Sonntag kannst Du noch für die NABU-Aktion "Stunde der Wintervögel" zählen, was sich gefiedert in Garten oder Park zeigt. Aktueller Trend: Bislang wurden in 519 Berliner Gärten 17.862 Vögel gezählt - am häufigsten Haussperling, Kohlmeise, Blaumeise, unter den seltensten sind Grauspecht, Bluthänfling und Raubwürger. Hier die Infos zum Mitmachen.


Die neue NABU-App "Vogelwelt"

 

 

 

Amsel, Star, Haussperling oder Kohlmeise erkennt vermutlich jeder von uns. Aber was flattert da sonst noch so in unseren Kleingärten? Eine kostenlose App (Basisversion) mit 1000 Fotos von 308 Arten zum Bestimmen der gefiederten Besucher in unseren Gärten gibt es vom NABU für jeden Vogelfreund. Hier gibt´s alle Infos dazu. 


Machst Du mit bei der "Stunde der Wintervögel"?

 Vom 4. bis 6. Januar ruft der Naturschutzbund Deutschland (NABU) dazu auf, die Vögel im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen. Notiere von jeder Art die höchste Zahl an Vögeln, die Du während der Stunde gleichzeitig beobachten kannst. Dabei zählen auch Vögel, die Deinen Garten nur überfliegen.

Gut möglich, dass es dieses Jahr weniger Tiere zu sehen gibt. Finden die Vögel im Wald und in der freien Landschaft noch genügend Futter, machen sie sich im Garten rar, und bei den Waldbäumen war 2018 in vielen Regionen ein Mastjahr, auch Sträucher wie Schlehe und Schneeball trugen extrem viele Beeren.

Ob sich die Vögel im winterlichen Garten sehen lassen, hängt aber auch davon ab, wie viele Wintergäste uns aus Skandinavien und Russland besuchen, wie der Bruterfolg im Sommer war und natürlich vom Wetter: Je frostiger und schneereicher es ist, desto verlockender sind die milden Siedlungslagen für Piepmätze.  Weitere Infos gibt´s unter www.stundederwintervoegel.de


Letzter Besuch bei Reemtsma nebenan

Nach fast 50 Jahren ist endgültig Schluss: Die alte Tabakfabrik - mit eigenem Wasserwerk und Stromversorgung - wird größtenteils abgerissen. Dabei wurden hier früher über 16 Milliarden Zigaretten im Jahr produziert. Doch seit 2012 ruht der Betrieb - das Gelände in Schmargendorf steht leer. Die Zukunft des Geländes zwischen der Mecklenburgischen und der Forckenbeckstraße steht längst fest: Hier soll in Zukunft nicht gewohnt, sondern gegründet werden. 10.000 Arbeitsplätze werden auf dem Gelände, das größer als der Potsdamer Platz ist, entstehen. Geplant sind ein Gründerzentrum und ein zentraler Campusplatz mit Theater, Kino und zwei Hotels. Hier der Bericht der rbb-Abendschau.


So lässt sich etwas Natur auch in Wohngebiete locken

Gebüsche, Nistgelegenheiten und Staubbad für Spatzen, Brennesseln und Efeu für Admiralfalter, auch der Igel wird nicht vergessen: Ein tolles Beispiel aus Ingolstadt, wie schon beim Planen eines Wohngebietes auch an die Lebensbedingungen einiger konkreter Tierarten gedacht wird. Und wer denkt in Berlin schon so weit? Hier der Bericht aus dem Donaukurier.


Wildern Waschbären auch schon in Deinem Garten?

In Berlin leben bereits rund 800 Familien Waschbären – Tendenz steigend. Sie dezimieren Vögel, Fledermäuse, Frösche und Eidechsen…

 

Um weitere Ausbreitung einzuschränken, hat die Stadt 2011 das Füttern der Kleinbären verboten. Bei Missachtung drohen bis zu 5000 Euro Strafe. Hier der Bericht des Tagesspiegel.


Rosinen oder lieber Maiskörner - welcher Gartenvogel freut sich jetzt über welches Winterfutter?

Körner, Samen, Rosinen, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, gehackte Nüsse, Meisenknödel, getrocknete Beeren, Maiskörner, Fallobst... Aber welcher Vogel frisst jetzt im Winter was besonders gern? Hier der Bericht des NABU.


Berlin war noch nie heißer und trockener

Das Wetter hat im ablaufenden Jahr in Berlin neue Rekorde aufgestellt: 2165 Stunden lang hat über der Hauptstadt die Sonne geschienen, 530 Stunden mehr als im Durchschnitt.

 

Und es war auch so warm wie niemals zuvor: Mit 11,4 Grad Celsius lag die Temperatur 2,3 Grad über dem langjährigen Mittel. Zudem zählt Berlin zu den Bundesländern mit dem geringsten Niederschlag: Nur 400 Liter pro Quadratmeter - rund 170 Liter weniger als sonst - hat es in diesem Jahr geregnet. Hier der Bericht der MoPo.


Wurde Deutschlands erste Kleingartenkolonie schon 1827 in Berlin gegründet?

Die Geschichte der Kolonie "Zur Linde" in der Treptower Kiefholzstraße reicht bis ins Jahr 1827 zurück. Als sie von sieben Familien gegründet wurde, hatte sie zunächst aber einen merkwürdigen Namen erhalten... Hier der Bericht von rbb 24.


Mit einem Foto aus Christmas Garden wünscht die Redaktion


Die Reemtsma-Fabrik wird ab 7. Januar für ein Gründerzentrum abgerissen. Hier sollen 1 Milliarde Euro verbaut werden - aber nicht eine einzige Wohnung entstehen

Auf dem Gelände der alten Reemtsma-Zigarettenfabrik in Schmargendorf soll ein Gründerzentrum entstehen, zu neudeutsch: ein Start-up-Inkubator. Die Pläne für das neue Quartier unter dem Label „Go West“ stellte Stephan Allner, Geschäftsführer der Immobilienfirma „Die Wohnkompanie“ am Mittwochabend im Stadtentwicklungsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Charlottenburg-Wilmersdorf vor.

Einen Betreiber hat man auch schon gefunden, aber dessen Name wird noch nicht verraten. „Wir hoffen, dass wir Ostern 2019 eine Baugenehmigung haben“, so. Der Bauantrag für den alten – neuen – Gewerbestandort wurde Ende November gestellt.

 

Herzstück des Quartiers (Architekten Christoph Kohl) wird ein zentraler Campus-Platz, so groß wie der Walter-Benjamin-Platz in Charlottenburg. Hier sollen ein Kino, ein Theater, ein Wochenmarkt sowie Nahversorger und Gastronomie Platz finden. Ein bis zwei Hotels werden sich auf dem Gelände ebenfalls finden. Hier der Bericht des Tagesspiegel. 


Der Berliner Senat will Kleingärten fördern, die sich für den Kiez öffnen

Der Senat hat den von der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, vorgelegten Bericht an das Abgeordnetenhaus „Urban Gardening in der Stadt verwurzeln“ beschlossen.

In Berlin soll das urbane Gärtnern in allen Formen gefördert und stärker in die städtische Planung eingebracht werden.

Das Gesamtkonzept stellt die gemeinschaftliche Gestaltung von Grün in den Vordergrund. Hierzu gehören unter anderem begrünte Baumscheiben, Urban-Gardening-Projekte, experimentelle Freiräume sowie Kleingärten, die für den Kiez geöffnet werden. Hier die Pressemitteilung der Senatskanzlei. 


Hallo, Stadtrat Schruoffeneger, was wird denn nun aus den Kleingärten von Oeynhausen und Friedrichshall?

Zur BVV vom 13. November stellte Susanne „Suse“ Raabe-Feimer Einwohnerfragen, die Baustadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne, Foto) wie folgt beantwortete:

1.     Wann wurde/wird das B-Plan-Verfahren für das Gelände „Oeynhausen-Nordost“ zur Festsetzung als Dauerkleingarten-fläche eingeleitet?

Schruoffeneger: Dies erfolgt,  so wie es im städtebaulichen Vertrag vorgesehen ist, nach Bestandskraft der Baugenehmigung für das Wohnbauvorhaben. Hier fehlt noch der Block A. Aber für den Fall, dass da keine Widersprüche kommen, können wir demnächst damit beginnen.

2.     - Was geschieht mit „Oeynhausen-Süd“ und „Friedrichshall“? Fallen diese Kolonien unter die Absichtserklärung des Senats, alle Kolonien auf landeseigenen Flächen bis 2030 zu sichern?

Schruoffeneger: Beide Kolonien sind im aktuellen Arbeitspapier des Flächennutzungsplanes Berlin als Grünflächen mit der Zweckbestimmung Dauerkleingarten dargestellt. Dementsprechend sind die Kleingartenanlagen im Kleingartenentwicklungsplan der Sicherungsstufe IVb „fiktive Kleingartenanlagen“ zugeordnet. Der Kleingartenentwicklungsplan befindet sich derzeit in Überarbeitung. Der Entwurf soll den Bezirken zur verwaltungsinternen Stellungnahme im Dezember 2018 zugesandt werden, liegt derzeit allerdings noch nicht vor.


Hier ist die Gegenrede pro Cornelsenwiese: "Die Grünen vergessen das Grün im Bezirk"

Die „Initiative für den Erhalt des Stadtgrüns“ antwortet auf den Leserbrief des Grünen Uwe Szelag (siehe unten.): "Der Leserbrief des Herrn Szelag trifft bei uns auf pures Entsetzen. Sollte die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen seiner Meinung folgen, hieße das nicht nur, dass selbst die Grünen jetzt das Grün im Bezirk vergessen, obwohl sie bisher über Jahre der letzten Wiese in Schmargendorf die Treue hielten.

Als die Kleingartenkolonie Oeynhausen zur Bebauung freigegeben wurde, argumentierte der damalige von Rot-Grün gestützte Stadtrat ganz ähnlich. Klagen könne man verlieren, Schadenersatz in Millionenhöhe drohe. Ernst genommen hat das außer diesen beiden Fraktionen kaum jemand. So gewann am Schluss nicht das Grün der Stadt, nicht der in einem Bürgerbegehren (!) manifestierte Wille der Bevölkerung, sondern ein Investor."

Hier der Bericht aus der MoPo.                                                     Foto: Becker & Kries/BRH Generalplaner


"Die Bebauung wäre mit Schmerzen vertretbar"

Es geht um die Cornelsenwiese in Schmargendorf, ganz in der Nähe unserer Kleingartenkolonien. Und die Berliner Morgenpost veröffentlicht dazu die Meinung von Uwe Szelag, der für die Grünen als Bürgerdeputierter im Stadtentwicklungsausschuss sitzt und sich für die Bebauung der umkämpften Wiese ausspricht - obwohl auch seine Partei auf Bürgerdruck vor eineinhalb Jahren dafür gestimmt hatte, Grünflächen in Charlottenburg-Wilmersdorf erhalten zu wollen. Hier der Bericht der MoPo. Und ein weiterer Beitrag zum Thema Cornelsenwiese aus der Berliner Woche.


Wird jetzt die Cornelsenwiese doch noch bebaut?

Der Investor Becker & Kries hat neue Pläne vorgelegt, nach denen die Cornelsenwiese in Schmargendorf doch bebaut werden soll. Es stehe eine politische Grundsatzentscheidung an, so Baustadtrat Schruoffeneger. Der Bauausschuss will dazu bis Anfang 2019 ein Meinungsbild erstellen. Hier der Bericht der MoPo.


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Das Berliner Lauben-Sterben in Zahlen

In den Jahren 2007 bis 2017 wurden in Berlin 57 Kleingarten-Anlagen mit 3803 Parzellen auf 159 Hektar platt gemacht. So die Angaben aus dem brandaktuellen Statistischem Jahrbuch 2018.
In Charlottenburg-Wilmersdorf wurden danach im gleichen Zeitraum 6 Anlagen mit 759 Parzellen auf 23,7 Hektar zerstört.


Goldmedaille für ein Spaghetti-Hochbeet

So überzeugten die 260 Kleingärtner der Marzahner Anlage "Am Kienberg" die Jury und holten ihre Goldmedaille: mit Obstlehrpfad in 125 Sorten, großem Insektenhotel aus Holz, Lehm und Ziegeln sowie einem öffentlichen Hochbeet für alles, was man so für Spaghetti und Tomatensoße braucht. Hier der Bericht aus der MoPo.


Wie gut kennst Du schon unsere Wintervögel?

Haben Amselmännchen einen gelben oder roten Augenring? Warum wird der Gimpel auch Dompfaff genannt? Welches ist unsere größte Wildtaube? Hier findest Du ein interessantes NABU-Quiz über unsere Wintervögel.

 


Braucht Berlin einen Dauergartenvertrag?

Spekulation, Wachstum und Bauwut bedrohen nicht erst seit gestern das Berliner Grün. Um die interkulturellen, urbanen und Kleingärten unserer Stadt zu erhalten und zu sichern, fordert eine Initiative einen Dauergartenvertrag – analog zum Dauerwaldvertrag. Hier der Beitrag vom Netzwerk Grüne Liga.


BVV-Einwohnerfrage zu Oeynhausen

Diese Einwohnerfrage wird  in der nächsten BVV im Rathaus Charlottenburg am 13. Dezember um 17:00 Uhr gestellt - und hoffentlich richtig beantwortet.

Zu später Stunde gibt´s dann übrigens noch Anträge, auf Laubbläser mit Verbrennungsmotoren in Grünanlagen und auf öffentlichem Straßenland zu verzichten (TOP 10.22 und 10.28).


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Wie geht´s eigentlich unserem neuen Vereinsheim?

Nein, im Jahr 2018 wurde es leider nichts mit der Fertigstellung. Jetzt ist die Eröffnung fürs Frühjahr 2019 geplant, nach der Wasseranstellung, der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Aber wie ist aktuelle der Stand?

In der Kleingartenkolonie Oeynhausen wurde am Rosenweg 56/58 ein Fertighaus vom Typ „Bergland B“ der Firma 3S aufgestellt. Es hat eine Gesamtfläche von gut 84 m², davon entfallen rund 7 m² auf den Geräteraum-Anbau.                                                

Fertig sind: Außenfassade-Dämmung samt Putz und Anstrich in „sonnengelb“, Trockenausbau, Fußbodenbelag (Vinyl), 1 Herren-  und 1 Damen-WC, Küche mit Geschirrspüler, 4-Kochfeld-Herd, 2 Kühlschränken, Geschirr, Besteck, Gläser. Eine kleine Terrasse ist verlegt, Rasen auch.

 

Fehlt noch: Elektro-Heizung, Mobiliar, Wandleuchten, Plattenweg.

 

Zweck: Treffpunkt für Mitglieder der Kolonie, für Sitzungen und Begegnungen, kleinere Feste. Es wird keine feste Bewirtschaftung geben.

 

 

Bitte:  Der Vorstand freut sich

a) über Tipps, wo Mobiliar günstig zu bekommen ist und

b) über Vorschläge für die Außengestaltung der Doppelparzelle - wie und womit insekten- und vogelfreundlich bepflanzt werden sollte.


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Morgenpost vom 05.07.2018: "Bezirk bleibt auf Pflegekosten sitzen"

Tagesspiegel vom 02.07.2018: "Wohnungen statt Kleingärten - Projektentwickler Arne Piepgras fordert Masterplan für Bebauung von Kleingartenflächen und legt eine exemplarische Studie für ein Gelände am Spandauer Damm vor." 

 

rbb-online vom 24.06.2018: "Die Angst der Laubenpieper vor dem Wohnungsbau"

 

B.Z. vom 23.06.2018 "Momper und Diepgen - Müssen auch Laubenkolonien dem Wohnungsbau in Berlin weichen?"

 

Nicht nur die Bebauung des ehemaligen Koloniegeländes schreitet voran, auch am neuen Vereinsheim wird weiter gewerkelt:

Fotos und Links von Holger Jost, danke:-)
Fotos und Links von Holger Jost, danke:-)
Wegeführung und geplante Durchgänge zum Koloniegelände
Wegeführung und geplante Durchgänge zum Koloniegelände

News

Der Tagesspiegel vom 10.06.2018:

 

"Der Druck wird weiter wachsen“ - Ein Kleingartenforscher zur Bebauungsdebatte

 

Alarmstufe Grün in Berlins Kolonien - Der Berliner Wohnungsmangel berührt auch die Laubenpieper und ihre Gartenanlagen. Doch wer nimmt wie viel Platz in Anspruch, wie viele Kolonien gibt es? Ein Überblick in Zahlen und Fakten. 

 


Gartenbegehungen 2018


Bitte erhöhte Aufmerksamkeit: Einbruch und Diebstahl in Garten und Wohnung am 04.06.2018

Bei einer Gartenfreundin im Veilchenweg 36 ist gestern eingebrochen worden. Hier veröffentlichen wir ihre Warnung dazu an die Gartennachbarn. Bitte habt erhöhte Aufmerksamkeit und schaut auch, was bei eurem Nachbarn passiert.

 

Frau Blumensaat drücken wir die Daumen, dass sie wenigstens die Dinge von ideellem Wert zurück erhält. Falls jemand die Handtasche oder eine Brieftasche mit Fotos bei sich im Garten findet, nehmt bitte Kontakt zu Frau Blumensaat auf.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich möchte Ihnen von meinem Pech berichten, um Nachbarn zu warnen. 

 

Heute am frühen Nachmittag wurde in meinen Garten eingebrochen, die Eingangstür war verschlossen, wurde aufgehebelt. Meine Handtasche mit sämtlichen Papieren, EC-Karte und Portemonaie wurden gestohlen, während ich im Garten war. Das Haus hatte ich nicht verschlossen, da ich mir zwischendurch immer etwas zu trinken holte. Die Handtasche war unter meinem Rucksack versteckt und ich hatte auch noch ein T-Shirt darüber gelegt. Ich war hinter dem Haus. Es muss alles in Windeseile gegangen sein. Aber, und das ist das noch Unangenehmere an der Sache, auch meine Schlüssel waren in der Handtasche. Die Diebe müssen schnurstracks in meine Wohnung gefahren sein, obwohl nach Bekanntwerden durch die Polizei im Garten, sofort ein Polizist vor der Wohnung stand, der dann abgezogen wurde, da mein Nachbar, der meine Schlüssel hat, vor Ort war. Alle Schränke wurden durchsucht, schon der Gedanke ist entsetzlich. Es wurde offenbar nur nach Geld gesucht, sogar das Sparschwein wurde geleert.

 

So kam dann die Polizei quasi zum 3. Mal heute, nun in meine Wohnung. Vielleicht zieht der Eine oder Andere eine Lehre daraus, ich jedenfalls werde noch vorsichtiger sein, als ohnehin schon.

 

Aber, mir wurde sofort durch Nachbarn viel Hilfe zuteil. Ich durfte mit dem Handy einer Nachbarin Hilfe holen und meine Tochter benachrichtigen, auch die Nachbarn waren sofort zur Stelle, der Knüppel, mit dem das Gartentor aufgehebelt wurde, wurde gefunden und Fußspuren wurden fotografiert. Und, vor allem, da ich total ohne Geld dastand, bekam ich auch Geld ausgeliehen.

 

Danke liebe Nachbarn. Eine Bitte zum Schluß: Falls Jemand eine Handtasche von : The Bridge oder Brieftasche, Fotos in seinem Garten finden sollte, ich wäre überaus dankbar, wenn ich diese zurück bekäme.

 

Vielen Dank für Ihre Hilfe im Voraus.

 

Beste Grüße

Ingrid Blumensaat  Meine Telefonnummer: 030/ 3455652 oder per Mail: i.blumensaat@t-online.de

 


News

Einwohnerfrage vom 20.04.2018 zum Bauvorhaben/Stand der Sicherung der Kolonie DS 0675/5:


Mit Dank an Holger für die Links:

Abendshow am 03.05.2018 mit unserer 1. Vorsitzenden Heidemarie Kaap

Tagesspiegel vom 30.04.2018: "Wachstumsprobleme: Was wird aus den Schrebergärten?"


Startklar für die neue Saison: Termine Wasseranstellung, Müll und Tolinski


Achtung Einbrecher

Bereits im letzten Winter wurde in mehrere Lauben eingebrochen. Auch in diesem Jahr haben Diebe wieder zugeschlagen. Bitte halten Sie alle die Augen offen und kontrollieren Ihre Parzelle öfters.


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Der Vorstand informiert


Achtung, dreiste Diebe!

Am Freitag, dem 29. September, wurde gegen 15:00 Uhr aus einer Laube unserer Kolonie im Veilchenweg eine Handtasche gestohlen, obwohl die Unterpächterin auf ihrer Parzelle anwesend war und auch Nachbarn nebenan in ihrem Garten saßen.

 

In der entwendeten Tasche waren Geldbörse, EC-Karte, Handy, mehrere Schlüsselbunde, Führerschein…

 

 

Wir bitten Euch, besonders aufmerksam zu sein und möglichst Eure Laube abzuschließen, wenn Ihr im Garten beschäftigt seid und die Tür nicht permanent im Blick haben könnt.


Wasserabstellung und Ablesung Wasser/Strom


Der Vorstand informiert

Die Groth-Gruppe beginnt in diesem Monat mit Ihrer Bautätigkeit, und zwar zuerst mit dem Bodenaushub für die Fundamente Ihrer Wohnblöcke der Bauabschnitte C und D.

 

Es beginnen auch die vorbereitenden Maßnahmen für das Gießen der Bodenplatte des Vereinsheimes.  Die Baugenehmigung für das Vereinsheim wird dem Vorstand in den nächsten Tagen zugestellt werden.

 

Auf dem Veilchenweg wird die Laube der Parzelle V 12 abgerissen, sodann wird der Weg in voller Länge saniert. Abgerissen wird auch die Laube der Parzelle R 38. Baulärm und evtl. Zugangsbeeinträchtigungen lassen sich für die Dauer der Bautätigkeiten leider nicht vermeiden.

 

Um der Gerüchteküche entgegenzuwirken:

Das Gelände für die zu bauende Kindertagesstätte wird die Groth-Gruppe an den Träger und Betreiber der Kindertagesstätte verkaufen. Dieser Träger  baut die  Kindertagesstätte für 100 Kinder. Eine Fertigstellung des Baus und seine Eröffnung sind für 2019 vorgesehen.

 

Da die Groth-Gruppe fristgerecht das von ihr geforderte Baurecht erhalten hat, wird das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf - Stadtentwicklungsamt - nunmehr die dauerhafte Sicherung des der Groth-Gruppe gehörenden Kleingartenlands planungsrechtlich einleiten.

 

Sommer

Der Vorstand informiert

Der Vorstand informiert

Bei einem Gespräch mit Vertretern der Groth-Gruppe haben wir erfahren, dass auf dem geräumten Teil des Groth-Geländes an der Forckenbeckstraße Verkaufspavillons (für die Führung von Verkaufsgesprächen) errichtet werden. Aus diesem Grund werden dort zur Zeit Erd- und Planierarbeiten durchgeführt. Hierfür wurde eine Zufahrtsrampe geschaffen, die Treppe Höhe ehem. Asternweg / Forckenbeckstr. abgerissen. Eine Ersatztreppe wird errichtet werden. Der Fahrzeugverkehr erfolgt ausschließlich über die neue Rampe.

 

Der Vorstand 

Sommer

Der Vorstand informiert

Ergänzung vom 08.06.2017:

 

Nach Pfingsten sollten die Lauben V012 und  R038 wegen Baufälligkeit abgerissen und der Veilchenweg saniert werden. Aus Gründen des Vogelschutzes müssen diese  Maßnahmen auf Ende Juli/ Anfang August 2017 verschoben werden.

Unter den Dächern beider Lauben nisten zur Zeit Vögel und brüten.

 

Der Vorstand 

 

Sommer


Die Zufahrt Rosenweg wird nicht gebaut werden. Die Groth-Gruppe hat sich mit dem Bezirksamt Charlottenburg Wilmersdorf darauf verständigt, dass das Befahren des Nelkenweges von der Friedrichshaller Str. bis zum Dahlienweg (Höhe früheres Vereinsheim) und auch weiter bis zum nördlichen Rosenweg (Kurve bei R 26 und R 28) gestattet werden wird. Somit ist die Entsorgung der Fäkalien auch im nördlichen Teil des Vereinsgeländes sichergestellt und auch der Einsatz von Rettungsfahrzeugen ist dort möglich.

 

Der Vorstand wird ein Vereinsheim aus Beton- Fertigbauteilen errichten lassen. Dieses Vereinsheim kostet mit einem Anbau rd. 43.000,--Euro, dessen Größe beträgt insgesamt 84 m2. Das erforderliche Fundament wird ca. 6.000,00 Euro kosten.

 

Der Innenausbau erfolgt  durch Gemeinschaftsarbeit der Vereinsmitglieder (Einbau der Innenwände, Elektro- und Wasserinstallationen, Malerarbeiten etc.) Die gärtnerische Gestaltung der Außenanlage wird eine Gartenbaufirma  übernehmen. Beheizt wird das Vereinsheim mit einem Pelletofen. Das Vereinsheim wird in Eigenregie des Vereins bewirtschaftet werden.

 

Für die Errichtung des Vereinsheimes wird eine Baugenehmigung benötigt. Ein Bauantrag wird in Kürze beim Stadtplanungsamt Charlottenburg Wilmersdorf gestellt werden. Die Bauplanungsunterlagen können beim Vorstand im Vereinscontainer eingesehen werden.

 

Nach Pfingsten werden die Lauben V012 und  R038 wegen Baufälligkeit abgerissen. Nach dem Abriss wird der Veilchenweg saniert. Diese Baumaßnahmen stellen keine Bautätigkeit der Groth-Gruppe dar und sind ausschließlich vom Verein und dem Bezirksverband initiert.

 

Der Vorstand 

 

Sommer

Gartenbegehungen 2017

Kleingärten, Arche Noah für Berlin

 

Dieses pelzige Flugobjekt ist eine Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta), die gerade blühende Apfelbäume in der Schmargendorfer Kleingartenkolonie Oeynhausen besucht: Eine Wildbienen-Art, die bislang in Berlin nur vereinzelt beobachtet wurde.


Sie zeigt erneut, wie viel artenreicher gerade die Kleingärten in der Hauptstadt im Vergleich mit den meist sterilen, seelenlosen, pflegeleichten öffentlichen Park- und Grünanlagen sind.


Die Kleingärten, die keinen einzigen Steuer-Euro für Pflege und Unterhaltung verschlingen, sind nicht nur klimatisch unverzichtbar, sie sind auch Rückzugsgebiet für streng geschützte Tiere wie beispielsweise Blindschleiche, Ringelnatter oder Zauneidechse und eben auch Wildbienen. In der Kolonie Oeynhausen wurde vor einiger Zeit auf einer Klatschmohnblüte auch die größte heimische Bienenart gesichtet (3. Foto), eine Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea), die bis vor kurzem in Berlin noch als ausgestorben galt.
Wann endlich begreift Berlins Politik, dass unsere Kleingärten viel mehr sind als nur billiges Bauland?

 

Holger Jost

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Wasseranstellung, Müll und Fäkalienabfuhr

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Achtung Einbrecher!

Liebe Gartenfreunde,

 

in der vergangenen Woche gab es zahlreiche Einbrüche in Lauben, wahrscheinlich zwischen Donnerstag und Samstag. Die Polizei war u.a. gestern vor Ort. Bitte seid wachsam und haltet die Augen offen.

 

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Zufahrt Rosenweg

Der Vorstand informiert: 

 

Am 3.Februar 2017 fand eine Ortsbesichtigung mit dem Vorstand und dem zuständigen Baustadtrat Schruoffeneger statt. Der Grund für diese Ortsbesichtigung ist der Bau einer erforderlichen Zufahrt am Rosenweg an der Friedrichshaller Straße, um die Entsorgung von Fäkalien im nördlichen Teil des Koloniegeländes sicherzustellen.

Leider ist wegen dieser Baumaßnahme die Fällung zweier Lindenbäume  erforderlich, da deren Standfestigkeit mit dem Bau der Zufahrt  lt. Aussagen des Grünflächen- und des Tiefbauamtes  nicht mehr gewährleistet werden kann.  Ersatzpflanzungen, versetzt von den jetzigen Baumstandorten,  sicherte der Baustadtrat dem Vorstand zu.

Die Bäume werden noch im Februar dieses Jahres gefällt. Der Bau der Zufahrt erfolgt ab März 2017.

 

Der Vorstand

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Stadtentwicklunsausschuss am 01.02.2017: Vorstellung Stand des Projekts Forckenbeckstraße durch das Büro der Groth-Gruppe


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Vorstands-Sprechstunde Januar entfällt


Antwort des Baustadtrates Schruoffeneger



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Einwohnerfragen

Für die kommende BVV im Januar von Frank Sommer:

 

Sehr geehrte Frau Vorsteherin,

 

ich bin 2. Vorsitzender des Kleingärtnervereins Oeynhausen und stelle folgende Einwohnerfrage für die BVV –Sitzung im Januar 2017:

 

Ich frage Herrn Stadtrat Schruoffeneger

 

Mit Schreiben vom 3. März 2016 habe ich Ihrem Vorgänger  dargelegt, dass aufgrund der Teilräumung des Kleingartengeländes es nicht mehr möglich ist, den Nelkenweg (Fahrweg von der Friedrichshaller Str.) bis zur Höhe des ehem.  Vereinsheimes zu befahren. Dies hat zur Folge,  dass Entsorgungs- und Rettungsfahrzeuge nicht mehr in den nördlichen Teil des Vereinsgeländes fahren können. Ausschließlich über den Rosenweg wäre ein Befahren des Geländes von der Friedrichshaller Str. bis zur Forckenbeckstraße möglich, doch hat dieser Weg keine eigene Zufahrt.

 

Ein Antrag auf Errichtung einer Gehwegüberfahrt liegt Ihrer Abteilung Stadtentwicklung und Ordnungsangelegenheiten bereits vor, und zwar dort Herrn Ludwig (Kleingartenangelegenheiten) und Herrn Kaiser (Haushaltsamt).

 

Mit einer E-Mail vom 12.12.2016 teilte mir Frau Ewers vom Straßen-und Grünflächenamt mit, dass der Verein einen Antrag auf Errichtung der Gehwegüberfahrt bei Ihrem Tiefbauamt stellen soll. Außerdem wäre Voraussetzung für die Errichtung der Gehwegüberfahrt die Fällung von zwei dort stehenden Linden.

 

Kennen Sie die von mir zitierte E-Mail?

Teilen Sie meine Auffassung, dass erwartet werden kann, dass innerhalb einer Abteilung ein vorliegender Bauantrag der zuständigen Stelle zugeleitet wird?

 

Sind Sie auch der Auffassung, dass im Übrigen Ihre Behörde als Grundstückseigentümer des Kleingartengeländes und des dortigen öffentlichen Straßenlandes von Amts wegen tätig werden muss, ein Antrag des Kleingärtnervereins oder des Bezirksverbandes der Wilmersdorfer Kleingärtner somit nicht erforderlich ist?

 

Die Zufahrt in den Rosenweg ist ohne Schwierigkeiten von der gegenüberliegenden Oeynhauser Str. möglich, zumal es sich um kleine Entsorgungsfahrzeuge für Fäkalien handelt. Ein Kurvenradius ist nicht erforderlich. Sind Sie sich bewusst, dass die Fällung zweier Laubbäume ohne zwingende Gründe zu Bürgerprotesten führen kann?

 

Was halten Sie von einem gemeinsamen Ortstermin mit unserem Vereinsvorstand und dem Vorsitzenden des Bezirksverbandes, um eine zufriedenstellende Lösung zu erreichen?   

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Sommer


Bereits beantwortete Einwohnerfragen aus der Dezember-BVV:

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Brief an die neue Bausenatorin

11.12.2016

Frau                                                                                                                         

Katrin Lompscher

Senatorin für Stadtentwicklung           

Württembergische Str. 6

 

10707 Berlin

 

 

 

Sehr geehrte Frau Lompscher,

 

der Verein gratuliert Ihnen zu Ihrer Wahl zur Senatorin und hofft weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit. Gleichzeitig bedanken wir uns für die bisherige gute Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihrer Partei.

Die planungsrechtliche Situation unserer Kolonie ist Ihnen bekannt, wir bitten aber um Ihr Verständnis, wenn wir diese hier noch einmal darlegen.

 

Der nördliche Teil der Kolonie gehört der Groth-Gruppe, welche einen Teil Ihres Geländes mit Wohnungen bebauen will. Da diese geplante Bebauung abweicht von den Vorgaben des Baunutzungsplanes (zulässige 3 stöckige Bebauung) aus dem Jahre 1958, benötigt die Groth-Gruppe eine neue Rechtsgrundlage für die höherstöckige Bebauung. In einer Vereinbarung der Groth-Gruppe mit dem Bezirksamt Charlottenburg Wilmersdorf vom 19. Januar 2016 (Eckpunktepapier) ist geregelt, dass die Groth-Gruppe bis zum 30. Juni 2018 ein unanfechtbares Baurecht erwartet, anderenfalls sie die gesamte ihr gehörende Fläche mit dreistöckigen Wohnhäusern bebauen wird. Die Folge daraus wäre die völlige Vernichtung dieses Kleingartenareals. Sie werden verstehen, dass wir deshalb ein dringendes Interesse haben, dies unbedingt zu verhindern. 

 

Wichtig für uns ist zu erfahren, wie der Bearbeitungsstand des von der Groth-Gruppe erwarteten Baurechts ist? Erhält die Groth-Gruppe fristgerecht das von ihr beantragte Baurecht, will der Bezirk gem. der o.g. Vereinbarung das der Groth-Gruppe gehörende Kleingartenland als Dauerkleingärten planungsrechtlich ausweisen. Liegt Ihrer Verwaltung bereits ein behördenintern abgestimmter B-Plan–Entwurf des Bezirksamtes vor oder ist Ihrer Verwaltung bereits ein solcher Entwurf bekannt?

 

Der südliche Teil des Kleingartengeländes gehört zum bezirklichen Grundvermögen. Mit dem Inkrafttreten des Bundeskleingartengesetzes im Jahre 1983 wurden  diese Gärten fiktive Dauerkleingärten. Dementsprechend wurde im FNP 94 das Gelände als Kleingartengelände ausgewiesen. Diese Ausweisung wurde bisher nicht aufgehoben. Im Kleingartenentwicklungsplan vom Februar 2004, fortgeschrieben zuletzt am 1. Januar 2014,  haben diese Gärten die Sicherungsstufe Vb (dauerhaft gesichert) erhalten.

 

Diesen verwaltungsintern maßgeblichen Entwicklungsvorgaben stehen die Festlegungen eines 1976 erlassenen Bebauungsplan IX – 123 (Gemeinbedarf  Schule) entgegen. Mit Blick auf die Außenwirkung eines B-Plans sehen wir die dringende Notwendigkeit, auch die Bebauungsplanung der tatsächlichen Entwicklungsplanung und den Rechtspositionen des Bundeskleingartengesetzes anzupassen.

 

Aus unserer Sicht sollte hierzu die bauplanungsmäßige Ausweisung als Dauerkleingartenfläche unter Aufhebung der bisherigen Festlegungen so bald wie möglich in Angriff genommen werden und erbeten hierbei Ihre Unterstützung.

 

Wir stehen Ihnen zu Gesprächen zu diesem Thema selbstverständlich zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Rückäußerung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Sommer

 

 

Der Vorstand

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Planungsrechtliche Sicherung des Vereinsgeländes - Brief an den neuen Baustadtrat

Zur Information hier das Schreiben des Vorstandes an den neuen Baustadtrat Oliver Schruoffeneger:


Herrn                                                                                                           

Baustadtrat  O. Schruoffeneger

Hohenzollerndamm 174-177

 

10713 Berlin

 

 

 

Sehr geehrter Herr Schruoffeneger,

 

der Verein gratuliert Ihnen zu Ihrer Wahl zum Baustadtrat und hofft auf eine gute Zusammenarbeit für die Dauer Ihrer Amtszeit.

 

Die planungsrechtliche Situation unserer Kolonie dürfte Ihnen in den Grundzügen bekannt sein, wir bitten aber um Ihr Verständnis, wenn wir diese hier noch einmal darlegen.

 

Der nördliche Teil der Kolonie gehört der Groth-Gruppe, welche einen Teil Ihres Geländes mit Wohnungen bebauen will.  Da diese geplante Bebauung abweicht von den Vorgaben des Baunutzungsplanes ( zulässige 3 stöckige Bebauung) aus dem Jahre 1958, benötigt die Groth-Gruppe eine neue Rechtsgrundlage für die höherstöckige Bebauung. In der Vereinbarung der Groth-Gruppe mit dem Bezirksamt vom 19.Jan.2016 ( Eckpunktepapier) ist geregelt, dass die Groth-Gruppe bis zum 30.Juni 2018 ein unanfechtbares Baurecht erwartet, anderenfalls sie die gesamte ihr  gehörende Fläche mit dreistöckigen Wohnhäusern  bebauen wird.  Die Folge daraus wäre die völlige Vernichtung dieses Kleingartenareals. Sie werden verstehen, dass wir deshalb ein dringendes Interesse haben,  dies unbedingt zu verhindern. 

 

Wichtig für uns ist zu erfahren, wie der Bearbeitungsstand  des von der Groth-Gruppe erwarteten Baurechts ist? Außerdem: Ist der Bebauungsplanentwurf Ihres Stadtplanungsamtes zur Ausweisung des der Groth-Gruppe gehörenden Kleingartenlandes als Dauerkleingärten bereits behördenintern abgestimmt?

 

Der südliche Teil des Kleingartengeländes gehört zum bezirklichen Grundvermögen. Mit dem Inkrafttreten des Bundeskleingartengesetzes im Jahre 1983 wurden diese Gärten fiktive Dauerkleingärten. Dementsprechend wurde im FNP 94 das Gelände als Kleingartengelände ausgewiesen. Diese Ausweisung wurde bisher nicht aufgehoben. Im Kleingartenentwicklungsplan vom Februar 2004, fortgeschrieben zuletzt am 1. Januar 2014,  haben diese Gärten die Sicherungsstufe V b (dauerhaft gesichert) erhalten.

 

Diesen verwaltungsintern maßgeblichen Entwicklungsvorgaben stehen die Festlegungen des 1976 erlassenen Bebauungsplan IX – 123 (Gemeinbedarf  Schule) entgegen. Mit Blick auf die Außenwirkung eines B-Plans sehen wir die dringende Notwendigkeit, auch die Bebauungsplanung der tatsächlichen Entwicklungsplanung und den Rechtspositionen des Bundeskleingartengesetzes anzupassen. Aus unserer Sicht sollte hierzu die bauplanungsmäßige Ausweisung als Dauerkleingartenfläche unter Aufhebung der bisherigen Festlegungen so bald wie möglich in Angriff genommen werden.

 

Wir stehen Ihnen zu Gesprächen zu diesem Thema selbstverständlich zur Verfügung und sehen Ihrer Stellungnahme mit Interesse entgegen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Sommer

 

 

Der Vorstand

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Das Wasser ist wegen Nachtfrost abgestellt

***** Der Vorstand sah sich veranlasst, wegen des Nachtfrostes bereits am 13. November 2016 das Wasser abzustellen. Die Vereinsmitglieder werden gebeten,  ihre Absperrventile zu schließen und dann ihre Wasserleitungen zu entleeren. *****

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Der Vorstand informiert

Für den Bau einer Kindertagesstätte im Rosenweg mussten die Pächter der Parzellen R 2 – R 14 ihre Gärten leider aufgeben. Die Lauben sind bereits abgerissen. Abgerissen ist mittlerweile auch das Haus des Ehepaares Meissner. Das Ehepaar Meissner ist nach Karstädt im Land Brandenburg verzogen.

 

Die Pächter der zu räumenden Parzellen haben alle einen neuen Garten auf unserem Kleingartengelände erhalten. Die Räumungskosten trug die Groth-Gruppe, die auch den durch Abschätzung festgestellten Entschädigungsbetrag an die Pächter zahlen muss.

 

Bei 10 Parzellen ( D 1, T 63,T 84, A 77, A 78, R 16, R 18, R 20, R 24 und R 26 ) mussten Grenzberichtigungen durchgeführt werden, weil deren Gärten teilweise in das Baugelände der Groth-Gruppe hineinragten.

 

Als Gelände des künftigen Vereinsheims wurden die Parzellen R 56 und R 58 ausgewählt. Die Pächter haben Ihre Gärten freiwillig aufgegeben. Anfallende Entschädigungen zahlte der Verein. Die auf den beiden Parzellen stehenden Steinhäuser wurden mittlerweile abgerissen. Der Bauschutt wird derzeit abgefahren. Zwei Auffangbehälter für Fäkalien mit einem Fassungsvermögen von 7 m3  werden in den nächsten Wochen installiert.

 

Der Vorstand wird eine Arbeitsgruppe mit sachkundigen Vereinsmitgliedern bilden, welche darüber entscheiden wird, wie das künftige Vereinsheim aussehen soll (Bauart, Größe, Raumaufteilung etc.) Die Baumaßnahme soll im Frühjahr 2017 beginnen.

 

An der Friedrichshaller Straße wird das Tiefbauamt Charlottenburg-Wilmersdorf am Rosenweg auf Antrag des Vorstands eine Zufahrt bauen. Diese neue Zufahrt ist erforderlich, weil spätestens mit Beginn des Wohnungsbaus der Nelkenweg (ehem. Zufahrt zum Vereinsheim) nicht mehr durchgängig befahrbar sein wird. Der Verein hat aber sicherzustellen, dass auch der nördliche Teil des Kleingartengeländes mit Entsorgungsfahrzeuge (z.B. zum Abpumpen) erreichbar bleibt.

 

Der Vorstand hat die Verwaltung der Lichtgemeinschaft ab 1. September 2016 übernommen. Ein zeitgemäßes Buchhaltungsprogramm ist bereits installiert. Beim diesjährigen Ablesen der Zählerstände wurden alle Zähler mit ihren Zählerständen fotografiert. Pächter, die noch drei/ vierstellige Zähler haben, werden aufgefordert werden, diese Zähler durch neue  auszutauschen.

 

Die Abrechnung des Stromverbrauchs erfolgt im November 2016. Die Zahlungen sind zeitnah zu leisten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Vorstand, 6.11.2016                                                            

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Ablesetermine Wasser und Strom 2016

Das Wasser wird am 19. November ab 10:00 Uhr abgestellt.

 

Die Ablesetermine für die Wasser- und Stromzähler sind nachfolgend je nach Weg aufgeführt:

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Sonnenblumen Ernte/Abfuhr

 

Die Groth-Gruppe hat darüber informiert, dass die Ernte und Abfuhr der Sonnenblumen durch die Fa. TBR ganztägig am Do. 22./ Fr. 23.09. stattfinden wird.


Spätsommer im Paradies Oeynhausen

Äpfel sind reif. Kürbisse werden immer dicker und blühen trotzdem fleißig weiter. Herbstanemonen, Astern oder Rosen setzen bunte Tupfer. Die Große Heidelibelle helikoptert umher. Ein Grasfrosch verlässt tagsüber bei diesen Temperaturen nur selten seine Deckung, ein schützendes, kühlendes Rhabarber-Blatt. Heerscharen von Spatzen ernten nebenan Sonnenblumenkerne.

Die vielleicht gerade schönste Jahreszeit in der Schmargendorfer Kleingartenkolonie - wenn nicht in wenigen Tagen wieder einige Parzellen und Lauben plattgemacht werden würden, weil es ein Investor so möchte...

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Presse: Bauen am Bedarf vorbei - Freiflächen in Wilmersdorf werden mit Luxuswohnungen zugebaut

MieterEcho 383 / September 2016

 

Bauen am Bedarf vorbei

Freiflächen in Wilmersdorf werden mit Luxuswohnungen zugebaut

Von Gudrun Giese                                    

 

Brachen sehen oft unattraktiv aus. Besonders scheußlich kann allerdings ein Areal wirken, das abgeräumt und in diesem wüsten Zustand längere Zeit sich selbst überlassen bleibt. Insofern war es sehr geschickt von der Berliner Groth-Gruppe, Projektentwickler und Bauträger im Westteil der Stadt seit 1982, dass sie die zur Hälfte geräumte Kleingartenkolonie Oeynhausen im Wilmersdorfer Ortsteil Schmargendorf begrünen ließ. Sonnenblumen wurden ausgesät, um die abgeräumten Kleingärten zu begrünen  und erst einmal keine große Beunruhigung aufkommen zu lassen. Hier gibt es den gesamten Beitrag zu lesen.


Kundgebung am Dienstag, den 13.09.2016 vor dem Rathaus Charlottenburg:


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Abrisstermine Kita

Zwischen der Groth-Gruppe und dem Bezirksverband der Kleingärtner wurde ein Zeitplan für die Grenzbegradigungen und den Abriss/Teilabriss der für den Bau einer Kita vorgesehenen Grundstücke vereinbart:

 

Nach dieser Vereinbarung ist für den Abriss folgender Zeitplan vorgesehen:

 

Der Abriss der Laube Meissner beginnt  am 30.09.16 um 09.00 Uhr. Spätestens bis 09.00 Uhr sind die Hausschlüssel und die Gartentorschlüssel von Herrn Meissner dem Vereinsvorstand zu übergeben. Zu diesem Termin müssen die Strom- und Wasserversorgung für dieses Grundstück stillgelegt sein.

 

Ab 4. Oktober  2016 wird die Grenzbegradigung/ Abriss-Teilabriss bei den Grundstücken R 16 -  R 26 , T 63, T 64, A 77 und A 78 vorgenommen. Vorhandene Fäkalienbehälter müssen zu diesem Zeitpunkt geleert sein, sofern sich diese  auf dem Baugelände befinden. Die Schlüssel für die Parzellen R 16, R 18, R 24 und R 26 müssen spätestens am 3.10.16 dem Vorstand übergeben werden.

 

Bei der Parzelle D 2 erfolgt die Grenzbegradigung nach dem 15.10.2016.

 

Ab 15.Oktober 2016 werden die Parzellen R 2 – R 14 geräumt und die dortigen Lauben abgerissen. Die Schlüssel für die Parzellen R 2 - R 14 18 müssen spätestens am 14.10.16 dem Vorstand übergeben werden.

Vorhandene Fäkalienbehälter müssen zu diesem Zeitpunkt geleert sein.

Die Stromzufuhr und die Wasserversorgung werden spätestens am 14.10.2016

unterbrochen.

 

Auf der Parzelle A 78 muss spätestens am 4.10.2016 die Laube abgebaut worden sein. Die Materialien können auf dem nicht der Groth-Gruppe gehörenden Gelände zwischengelagert werden.

 

Die betroffenen Pächter wurden schriftlich vom Vereinsvorstand unterrichtet

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Wer kennt Ringelnattern?

Auch in der Kolonie Oeynhausen lebt Deutschlands schönste Schlange, die Ringelnatter. Da der NABU Berlin wissen möchte, wo dieses streng geschützte Reptil überhaupt noch in unserer Stadt anzutreffen ist und gerade eine Umfrage dazu gestartet hat, haben wir bereits einige Sichtungen und Fotos aus unseren Parzellen (Rosenweg 36, 44, 48) gemeldet. Es kann nicht oft genug bekannt gemacht werden, welches Kleinod und Paradies unsere Kolonie ist! Allen Begehrlichkeiten zum Trotz!

 

Es wäre nett, wenn Ihr mir weitere Beobachtungen zeitnah mit der entsprechenden Parzellennummer und ungefährem Sichtungs-Datum  mitteilen würdet, wenn vorhanden bitte auch mit Foto oder Film.

Liebe Grüße,

 

Holger Jost

 

Kontakt: jostholger@aol.com

Weitere Informationen: NABU Berlin ruft auf, Beobachtungen und Funde der Ringelnatter zu melden

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Bau einer Kita im Rosenweg

Der Bezirksverband der Kleingärtner und der Vereinsvorstand haben  mit der Groth-Gruppe den Zeitablauf für die Räumung der für den Kita-Standort im Rosenweg gelegenen Kleingärten abgestimmt. Ab 17.Oktober 2016 beginnt die Abräumung der Parzellen Rosenweg 2- 14. Den jetzigen Pächtern wurden bereits  auf unserem Kleingartengelände Ersatzgärten angeboten.

 

Die Parzelle des Dauerbewohners Meißner  wird bereits ab 4.Oktober 2016 abgeräumt. Das Ehepaar Meißner hat sich mit der Groth-Gruppe verständigt, ihr Pachtgrundstück zum 30. September 2016 zu verlassen.

 

Ab 17. Oktober 2016 wird auch die Grenzbegradigung bei den Parzellen, die teilweise in das Baugelände der Groth-Gruppe hineinragen, vorgenommen. Diese hat bei drei Parzellen (R 16, R 24 und R26 ) zur Folge, dass die darauf stehenden Lauben abgerissen werden müssen, da dort der rückwärtige Teil dieser Lauben in das Baugelände hineinragt. Die von den Lauben geräumten Gärten können weiterhin kleingärtnerisch genutzt werden.

 

Grenzbegradigungen werden auch bei den Parzellen A 78, A 77, T 84, T 63 und D1 vorgenommen, jedoch muss dort nur der Zaun verrückt werden, wobei der Verein mit den Pächtern von A 78 eine Sonderregelung treffen kann.

Alle betroffenen Pächter wurden über die sie betreffenden Maßnahmen  schriftlich unterrichtet.

Zeitgleich mit den Grenzbegradigungen werden auf den für das neue Vereinsheim benötigten zwei Parzellen R 56 und R 58 die Lauben abgerissen.


Presse:

Berliner Morgenpost vom 30.08.2016: "Oeynhausen: Die letzten Bewohner ziehen aus"

Berliner Abendschau vom 20.08.2016: "Blumenbeet statt Neubau"

Berliner Morgenpost am 15.08.2016: "Erntezeit auf Berlins größtem Sonnenblumen-Acker"

Blog:

Sigiberlin am 29.08.2016: "Maximalforderungen? Ein Unding für die SPD"

Berlingarten am 07.08.2016: "Wahl am 18.09. - aus dem Fall Oeynhausen lernen"

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Einladung zur Teilnahme an der Kundgebung der Kleingärtner aus Charlottenburg und Wilmersdorf

am Dienstag, den 13. September 2016 um 16.30 Uhr

 

Otto-Suhr-Allee, vor dem Rathaus Charlottenburg

**Dies ist der Einladungstext - wie ihn die Parteien erhalten haben. Die Einladung an die Gartenfreunde folgt demnächst. Über das erfolgreiche Bürgerbegehren haben wir hier berichtet.**

 

Weit über 18.000 Bürgerinnen und Bürger aus Charlottenburg-Wilmersdorf haben ein Bürgerbegehren zum dauerhaften Erhalt aller Grünflächen und aller Kleingärten in ihrem Bezirk unterstützt.

 

Wir danken dafür, dass die BVV mit großer Mehrheit den geplanten Bürgerentscheid übernommen hat und nun das Bezirksamt ersucht, entsprechend zu handeln.

 

Sicher wären im Falle einer Abstimmung am 18.09.2016 bei der Berlin-Wahl auch Hunderttausende dafür gewesen, was uns an den Infoständen auch immer wieder signalisiert wurde.

 

Damit ist klar, jetzt muss auch endlich nach Jahrzehnten des Faststillstands gehandelt werden,   d. h. zum Thema Kleingartensicherung erwarten wir Zug um Zug entsprechende B-Pläne unter Einbeziehung der unter 3ha-Flächen.

 

Die Kleingärten haben gerade in Charlottenburg-Wilmersdorf 1984/1986/1996 in den Auseinandersetzungen um den Flächennutzungsplan zu Zigtausenden in der Jungfernheide, vor dem Rathaus, in Protestmärschen zum Ku`Damm für den Erhalt ihrer Kleingärten gekämpft.

Jetzt teils nach über 30 Jahren wollen sie endlich nicht mehr auf Flächen, die planungsrechtlich für Gewerbe, Sportplatzerweiterung oder Wohnungsbau vorgesehen sind, sondern endlich auf planungsrechtlich gesicherten Kleingärten ohne Zukunftssorgen kleingärtnern. Auch für die Umwelt und die benachbarten Wohnbereiche bedeutet das Grün vor der Haustür sehr viel. Viele, z. B. in der Paul-Hertz-Wohnsiedlung, haben uns versichert, es sei auch für sie unverzichtbar.

 

Wird jetzt, fragen sich Viele, das Grün die Kleingärten in der Innenstadt, der City-West auch tatsächlich verlässlich gesichert, für die Zukunft bewahrt bleiben?

 

fragen wir am 13.09.2016 um 16.30 Uhr vor dem Rathaus.

 

Viele erwarten dort von jeder Partei klare Aussagen hinsichtlich der Umsetzung des Bürgerbegehrens

und von den Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus,

die wir auch einladen werden,

 

wie sie das unterstützen, umsetzen, helfen, z. B. durch ein Gesetz, was für auf landeseigenen Flächen liegenden Kleingärten Kündigung nur bei nachweislich notwendige Infrastrukturmaßnahmen und nur mit Zustimmung des Landesparlaments im Einzelfall zulässt, wobei die Betroffenen und der Bezirk vorher vom Parlament anzuhören sind.

 

So unsere Erwartungen und ein Vorschlag, den wir aber den Politikern schon 2015 übermittelten, damit endlich Verlässlichkeit und Ruhe in eine gesicherte Kleingartenzukunft, insbesondere für Neupächter, junge Familien eintritt.

 

Eine lebenswerte, grüne Innenstadt; das wünscht sich die große Mehrheit in Charlottenburg-Wilmersdorf. Erinnern wir uns, wofür z. B. bisher alles Kleingartenflächen weichen mussten,

 

u. a. am Bahnhof Jungfernheide, hier wurden rund 150 Kleingärten gekündigt, vertrieben für eine Firma, die nur die Hälfte der Fläche benötigt, für Autoreparaturwerkstätten und Gebrauchtwagenhändler;

 

oder im Westend für den Rest der Kolonie Bolivar – jetzt Leerstand, wahrscheinlich ein neues Spekulationsobjekt;

 

oder an der Württembergischen Straße statt Kleingärten entstanden für Normalverdiener unbezahlbare Eigentumswohnungen – so darf es nicht weiter gehen.

 

Wir fordern den Erhalt der grünen Lunge!

Eine lebenswerte Innenstadt für Charlottenburg-Wilmersdorf

 

und wir erwarten von Ihnen/Ihrer Partei Antworten am 13.09.2016 nach der Umsetzung des Bürgerbegehrens und der Unterstützung bei der Durchsetzung unserer Forderungen.

 

Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie Ihr Kommen einrichten können und Sie oder jemand anderes für Ihre Partei sagt, was wir zu dieser Problematik nach der Wahl erwarten können, es wäre sehr freundlich, wenn Sie uns bis 31.08.2016 eine Rückmeldung geben würden.

 

Vielen Dank und freundliche Grüße

gez. Edgar Thomas

Vorsitzender

 


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Schriftliche Anfrage im Abgeordnetenhaus zu Oeynhausen

von Katrin Lompscher (Linke):

"Zerstörung der Kleingartenkolonie Oeynhausen: Maximale Baudichte trotz Baunutzungsplans ohne neuen Bebauungsplan mit Umwelt- und Sozialauflagen?"



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Bürgerbegehren Grünflächen, Einwohnerfragen und Kita

Das Bürgerbegehren Grünflächen wurde von der Bezirksverordnetenversammlung mehrheitlich gegen die Enthaltung der SPD angenommen. Anbei dazu der Beschlusstext. Ebenso anbei der von der SPD eingebrachte konkurrierende Antrag, der als Ausnahme Infrastrukturmaßnahmen zum Ziel hatte und von der BVV abgelehnt wurde.

 

Der Tagesspiegel berichtet dazu: "Jetzt wollen alle das Grün in der City West retten - Für das Bürgerbegehren zur Rettung von Grünflächen in Charlottenburg-Wilmersdorf wurden mehr als 18.000 Unterschriften gesammelt. Die Abstimmung fällt trotzdem aus – weil die BVV die Forderungen übernimmt."

 

Ein kritischer Kommentar zu dem BVV-Beschluss ist im Klausnerplatz Kiezblog erschienen "Echte Täuschung oder echter Lernprozess?"



Einwohnerfrage(n) der letzten BVV

Aus den Einwohnerfragen der letzten BVV anbei die Antworten zum geplanten Bauvorhaben auf dem Groth-Gelände. Lesenwert auch die Antworten auf die übrigen Einwohnerfragen, z.B. zu Frage 2 (Bürgerbegehren Grünflächenerhalt - Cornelsenwiese). Alle Antworten (sofern von vorneherein eine schriftliche Beantwortung gewünscht wurde, ansonsten wird nur mündlich in der BVV selbst beantwortet bzw. nur der Fragesteller bekommt auch die schriftliche Fassung) sind hier auf der Seite des Bezirksamtes nachlesbar


Presse zum geänderten Standort der geplanten Kindertagesstätte auf dem Groth-Gelände:

Berliner Morgenpost vom 15.07.2016: "Kita entsteht auf dem Areal der Parzellen am Rosenweg"

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Kindertagesstätte auf dem Groth-Gelände

Am 8.7.2016 fand ein Gespräch mit Vertretern der Groth-Gruppe und des Bezirksverbandes und dem Kleingartenverein Oeynhausen statt. Es wurde die Planung des Baus einer Kita auf  dem Groth-Gelände mit folgendem Ergebnis vorgestellt:

 

Die Errichtung einer Kita auf dem Entenschnabel (Weg zwischen der Kolonie Mannheim und der Forckenbeckstraße)  ist nicht mehr geplant. Die dortigen Parzellen bleiben erhalten.

 

Die Kita wird  auf dem Areal der Parzellen Rosenweg 2 bis 12 errichtet (7 Parzellen mit rd 2.000 ²). Als Reserveflächen  (Freiflächen für die Kita) könnten die Parzellen R 14 und R 16 in Anspruch genommen werden. Stellt sich bei der Feinplanung ein geringerer Flächenbedarf heraus, werden die Parzellen Rosenweg 16 und oder 14 - ganz oder in Teilen - dem Bezirksverband weiter als Kleingartenland zur Verfügung gestellt. Die Räumung der Parzellen ist für Oktober/November 2016 vorgesehen.

 

Die Pächter/innen der Parzellen  an der Forckenbeckstr. F 1- F 9 und im Rosenweg 

R 2 – R 16 wurden vom Vereinsvorstand bereits entsprechend schriftlich unterrichtet.


Presse:

Berliner Morgenpost vom 11.07.2016 "Kolonie Oeynhausen bekommt ein neues Vereinsheim."


Stadtentwicklungsausschuss tagt zum Bürgerbegehren Grünflächen am 13.07.2016 um 17:30:


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Mitgliederversammlung vom 02.07.2016

Neues Vereinsheim für Oeynhausen

Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Gemeindesaal der Lindenkirche stimmten am Sonnabend 91 von 114 anwesenden Kleingärtner für den Vorschlag des Vorstandes, selber ein Vereinsheim auf dem Gelände der Kolonie Oeynhausen zu errichten. Es gab 11 Enthaltungen und 12  Nein-Stimmen.

 

Das bisherige Vereinsheim war auf dem Nordwest-Teil des Kolonie-Areals zusammen mit rund 150 Lauben abgerissen und planiert worden, weil die Groth Gruppe dort Wohnungen bauen will. Als Entschädigung für das Vereinsheim und das dort liegende Stromnetz zahlt die Groth Gruppe 160.000 Euro.

 

Mit dem Großteil dieses Geldes soll jetzt ein nicht ständig bewirtschaftetes Vereinsheim auf zwei nebeneinander liegenden Parzellen im Rosenweg (R 56 und 58) errichtet werden, die sowieso  von ihren Unterpächtern aufgegeben werden. „Unser Vereinsheim könnte vielleicht sogar noch dieses Jahr fertig sein“, so Frank Sommer, 2. Vorsitzender des Kleingärtnervereins Oeynhausen.

 

Die Alternative wäre gewesen, darauf zu hoffen, dass die Groth Gruppe zusammen mit einer geplanten Kita im sogenannten Entenschnabel an der Forckenbeckstraße irgendwann ein kleines Vereinsheim gebaut hätte, das die Kleingärtner dann hätten anmieten müssen.

 

Frank Sommer: „Jetzt haben wir das Geschehen selber in der Hand. Das neue Heim liegt dann viel zentraler als an der Forckenbeckstraße. Vielleicht können dadurch noch zwei Parzellen im Entenschnabel als Kleingartenfläche erhalten werden. Vielleicht auch weitere Parzellen direkt am Höhenweg oberhalb der Forckenbeckstraße, westlich des Veilchenweges überleben, weil der Kita-Neubau derzeit auf dem Niveau der Forckenbeckstraße geplant ist, deshalb keine Zufahrtsrampe über unser Vereinsgelände benötigen würde.“

 

Genauere Einzelheiten zur Kita-Planung will die Groth Gruppe am kommenden Freitag bekannt geben.

 

Bei 3 Gegenstimmen und 10 Enthaltungen beschloss die Versammlung dann noch die Eingliederung der Lichtgemeinschaft unter bestimmten Voraussetzungen in den Kleingärtnerverein.

 

Der Strom soll voraussichtlich von einem neuen Anbieter bezogen werden, der dann auch die Abrechnung übernimmt. Dafür würde monatlich eine Grundgebühr von wahrschein 8,90 Euro je Parzelle anfallen. In jeder Laube der Stromkunden müsste dann auch ein geeichter Zähler eingebaut werden, der einmalig etwa 20 bis 25 Euro kosten soll. Das Netz soll dann in Vereinsbesitz überführt werden.

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Erste Luxus-Wohnungen von Groth bezugsfertig!

Auf 12 Parzellen der Kleingartenkolonie Oeynhausen wurden jetzt im Auftrag der Groth Gruppe die ersten 21 Nistkästen für Mauersegler oder Spatzen sowie 2 Kästen für Spechte oder Stare aufgehängt. Es ist der Beginn einer gesetzlich angeordneten „ökologischen Ausgleichs- und Ersatzmaßname“ für verloren gegangene Niststätten, die beim Lauben-Abriss und Planieren des Teil-Areals der Kleingartenkolonie, auf dem bis zu 900 hochpreisige Wohnungen entstehen sollen, plattgemacht wurden. 

 

Mit den Maßen 15 x 15 x 35 Zentimeter bieten auch die Spatzen-Wohnungen aus Pflanzenfaser-Beton  einen gewissen Luxus – jedenfalls, was die Größe betrifft. Nebenan auf der Brache sind bei dem Wetter die im Auftrag der Groth Gruppe ausgesäten Sonnenblumensamen gut angewachsen und überragen  bald an Größe alles, was dort an Pflanzen überlebt hat.

Sonne über Oeynhausen

Ausgerechnet am langen Tag der Stadtnatur (dieses Wochenende), an dem es in Berlin auch viele offene Kleingärten gibt, ist in dem plattgemachten Teil der Kolonie Oeynhausen die erste Sonnenblume erblüht. Der Investor hatte auf der eingezäunten Brache Sonnenblumen säen lassen, damit die vernichtete Stadtnatur nicht ganz so tot aussieht. 

Presse

Berliner Woche am 13.06.2016 "Verfahren zur Bebauung der Kolonie Oeynhausen erntet Kritik"

 

Morgenpost interaktiv "Das sind Deutschlands grünste Großstädte", Satellitenrecherche der Berliner Morgenpost

 

Verbindungen, Verträge und Verwicklungen des Senats, der Bezirke und der städtischen Wohnungsbaugesellschaften mit der Groth-Gruppe

So lautet der Titel der schriftlichen Anfrage im Abgeordnetenhaus von Dr. Klaus Lederer und Katrin Lompscher (LINKE), die Antwort ist hier nachzulesen.

 

Alles im grünen Bereich? – Sind unsere grünen Freiflächen ausreichend geschützt?

"Kurz vor der Abgeordnetenhaus-Wahl ist das neue Landschaftsprogramm (LaPro) noch vom Parlament beschlossen worden. Es hat, einschließlich Artenschutzprogramm und gemeinsam mit dem Flächennutzungsplan, die Aufgabe, in den nächsten 20 Jahren Natur und Landschaft in der Stadt zu schützen und weiter zu entwickeln, auch zur Sicherung der Lebensqualität des Menschen in der wachsenden Stadt Berlin." Mehr dazu hier beim BUND.

Kampagne IMMERGRÜN von BUND, Berliner Naturschutzverbänden und dem Landesverband der Gartenfreunde Berlin

Stadtweiter Dialog zu grünen Freiflächen längst überfällig. Der BUND hat zusammen mit den Berliner Naturschutzverbänden und dem Landesverband der Gartenfreunde Berlin einen Aufruf verfasst, um die wertvollen grünen Freiflächen in Berlin dauerhaft zu sichern und von Bebauung frei zu halten. Mehr Infos dazu gibt es hier.

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Einwohnerversammlung am 07.06.2016

Update Presselinks am 09.06.2016

"Transparente Kommunikation für Oeynhausen" - so der Titel des Beschlusses über die gestrige Einwohnerversammlung. Viel mehr Transparenz als diese Überschrift und eine Planzeichnung gab es dann auch nicht. Als Verhandlungsstand wurde das erwähnt, was aus der Pressemitteilung des Bezirksamtes bereits seit Januar bekannt war und auch in der Einladung stand.

 

Die wesentliche Neuigkeit aus der Planzeichnung, die laut der Podiumsvertreter ein Zwischenergebnis sei: es werden nun aus den bisher bekannten 5 Geschossen plus Staffelgeschoss an einigen Stellen der Baukörper 8 Geschosse.

 

Sehr gut beschrieben und kommentiert ist Einwohnerversammlung von einer Zuschauerin in ihrem Blog "Berlingarten". Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, hier der Link zum Beitrag "Kleingärten Oeynhausen: bis zu acht Stockwerke"

 

Berliner Morgenpost am 08.06.2016 "In Oeynhausen müssen noch mehr Lauben weichen"

 

Tagesspiegel vom 07.06.2016 "Bürgerentscheid in Berlin - 18.000 wollen Grünflächen in der City West schützen.

In Charlottenburg-Wilmersdorf haben 18.300 Einwohner dafür gestimmt, Neubauten auf öffentlichen Grünflächen zu verhindern. Der Bürgerentscheid kommt mit den Berlin-Wahlen."

 

B.Z. vom 08.06.2016 "Abrissbagger in der Kolonie Oeynhausen machen den Grünen Probleme"

 

Berliner Morgenpost vom 07.06.2016 "Aktive Bürger wollen die BVV stürmen"

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Weiteres Verfahren zu Oeynhausen Nord: Voraussetzungen für Auflösung des Pachtvertrages

Der 31.05.2016 ist ein wichtiger Termin aus der notariellen Vereinbarung zwischen dem Bezirksverband und der Groth-Gruppe, wir hatten darüber bereits mehrfach berichtet. Nadia Rouhani hat am 18.04.2016 mit einer Kleinen Anfrage nachgefragt, die Antwort ist im Folgenden nachzulesen. Ihr ist zu entnehmen, dass Groth dem Bezirksamt am 29. April bestätigt hat, dass das Eckpunktepapier vom 19. Januar 2016 als hinreichend verbindliche Vereinbarung eines Verfahrens zur Erlangung eines Baurechts angesehen wird. Damit kann die Auflösung des Pachtvertrages aus diesem Grund nicht mehr erklärt werden! 

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Offizielle Einladung zur Einwohnerversammlung

Am 04.05. hatten wir hier schon die Einwohnerversammlung angekündigt, nun liegt auch die offizielle Einladung des Bezirks vor.

 

Auf dem Podium werden Baustadtrat Marc Schulte (SPD), Arne Herz (CDU), Herr Thomsen (Fa. Groth), Siegfried Schlosser (Piraten) und die Vorsitzende der BVV, Frau Stückler vertreten sein. Wer von der SPD-Fraktion und den Grünen teilnimmt, ist bisher noch nicht bekannt. Den Bezirksverband wird der 1. Vorsitzende, Herr Peter Biastock, vertreten und den Verein unser 2. Vorsitzender Frank Sommer. 

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Groth ist großzügig

Vergangene Woche haben alle großen Medien Berlins über die "neue Spendenaffäre Groth" berichtet. SPD und CDU sind mit mehreren Spenden knapp unterhalb der Meldegrenze von 10.000 EUR bedacht worden. Laut Berliner Zeitung sollen auch die Grünen bereits Spenden von Groth erhalten haben. Hier dazu die Links:

 

BZ am 17.05.2016:"Geheime Spenden an die SPD. Baulöwe Groth finanziert den Wahlkampf von Bausenator Geisel"  

 

rbb-online und die Abendschau am 18.05.2016: "Opposition kritisiert Stückelungen -Bausenator Geisel weist Vorwürfe zu Parteispenden zurück. Parteispenden müssen ab 10.000 Euro veröffentlicht werden - darunter nicht. Der Bauunternehmer Klaus Groth soll daher SPD und CDU Medienberichten zufolge Spendengelder in kleineren Portionen zukommen lassen haben, auch dem Wahlkreis von Bausenator Geisel. Die Opposition wittert unerlaubte Einflussnahme."  

 

Der Tagesspiegel am 18.05.2016: "Wahlkampfspenden der SPD. Opposition greift Bausenator Geisel an.

Der Bauunternehmer Groth hat gestückelte Spenden an die SPD getätigt, auch an den Kreisverband des Bausenators. Der hatte zuletzt am Mauerpark im Sinne der Groth-Gruppe entschieden. Grüne und Linke sehen Geisel in "schwerer Erklärungsnot".

 

BerlinOnline am 18.05.2016: "Spendenaffäre bei Berliner SPD: Bausenator Geisel in der Kritik - Baulöwe Groth finanzierte Wahlkampf"

 

Handelsblatt am 18.05.2016: "Opposition rügt Spenden von Bauunternehmer. Ein Baulöwe spendet mehreren Parteien Summen, die gerade klein genug sind, um nicht veröffentlicht werden zu müssen. Unter den Empfängern ist auch die Berliner SPD, die den Bausenator stellt. Die Opposition läuft Sturm."

 

Die Welt am 18.05.2016 "Bausenator Geisel nach Wahlkampfspenden in der Kritik

 

Berliner Zeitung am 18.05.2016: "SPD Bausenator Geisel soll nie mit Groth über Spenden gesprochen haben" und 

"Bausenator Geisel nach Wahlkampfspenden in der Kritik

 

BZ am 18.05.2016: "Gestückelte Wahlkampfspenden. Berlins Bausenator Geisel weist Vorwurf der Käuflichkeit zurück.

 

Berliner Zeitung am 19.05.2016: "Wahlkampf-Streit SPD Lichtenberg will umstrittene Parteispende behalten"  

 

rbb-online und die Abendschau am 19.05.2016: "Bauunternehmer spendete fast 100.000 Euro

-SPD und CDU schweigen sich zu Groth-Spenden aus. Fast 100.000 Euro hat der Immobilienunternehmer Klaus Groth an die Berliner SPD und CDU gespendet. Doch nicht offen auf einen Schlag - sondern gestückelt. Die Praxis lässt Raum für Spekulationen, ist aber grundsätzlich legal. Enstprechend verhalten reagieren Geber wie Nehmer." 

 

Der Tagesspiegel am 19.05.2016: "Parteispenden an Berlins SPD. Gestückelte Wahrheiten darf es nicht geben.

Die Stückelspenden eines Bauunternehmers an Bausenator Andreas Geisel erinnern fatal an schlechte alte West-Berliner Zeiten. Und nähren den Verdacht, dass sich die SPD die Stadt schon zu sehr zu eigen gemacht hat. Ein Kommentar. " 

 

Neues Deutschland am 19.05.2016 "Unrunde Summen, ungutes Gefühl - Bauunternehmer spendet an SPD und CDU wohl öfter knapp unter der Publikationsgrenze. Ob am Mauerpark oder in der Wilmersdorfer Kolonie Oeynhausen, die »Groth Gruppe« investiert gerne in umstrittene Projekte. Politische Landschaftspflege mit Spenden könnte da nicht schaden."

 

taz am 19.05.2016: "Opposition spendet Kritik. Nach den Zahlungen des Bauunternehmers Groth sprechen die Grünen von fehlendem Fingerspitzengefühl. Linke fordert kompletten Verzicht auf Firmenspenden"

 

Nadia Rouhani "Mani pulite* für Berlin!"

 

Berlingarten:"Verschleierte Parteispenden und die Vernichtung von Grünflächen"

 

 

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Mitgliederversammlung Lichtgemeinschaft und Einwohnerversammlung

Mitgliederversammlung der Lichtgemeinschaft:


Einwohnerversammlung - bitte Termin vormerken:

Das BVV-Büro hat uns mitgeteilt, dass die Einwohnerversammlung am 7.6.16 in der Zeit von 19.00 bis 21.00 Uhr in der Kreuz-Kirche am Hohenzollerndamm stattfinden wird.

 

Hier nochmal der BVV-Beschluss, der Grundlage für die Einwohnerversammlung ist:


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Update 5/2016

Update am 27.04.2016 - Antrag der CDU und Nadia Rouhani zum Thema transparente Kommunikation für Oeynhausen, DRS 1588/4: Antragstext des Änderungsantrages der SPD - mit den Grünen zusammen beschlossen, siehe unten in rot.

Tore im Nelkenweg


Frist 31.05.2016

Zum Termin 31.05.2016 hatten wir hier im Tagebuch bereits berichtet, dass Stadtrat Schulte dem Bezirksverband auf Nachfrage schriftlich mitgeteilt hat, die Bedingung für die Frist sei bereits im Januar erfüllt worden. Die Groth-Gruppe sieht das offenbar anders und Nadia Rouhani fragt in einer Kleinen Anfrage nach - die Antwort stellen wir hier ein sobald sie vorliegt.


*** „Jedenfalls ist der Rest der Kolonie Oeynhausen jetzt sicher, nicht wahr?“ - Gespräch mit Suse Raabe, Vorsitzende der Kolonie Friedrichshall in Schmargendorf - hier geht's zum gesamten Text. ***


Einwohnerfragen der April BVV:

Zuwegung der Kolonie

 

Stadtrat Schulte musste in der heutigen BVV-Sitzung zugeben, dass seine Behörde unseren Kolonieantrag und einen Antrag der Groth-Gruppe fälschlicherweise als einen Antrag betrachtet hat..Tatsächlich wurde über unseren Antrag noch nicht entschieden, weil das Tiefbauamt erst die Kosten für den Bau einer Zufahrt Rosenweg/ Friedrichshaller Str. ermitteln und klären will, wer die Baukosten trägt. 

Zuwegung / Sicherung des Südteils / Sonnenblumen auf dem geräumten Teil?

Bauvorbescheid / Workshopverfahren / Bürgerbeteiligung


Antrag der CDU-Fraktion - Transparente Kommunikation - Drucksache 1588/4 - Link zum Antrag hier

Zu diesem Antrag gab es einen Änderungsantrag der SPD, den man leider auf der Webseite des Bezirksamtes nicht findet, der aber in der BVV mit den Stimmen der Zählgemeinschaft aus SPD und Grünen beschlossen wurde. Die CDU kommentiert das auf Ihrer Webseite so (hier der Link zur Webseite):

Marlene Cieschinger von den Linken berichtet regelmäßig live aus der BVV, hier der Link zu ihrer Webseite, sie hat das folgendermaßen kommentiert:

 

"Auf dem Tisch liegt übrigens schon wieder ein anonymer Änderungsantrag zum Tagesordnungspunkt 10.1. Begründung steht auch keine dabei -> könnte von der SPD sein. (...) Antrag “Transparente Kommunikation”, (der Änderungsantrag ist tatsächlich von der SPD), Der Änderungsantrag wird angenommen."

 

Update vom 27.04.2016:

Der SPD-Änderungsantrag ist nun (wenn auch nicht als solcher erkennbar) auf der Webseite des Bezirksamtes. Hier die Ursprungsversion des Antrages "Transparente Kommunikation für Oeynhausen" und der dann mehrheitlich mit den Stimmen der Zählgemeinschaft SPD/Grüne beschlossene Antragstext. Geändert wurde:

  • nicht das Bezirksamt, sondern die BVV ist Initiator der Einwohnerversammlung
  • die Einwohnerschaft in die weitere Erarbeitung des Masterplans einzubeziehen wird nicht mehr beabsichtigt
  • eine Frist zur Einberufung ist entfallen


Antrag der Grünen - Nistkästen aufstellen - Drucksache 1574/4 - mit Änderungen über die Konsensliste beschlossen


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Einwohnerfragen

Die (teilweise sehr kurzen...) Antworten auf die Einwohnerfragen der März-Bezirksverordnetenversammlung sind nun auf der Webseite des Bezirksamtes nachzulesen.

 

Update vom 07.04.2016 - Einwohnerfrage unseres 2. Vorsitzenden, Frank Sommer, für die kommende BVV:

 

Ich frage Herrn Stadtrat Schulte:

 

Mit Schreiben vom 3. März 2016 habe ich Ihnen dargelegt, dass aufgrund der Teilräumung des Kleingartengeländes es nicht mehr möglich ist, den Nelkenweg(Fahrweg von der Friedrichshaller Str.) bis zur Höhe des ehem. Vereinsheimes zu befahren. Dies hat zur Folge,  dass Entsorgungs- und Rettungsfahrzeuge nicht mehr in den nördlichen Teil des Vereinsgeländes fahren können. Ausschließlich über den Rosenweg wäre ein Befahren des Geländes von der Friedrichshaller Str. bis zur Forckenbeckstraße möglich, doch hat dieser Weg keine eigene Zufahrt.

  •  Wurde Ihnen  das Schreiben Ihres Straßen-und Grünflächenamtes vom 23.3.2016 –TiefGrün V 29 –vor dem Absenden zur Kenntnis vorgelegt? 
  • Wenn ja, wie beurteilen Sie die Entscheidung dieses Amtes, welches nicht antragsgemäß  sondern sachfremd entschieden hat? 
  • Kennt die Bearbeiterin die Örtlichkeiten unseres Kleingartengeländes?
  • Sind Sie sich bewusst, dass zahlreiche Pächter derzeit gehindert sind, ihrer rechtlichen Verpflichtung zur Abwasserentsorgung nachzukommen?
  • Sind Sie nicht auch der Auffassung entgegen der Ihres Amtes , dass der Bezirk als Grundstückseigentümer des südlichen Vereinsgeländes und des dortigen öffentlichen Straßenlandes verpflichtet ist, die erforderliche Zufahrt Rosenweg zu bauen und zu finanzieren.

Einwohnerfragen kann jeder Bürger/In mit Wohnsitz im Bezirk oder inhaltlichem Bezug zum Bezirk stellen. Erläuterungen dazu und die Möglichkeit, diese auch gleich zu stellen gibt es hier auf der Webseite des Bezirksamtes. Für die BVV im April kann man noch bis 12.04.2016 um 8:00 Uhr Einwohnerfragen einreichen.

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Update 4/2016

Neuwahlen im Kleingartenverein Oeynhausen

v.l.n.r. sitzend: 1. Vorsitzende: H. Kaap, 1. Schriftführerin: M. Betcke, stehend: 2.Vorsitzender: F. Sommer, Beisitzer: F. Reddig, 1.Kassierer: P. Beloch. Nicht im Bild: 2. Schriftführerin M. Till
v.l.n.r. sitzend: 1. Vorsitzende: H. Kaap, 1. Schriftführerin: M. Betcke, stehend: 2.Vorsitzender: F. Sommer, Beisitzer: F. Reddig, 1.Kassierer: P. Beloch. Nicht im Bild: 2. Schriftführerin M. Till

Am 19.März 2016 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung  mit Neuwahlen statt. Diese Versammlung war ein Novum für den Verein, denn erstmals in der über hundertjährigen Vereinsgeschichte waren Vereinsmitglieder  zu verabschieden , die ihre Gärten gegen ihren Willen aufgeben mussten. Der langjährige Kampf der Kleingärtner Oeynhausens gemeinsam mit den Bürgern und Bürgerinnen von Charlottenburg – Wilmersdorf gegen eine Bebauung des Kleingartengeländes war letztlich vergeblich, weil die Politiker des Bezirks aber auch der Landesregierung diesen Kampf nicht unterstützen wollten.

 

Neben dem ersten Vorsitzenden der Kolonie Alban Becker, dem langjährigen Gartenfachberater Wolfgang Schulz und dem langjährigen Kassenprüfer Detlef Ninnemann verloren  150 weitere Pächter ihre Gärten und somit auch ihre Vereinsmitgliedschaft. Der Abschied von dieser großen Zahl von Gartenfreunden schmerzte alle Anwesenden und war sehr emotional.

 

Für Ihre Verdienste für den Verein erhielten die Gartenfreunde Schulz und Ninnemann jeweils zwei Eintrittskarten für das Tipi am Kanzleramt überreicht und der scheidende Vorsitzende bekam für seine Frau und sich zwei Wohlfühltage im Hotel Esplanade in Bad Saarow geschenkt.

 

Bei den anschließenden Neuwahlen zeigten die Vereinsmitglieder eine große Geschlossenheit. So wählte die Versammlung alle neuen Vorstandsmitglieder bei insgesamt zwei Nein-Stimmen fast  einstimmig in ihre Ämter und zum ersten Mal eine Frau zur ersten Vorsitzenden.

 

Auch der neue Vorstand wird sich weiterhin  für den Erhalt der verbliebenen Kleingartenfläche engagieren und für deren dauerhafte planungsrechtliche Absicherung kämpfen.


Abschiedsgruß unseres bisheringen 1. Vorsitzenden Alban Becker:

Liebe Gartenfreunde,

 

am 19. März hat die Mitgliederversammlung des Kleingärtnervereins Oeynhausen e.V. den Vorstand unter meiner Führung entlastet. Zugleich hat sie das langjährige Vorstandsmitglied Heidemarie Kaap als 1. Vorsitzende gewählt. Meiner Nachfolgerin und ihrem Team wünsche ich viel Erfolg und immer die volle Unterstützung aller Vereinsmitglieder. Gleichzeitig bedanke ich mich bei allen Vorstandskolleginnen und Kollegen für die großartige Zusammenarbeit.

 

Auch allen Mitstreitern ein herzliches Dankeschön für die tolle Unterstützung, ohne die wir unseren Kampf nicht hätten führen können.

 

Unter den über 150 vernichteten Kleingärten war auch die Parzelle von meiner Frau und mir. Aus verschiedenen persönlichen und familiären Gründen haben wir uns nicht um eine neue Parzelle beworben, daher bin ich auch nicht wieder zur Vorstandswahl angetreten.

 

Ich werde mich aber weiterhin für den Erhalt aller Kleingärten in unserer Stadt einsetzen. Denn nur eine grüne Stadt ist eine soziale Stadt.

 

Ein gutes Gartenjahr wünscht Euch

Alban Becker


Zum Kompromiss - Termin 31.05.2016

Ein wichtiger Termin im Rahmen des ausgehandelten Kompromisses zur Teilbebauung ist der 31.05.2016. Sofern bis dahin nicht zwischen der Groth-Gruppe und dem Bezirk eine Vereinbarung über "ein geordnetes Verfahren zur Erlangung von Baurecht zugunsten der Groth-Gruppe" getroffen ist, hätte Groth die Möglichkeit, den Kompromiss als gescheitert zu erklären und auch die restliche Fläche zu bebauen. Der Bezirksverband hat hier bei Baustadtrat Schulte nachgefragt und folgende Antwort erhalten, die die verbleibenden Kleingärtner zunächst aufatmen lässt:


Nachlese zur letzten BVV

Die beiden Anträge zu Oeynhausen wurden in der letzten BVV nicht behandelt, sie sind in die zuständigen Ausschüsse überwiesen worden, werden dort beraten und abgestimmt und kommen dann als Beschlussvorschlag erneut auf die Tagesordnung der BVV. Der Antrag zur regelmäßigen Berichterstattung ist in den Stadtentwicklungsausschuss überwiesen, der zu den Nistkästen in den Umweltausschuss.

 

Von den beiden Einwohnerfragen wurde eine mündlich beantwortet, der andere Fragesteller war nicht anwesend. Sobald die Antworten auf der Seite des Bezirksamtes veröffentlicht sind, werden wir sie hier verlinken. Wer selbst nachsehen möchte, kann dies hier auf der Seite des Bezirksamtes tun.


Neues Bürgerbegehren zu Grünflächen im Bezirk

Der Bezirksverband Charlottenburg der Kleingärtner, der Bezirksverband der Kleingärtner Berlin-Wilmersdorf, die Bürgerinitiative Olivaer Platz, die Mieterinitiative Schlangenbader Straße, die Bürgerinitiative Cornelsenwiese, die Bürgerinitiative Henriettenplatz und die Bürgerinitiative Heilbronner Str./Halensee starten gemeinsam ein neues Bürgerbegehren zum Thema Grünflächen in unserem Bezirk.

 

Da Charlottenburg-Wilmersdorf derjenige Bezirk Berlins ist, der in der wohnungsnahen Grünversorgung auf dem vorletzten Platz aller Bezirke Berlins rangiert [1] und in der laufenden Legislaturperiode trotz anderslautender Bekundungen in der Zählgemeinschaftsvereinbarung [2] weitere Grünflächen vernichtet wurden und bereits jetzt weitere Flächen für eine Bebauung vorgesehen sind [3], unterstützen wir diese Initiative gerne und stellen das Unterschriftenblatt hier zum Download ein.

 

Ziel ist es, zum Wahltermin im September die Einwohner des Bezirks über die unten stehende Frage abstimmen zu lassen. 

 

Vorher ist es jedoch erforderlich, dass die notwendigen rd. 7.500 Unterschriften gesammelt werden, damit der Bürgerentscheid stattfinden kann. Ausgefüllte Unterschriftenblätter können in unserem Vereinsbriefkasten abgegeben werden, wir leiten sie an die Initiatoren weiter.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstüzung!

Download
Unterschriftenliste Buergerbegehren.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.8 MB
[1] Versorgung mit wohnungsnahen Grünanlagen - Berliner Bezirke
[1] Versorgung mit wohnungsnahen Grünanlagen - Berliner Bezirke
[2] aktuelle Zählgemeinschaftsvereinarung zwischen SPD und Bündnis90/Die Grünen im Bezirk
[2] aktuelle Zählgemeinschaftsvereinarung zwischen SPD und Bündnis90/Die Grünen im Bezirk

[3] Kleingartenanlagen die im Stadtentwicklungsplan Wohnen von der Senatsverwaltung für den Wohnungsbau vorgesehen sind
[3] Kleingartenanlagen die im Stadtentwicklungsplan Wohnen von der Senatsverwaltung für den Wohnungsbau vorgesehen sind
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