Tagebuch


Liebe Gartenfreunde....


Ein urbaner Waldgarten in Britz?

Urban Gardening wird immer beliebter, wobei Stadtgärtner oft nicht nur ihre eigenen Kräuter, Obst und Gemüse anbauen, sondern häufig auch ihre direkte Umgebung lebenswerter gestalten wollen. Urban Gardening-Flächen sollten gleichzeitig auch vielfältige ökologische Funktionen erfüllen. Es braucht deshalb neue – multifunktionale – Konzepte, um beides zusammen auf knapper werdendem Raum zu ermöglichen. Ein urbaner Waldgärten wäre solch ein multifunktionales Projekt, welches entwickelt und erprobt werden muss.

© clarberlin

Waldgarten - eine langfristig angelegte Form des urbanen Gärtnerns

Ein Waldgarten besteht aus mehreren Ebenen vorwiegend essbarer Pflanzen, die sich ähnlich der Struktur von Wäldern zum Teil überlappen: Obst- und Nussbäume, Sträucher zum Anbau von Beeren und Tee, sowie Gemüse und Kräuter, werden so kombiniert, dass sie miteinander gedeihen und geerntet werden können. Damit sind Waldgärten eine besonders naturnahe und langfristig angelegte Form des urbanen Gärtnerns.

 

Bürgerbeteiligung in Neukölln

Die Universität Potsdam führt in den nächsten Monaten einen Diskussions- und Arbeitsprozess zum Thema Urbane Waldgärten in Neukölln durch. Dabei steht die Frage im Zentrum, ob gegebenenfalls angrenzend an den Britzer Garten in den nächsten Jahren ein urbaner Waldgarten entstehen kann. Deshalb sollen möglichst viele interessierte Neuköllner und Berliner dazukommen, um zu diskutieren, ob ein Waldgarten möglich sei. In regelmäßigen Treffen sollen im Laufe des Sommers folgende Fragen beantwortet werden: Wie sehen Waldgärten eigentlich aus? Wie werden sie genutzt und gepflegt? Wer kann welche Aufgaben übernehmen? Mitmachen können dabei alle, die Interesse und Lust am Gärtnern haben - ganz egal erprobter Stadtgärtner oder Laie.

 

© clarberlin

Auftaktveranstaltung zum Beteiligungsverfahren

Ein erstes gemeinsames Treffen findet am Samstag, den 15. Juni 2019 von 14.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr in der Kolonie Heimaterde, Meise 25 in 12349 Berlin, statt. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen sowie dem Austausch von Erwartungen, soll gemeinsam die Fläche vor Ort erkundet werden. Wer mitwirken will, kann einfach vorbeikommen.

 

Mehr Information zum Projekt und dem Beteiligungsverfahren finden Sie im PDF unten und aktuell immer auf www.urbane-waldgaerten.de.

 


Schlagersommer mit radio B2 hat begonnen

Ab Juni ist der Sender radio B2 auf Sommertour unterwegs und hat dafür Kleingartenanlagen und Campingplätze in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ausgesucht, um die dortigen Sommerfeste mit Musik, Würstchen und Bier zu bereichern. Von den 13 Terminen finden vier in Berlin statt. Wie in den Vorjahren konnte der Sender keine geschlossenen Veranstaltungen berücksichtigen.

 

Hier die Termine der Sommertour 2019 für die Berliner:

 

1. Juni Gartengemeinschaft Papestraße General-Pape-Str. Tor 1 oder 2
8. Juni KGA Britz am Wiesenweg e. V. Stelzenweg 5, 12359 Berlin
20. Juli KGA Jungfernheide e. V. Straße 70 19, 13627 Berlin
17. August DKK Gerdsmeyer e. V. Körtingsstraße, 12107 Berlin

 

radio B2 wir immer samstags von 14-18 Uhr auf den Sommerfesten mit dabei sein. Bier und Würstchen vom Sender gibt es, solange der Vorrat reicht. Mehr zur Sommertour und den Terminen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf www.radiob2.de/die-radio-b2-sommertour-2019. 


Wir wünschen allen Schlager- und B2-Fans viel Spaß!


Auftaktveranstaltung zum Beteiligungsverfahren: E+E-Vorhaben Urbane Waldgärten

Ort: KGA Heimaterde (Süden), Breitunger Weg 46, 12349 Berlin
Datum: Samstag, 15.06.2019 - Uhrzeit: ab 14:30 Uhr

„Gemeinsam einen essbaren Waldgarten gestalten – aber wie?“

 

Samstag, 15.06.2019, 14:30 bis 17:00 Uhr in der Vereinsgaststädte der Kleingartenanlage Kolonie Heimaterde e.V. Meise 25, 12349 Berlin

 

Das Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben „Waldgärten als langfristige, multifunktionale Flächennutzung im urbanen Raum“ der Universität Potsdam startet in Zusammenarbeit mit dem Büro Urbanizers das Beteiligungsverfahren zur Entwicklung eines Waldgartens.

Kann in den nächsten Jahren in der Nähe des Britzer Gartens ein Waldgarten entwickelt werden? In einem gemeinsamen Diskussions- und Arbeitsprozess wollen wir herausfinden, ob und wie. Ab Juni fragen wir uns in regelmäßigen Treffen: wie sehen Waldgärten eigentlich aus? Wie werden sie genutzt und gepflegt? Wer kann welche Aufgaben übernehmen? Diese und andere Fragen gilt es im Laufe des Sommers zu beantworten.

Bei Interesse können Sie unter http://urbane-waldgaerten.de/termine/auftaktveranstaltung einen Flyer zur Veranstaltung herunterladen und sich für die Veranstaltung anmelden.

 

Sie wollen daran mitwirken? Kommen Sie vorbei! 


So sieht es aus, wenn Pipistrellus pipistrellus über Oeynhausen nachts bis zu 4000 Mücken futtert

In Berlin leben mindestens 17 Fledermausarten. Aber welche davon  fühlen sich auch in den Schmargendorfer Kleingartenkolonien Oeynhausen und Friedrichshall wohl? Um das heraus zu finden liehen wir uns von der „Stiftung Naturschutz Berlin“ https://berlin.artenfinder.net/ Ulltraschallmodule und Tablets für 2 Wochen aus und legten uns abends auf die Lauer.

Die Ausbeute: Jede Menge Zwergfledermäuse (Pipistrellus pipistrellus) aber auch Großer Abendsegler, Nordfledermaus, Rauhhautfledermaus und Mückenfledermaus. Also gleich fünf Arten der streng  geschützten Säugetiere gehen bei uns auf Jagd – futtern in einer Nacht bis zu 4000 Mücken. Darauf können wir stolz sein, zeigt es doch nur einmal mehr, wie wichtig und unverzichtbar Stadtgrün und besonders Kleingärten in Berlin auch für die Artenvielfalt sind. Die Mückenfledermaus ist übrigens Deutschlands kleinste: Sie wiegt ganze 3,5 bis 8 Gramm, hat eine Kopf-Rumpflänge von 36 bis 51 mm.

 


Wie sicher sind unsere Kleingärten heute - was können wir tun?

Informationsabend / Schulung für Vorstandsmitglieder und (Kleingarten-) Interessierte

 

 

 

 

Wenn Kleingartenanlagen über Flächennutzungsplan (FNP) und Bebauungspläne (B-Pläne) gesichert werden sollen, müssen die Pächter ihren Beitrag dazu leisten: Kleingärtnerische Nutzung nach dem Bundeskleingartengesetz. Was ist ein FNP? Und was und ein B-Plan? Was können Vereinsvorstände tun, um Kleingärten langfristig zu sichern? 

 

Man kommt nicht drum herum: Kleingärtnerische Nutzung durchsetzen und soziale, ökologische und klimatische Beiträge für Berlin sichtbar machen. Warum? Über die Möglichkeiten der Sicherung von Flächen durch Planung und Engagement informiert Dr. Norbert Franke vom Bezirksverband Hellersdorf und diskutiert mit den Teilnehmern.

 

Es sind noch Plätze frei! Investieren Sie zwei Stunden informative Zeit für die Zukunft Ihrer Kleingartenanlage.

 

Dienstag, 14. Mai 2019, 18 Uhr

Anmeldung online über den Landesverband Berlin der Gartenfreunde e. V.

 

Kosten für Mitglieder 0,00 Euro!

 

Grafik: M. Kwart


Der Vorstand bedankt sich bei allen Helfern

Das war unser "Tag der offenen Tür" 2019

 

Am 20. April 2019 war es soweit, unser Vereinshaus wurde den Mitgliedern, Kleingärtnern, Gartenfreunden und neuen Nachbarn, vorgestellt. Seit Wochen steckten die Vorstände, Kassierer, Schriftführung und Beisitzer, in den Vorbereitungen. Stühle wurden lackiert, Möbel zusammengebaut, Rasen gemäht, grundgereinigt und Lampen montiert.

 

Am Ende war es eine gelungene Veranstaltung, von der jeder viele interessante Eindrücke mitnehmen konnte. Es zeigte sich: " Das Vereinshaus wird eine Begegnungsstätte!".

 

Wir danken allen Helfern, Gartenfreunden, Sponsoren und Kollegen, die mit dazu beigetragen haben, dass diese Veranstaltung so erfolgreich verlaufen ist.

 

Danke auch an Herrn Zeitz, (http://www.stefan-zeitz.de) der als Fotoreporter spontan einige schöne Momente mit der Kamera eingefangen hat.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Vorstand

 


Mehr Bienen für Berlin – Berlin blüht auf!

Seit 2018 erproben die Deutsche Wildtier Stiftung und die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, zunächst am Beispiel des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf, Maßnahmen zur Aufwertung öffentlicher Grün- und Freiflächen für bestäubende Insekten. Dabei dienen die Wildbienen als Schirmartengruppe, denn von ihrer Förderung profitieren viele weitere Arten.

Hier der ganze Beitrag: https://www.wildbiene.org/berlin/


Save the date: 25.-26. Mai in ganz Berlin

Da kiekste! Auf Berlins Naturfestival werden 500 Führungen und Aktionen für Besucher organisiert. Könnte man alles mitmachen, wäre man 26 Stunden lang unterwegs. Für das Hauptstadtevent, das die Stiftung Naturschutz Berlin seit 2007 organisiert, reicht mittlerweile auch ein langer Tag nicht mehr aus. Es werden 20.000 Besucher erwartet, die von rund 350 Expertinnen und Experten aus Verbänden, Verwaltungen und Vereinen begleitet werden. Bei den Touren geht es durch wild-grüne Hinterhöfe, Gärten und Naturschutzgebiete, geht es zu Fuß oder per Schiff, geht es um Pflanzen, Tiere und ihre Naturräume. 

 

Programmdetails, Tickets und Reservierungen ab dem 29. April 2019 auf  www.langertagderstadtnatur.de

 

Freiwillige Helfer gesucht: https://www.langertagderstadtnatur.de/cms/index.php?id=150

 


Liebe Gartenfreunde der neue Vorstand hat einige Anliegen an Euch:


Gibt es etwa noch einmal eine Tränenflut um Schmargendorfer Oeynhausen-Parzellen?

„Es ist noch Verbitterung da, und wir sind auch noch nicht zufrieden damit, weil wir von der Politik immer noch nichts bekommen haben, dass das da wirklich ein bisschen sicher gemacht wird. Dass das als Grünfläche ausgewiesen wird. Der Teil von dem Groth-Gelände, was gekauft wurde, hat uns die Politik versprochen, dass das dafür jetzt festgeschrieben wird als Kleingartenland und dass das kein Bauland wird. Und das fehlt immer noch, da haben wir bisher immer noch nichts bekommen. Obwohl Groth mittlerweile alles hat, was er haben wollte an Genehmigungen“, sagt Kleingärtnerin Heidemarie Kaap. Hier der ganze Beitrag vom Deutschlandfunk.


"Warum wird eigentlich nicht auf den Ersatzflächen gebaut?"

Eine weitere Bebauung von Kleingartenflächen hält er in der Hauptstadt für falsch. Michael Matthei, der neue Präsident des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde, bezieht Stellung zum Entwurf des Kleingartenentwicklungs-planes. Hier der Bericht.

 


"Wir sind aktive Stadtgrün-Lobby"

Jeder Mensch benötigt für seine Grundbedürfnisse und gesellschaftlichen Entwicklung den Zugang zu wichtigen Leistungen wie Wohnung, Nahrung, Bildung, Gesundheit und besonders die Natur.
Berlin muss sich endlich eine Lobby für das Stadtgrün schaffen, um den Spekulanten und Betondenkern entgegen zu treten. Dazu sollten alle bereit sein. Ich bin es.
Was Michael Matthei (Foto), der neue Präsident des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde, im Editorial der April-Ausgabe des „Berliner Gartenfreundes" sagt. Hier der ganze Text.


Heimliche und unheimliche Besucher in unseren Gärten

Gut zwei Wochen hatten wir in den Schmargendorfer Kleingartenkolonien "Oeynhausen" und "Friedrichshall" Wildtierkameras montiert, um mal zu sehen, wer sich so alles bei uns herum treibt. Das Ergebnis: Natürlich jede Menge Vögel wie Haussperlinge, Meisen, Rotkehlchen, Stare, Buchfinken, Elstern, Nebelkrähen, Türken- und Ringeltauben... Aber auch etliche Rotfüchse, ein verhuschter, schemenhafter Marder (nicht zu erkennen, ob Stein- oder Baummarder), kein Waschbär - aber jede Menge geheimnisvolle Augen. Die Kameras hatten wird uns von "Artenfinder" geliehen. Hier gibt´s näheres über die Organisation.


Wenn schon Insektenhotel - dann aber auch richtig

Insektenhotels sollen als Nisthilfen oder zum Überwintern dienen. Damit Wildbienen oder Wespen sich darin aber auch wohlfühlen, sind etliche Tipps zu beachten: Kein Weichholz benutzen. Löcher immer nur quer zu den Jahresringen bohren – zwischen 2 und 9 mm Durchmesser. Röhrchenhalme glätten und einseitig verschließen. Keine Kiefernzapfen oder Stroh verwenden. Die richtigen Blühpflanzen fürs Frühstück anbieten… Hier der Bericht von SWR Wissen.


Graubraun und warzig - Erdkröten gelten nicht gerade als "Miss Garten", verputzen aber liebend gern Schnecken

Sie hat goldene bis kupferrote Augen mit charakteristischen waagerechten Pupillen: Die Erdkröte ist die größte heimische Krötenart und wird bis zu 30 Jahre alt. Zu ihren Lieblingsspeisen zählen Nacktschnecken, Kartoffelkäferlarven, Falter wie Kohl- und Erdeulen, Rapsglanzkäfer, Fliegen, Raupen, Asseln und Insektenlarven. Einen geschützten Lebensraum kann man der Erdkröte im Garten durch Laub- oder Reisighaufen, Totholz, Bretter, Wildstrauchhecken, krautige Pflanzen oder Höhlen in Trockensteinmauern und Steinhaufen bieten. Hier ein Beitrag aus „giftfreies Gärtnern“.


Westkreuz: Park, Kleingärten oder Beton?

Schon mindestens seit 2016 läuft ein Kampf um das Westkreuz, ein ursprüngliches Bahngelände, großteils eine Brache, daneben Kleingärten. Soll dort ein Park entstehen, sollen dort die Parzellen erhalten werden – oder müssen dort vielleicht 1000 Wohnungen gebaut werden?  Was wird mit dem Bürgerbegehren, sämtliche Grünflächen im Bezirk zu erhalten, welches einstimmig von allen Fraktionen in der Bezirksverordneten-versammlung beschlossen wurde? Hier dazu ein Bericht aus der Berliner Woche.


Was Stadtrat Schruoffeneger auf die Frage antwortet: Wann wird der B-Plan für Oeynhausen beschlossen?

Mit vielem Dank an die Fraktion Die Linke.


Warum man nicht jedes "Unkraut" rausreißen sollte

„Jetzt im Frühjahr lassen sich Wildkräuter sehr gut mit der Hand ausreißen, bevor sie sich ausbreiten“, sagt Derk Ehlert (Foto), Pressereferent bei der Senats-umweltverwaltung, zum morgigen internationalen Tag des Unkrauts.  „Man kann auch natürliche Schädlings-bekämpfer verwenden, indem man zum Beispiel Schnittlauch in die Rabatten pflanzt oder Brennnesselsud als Unkrautvernichter nutzt. Wer aber einen ökologisch wertvollen Garten haben möchte, sollte eben auch die richtigen Bedingungen schaffen“ -  wenn beispielsweise jeder Gartenbesitzer einen Quadratmeter ungeliebte Brennnesseln stehen lassen würde, hätten wir in Berlin viel mehr Schmetterlinge. Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost.


Bekommen wir im Sommer die nächste Dürre?

 

 

Der Deutsche Wetterdienst hat nun ein neues Prognosemodell entwickelt, welches vor Dürren wie im letzten Jahr - für Brandenburg das trockenste Jahr überhaupt - besser warnen soll. In die Berechnungen fließt nun auch die Bodenfeuchte ein. Hier der Bericht der rbb-Abendschau. Und noch ein Beitrag zum Thema aus der BZ.


Sichert endlich Berlins Kleingärten!

„Berlin muss sich endlich eine Lobby für das Stadtgrün schaffen. Dazu müssen alle Grüninteressierten bereit sein. Berlins Kleingärtner sind es.“ Der Landesverband Berlin der Gartenfreunde nahm jetzt Stellung zum Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes. Er fordert  eine rechtliche Verbindlichkeit und keine ständigen Schutzfristverlängerungen: „Unsere Forderung ist nicht das viel zitierte Jahr 2030, sondern der dauerhafte Schutz der Berliner Kleingartenflächen – nicht nur der Schutz und Ausbau der Anzahl unserer Pächter auf den bestehenden, zum Teil schon verkleinerten Flächen.“ Hier zur Stellungnahme des Landesverbandes.


Berlin schmeckt dem Buchsbaumzünsler

Er wurde erst 2014 in Berlin entdeckt, der aus Asien eingeschleppte Buchsbaum-zünsler, ein Schmetterling, dessen Raupen sich auf Buchsbäumen wohlfühlen und ganze Bestände davon völlig kahlfressen. Bereits 2017 konnte nach Angaben der Senats-Umweltverwaltung ein flächendeckender Befall im gesamten Stadtgebiet der Hauptstadt festgestellt werden. Und das warme Wetter im Sommer 2018 begünstigte die Ausbreitung weiter. Hier der Bericht aus Tag24.de.


Will Baustadtrat Schruoffeneger bald alle Teile der heutigen Kolonie Oeynhausen baurechtlich sichern?

„Verwirrung gibt es um die Reste der Kleingartenkolonie Oeynhausen in Schmargendorf. Vor zwei Wochen hatten wir berichtet, dass auch der landeseigene Teil der Kolonie mit 122 Parzellen neuen Wohnhäusern weichen könnte. Diesen Eindruck erweckt der noch unveröffentlichte Berliner „Stadtentwicklungsplan Wohnen 2030“. Auf Anfrage der FDP-Fraktion sagte Baustadtrat Schruoffeneger, man wisse davon bisher nur aus dem Tagesspiegel. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung habe auf Nachfrage mitgeteilt, dass lediglich das laufende Bauprojekt der Groth-Gruppe auf dem privaten Grundstücksteil gemeint sei. Über diese Auskunft wundert sich nicht nur Schruoffeneger. Denn im Stadtentwicklungsplan ist von einem „mittelfristigen“ Wohnungsbaupotenzial in sieben Jahren die Rede. Nun will der Stadtrat in einem Brief an den Senat klar stellen, dass der Bezirk die verbliebenen Kleingärten bald baurechtlich sichern will.“ 

     Aus „Tagesspiegel Leute“, Charlottenburg-Wilmersdorf.


Bis zum Sommer sind noch Änderungen am Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes möglich

„Wir haben Ausgleichsflächen vorgesehen, wo neue Kleingartenanlangen entstehen können. Wir haben sogar von der Fläche mehr Ersatzflächen ausgewiesen als jetzt erst mal in Anspruch genommen werden. Insoweit gibt es schon auch ganz konkrete Angebote und auch finanzielle Entschädigungen.“ So Umweltstaatssekretär Stefan Tidow (Grüne) zum Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes. Hier der Bericht von rbb 24.


Kleingärten - ein Gewinn für alle!

Kleingärten bieten einen unglaublichen Strukturreichtum mit ihren Hecken, Reisig- und Komposthaufen, dem bunten Flickenteppich aus Beeten mit blühenden Gemüse- oder Zierpflanzen: Schweizer Forscher konnten in Zürcher Gärten rund 1000 Tierarten und 1000 Pflanzenarten nachweisen. Und die kleinen Grünzellen haben noch viel mehr zu bieten. Hier ein Bericht aus Geo.


Deine Stimme für den Insektenschutz

Es summt und brummt immer weniger in der Natur. In Deutschland gibt es heute 75 Prozent weniger Insekten als noch vor knapp 30 Jahren. Das Sterben der Insekten hat dramatische Ausmaße und ist wissenschaftlicher Fakt. Alle Forschungsergebnisse nennen für das Insektensterben zwei Hauptgründe: den Klimawandel und die intensive Landwirtschaft. Bundesagrarministerin Julia Klöckner und Bundesumweltministerin Svenja Schulze müssen jetzt gemeinsam handeln. Sie müssen unsere Insekten retten.   Unterstützen Sie unseren Protest an die Ministerinnen! Hier der Bericht vom BUND.


Heute ist Weltspatzentag

In Berlin hält man sie für selbstverständlich: Spatzen. Noch! Denn auch bei uns bekommen die kleinen Tschilper Probleme: Wie anderen Vogelarten auch macht ihnen vor allem der Mangel an Insekten zu schaffen, denn die sind für Jungenaufzucht unersetzbar. Die zunehmende Flächenversiegelung, der Mangel an naturnahen, verwilderten Grünflächen, artenarmes Einheitsgrün, exotische Bepflanzungen und der vermehrte Einsatz von Pestiziden lassen die Insektennahrung knapp werden. Aber auch mangelnder Wohnraum ist inzwischen ein Problem. Hier ein Bericht von umweltzoneberlin.de. Und zum Weltspatzentag auch noch ein Bericht des NABU Berlin.


Neuer Oeynhausen-Vorstand

                                                                                                                    Walter Tächl (links) und Ata Demirkiran

In der Jahreshauptversammlung des Kleingärtnervereins Oeynhausen wurde am 16. März turnusmäßig ein neuer Vorstand gewählt.

Geschäftsführender Vorstand

1. Vorsitzender: Walter Tächl (140 von 141 Stimmen, 1 Enthaltung)

2. Vorsitzender: Ata Demirkiran (141)

1. Kassierer: Peter Beloch (135, 5 Nein, 1 Enth.)

1. Schriftführer: unbesetzt (niemand kandidierte)

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Zum Gesamtvorstand gehören auch

2. Schriftführerin: Marlis Till (140, 1 Nein)

2. Kassiererin (Stromkasse): Petra Neumann (140, 1 Enth.)

Gartenfachberater: Enrico Fischer (141)

Beisitzer: Ralph Schulz (141)

                                                                                             ---

 Zu Kassenprüfern (keine Vorstandsmitglieder) wurden gewählt: André Pezold und Wolfgang Mahnke

 

 


Muss Oeynhausen-Süd für Wohnungen geräumt werden?

Ein  Entwurf für den „Stadtentwicklungsplan (Step) Wohnen“ des Berliner Senats listet Projekte, Potenziale und Instrumente auf, um den steigenden Wohnraumbedarf zu decken. Dazu wurde ein Potenzial von knapp 200.000 Wohnungen auf dem Stadtgebiet ermittelt. 90.000 davon werden als kurzfristig (binnen 3 Jahren) realisierbar eingeschätzt, 63.000 als mittelfristig (innerhalb 7 Jahren), 47.000 als langfristig (innerhalb von 12 Jahren).

In einer ersten Stufe wird die Bebauung teils schon bekannter Areale genannt: die Kolonien „Alter Exerzierplatz“ in Spandau, „Oeynhausen“ in Charlottenburg-Wilmersdorf sowie „Sonnental“ und „Pappelgrund“ in Pankow. Dort seien jeweils 200 bis 1000 Wohnungen möglich. Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost.


Schlechtes Vorbild "Oeynhausen"

Wenigstens als abschreckendes Beispiel taugt der plattgemachte Teil der Kleingarten-kolonie Oeynhausen in Schmargendorf noch. „Wir wollen kein zweites Oeynhausen und das Gelände räumen, um es dann brach liegenzulassen“, sagt jetzt Cerstin Richter-Kotowski, die Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf. Immerhin! Hier der Bericht aus der Berliner Woche.


Frühlingsfest auf dem ehemaligen Reemtsma-Gelände

Alle Kleingärtner sind am Freitag, 29. März 2019, von 15:00 bis 20:00 Uhr aufs ehemalige Reemtsma-Gelände zu Frühlingsfest und Bürgerinformation zur Quartiersentwicklung eingeladen. Bitte anmelden unter dasfest@gowest.berlin 

Es gibt um 17, 18 und 19 Uhr Führungen übers Gelände und ein buntes Programm. Hier ist die Einladung mit weiteren Infos nachzulesen.

 


Neuer Vorstand im Landesverband der Gartenfreunde

 Er war seit 2012, also schon eine gefühlte Ewigkeit, Gesicht und Stimme aller Berliner Gartenfreunde, Günter Landgraf. Jetzt gibt es einen neuen Präsidenten im Landes-verband der Gartenfreunde. Nach dem Rücktritt des bisherigen Chefs übernahm am Wochenende Michael Matthei (im Foto 3. v. links) dieses Amt, der bislang Schriftführer im Vorstand gewesen war. Hier ein Kurzbericht des Landesverbandes.

 

 


KEP und urbaner Kontext

Der Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes 2030 (KEP) zeigt in vielen Facetten die Wichtigkeit von Berliner Kleingärten auf. In dieser Grafik wird die Bedeutung von Kleingartenanlagen im urbanen Kontext aufgezeigt. Das ist eine Gesamtbewertung aus Schutzwürdigkeit der Böden, Versorgung mit wohnungsnahen Grün, Einwohnerzahl der Umgebung und Schutzwürdigkeit aus stadtklimatischer Sicht.

Gut 90 % der Kleingärten Berlins weisen eine mindestens hohe Bedeutung im urbanen Kontext auf. Über 60 % der Kleingärten haben eine „sehr hohe“ und „höchste“ Bedeutung.

Legende Bedeutung: pink – höchste, rot – sehr hohe, ocker – hohe, gelb – mittlere.


KEP und Schutzwürdigkeit der Böden

Der Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes 2030 (KEP) zeigt in vielen Facetten die Wichtigkeit von Berliner Kleingärten auf. In dieser Grafik werden Kleingärten und die Schutzwürdigkeit der Böden gezeigt.

„Das sich daraus ergebene Bild ist eindeutig: 86 % der Kleingartenanlagen sind den drei höchsten Schutzkategorien zuzuordnen, davon sind allein 53 % als „sehr hoch“ bewertete Böden. Dies ist umso bemerkenswerter, da diese Bewertungskategorie nur 17 % der Landfläche Berlins (ohne Straßen und Gewässer) einnehmen. Der geringe Anteil der höchsten Schutzkategorie erklärt sich aus der Seltenheit der am höchsten bewerteten Böden. Diese machen lediglich 5 % der bewerteten Fläche Berlins aus und umfassen z. B. Niedermoorstandorte, Luchwälder oder feuchte Niederungen."

Legende Schutzwürdigkeit: rot – sehr hohe, grau – geringe, gelb – mittlere.


KEP und Schutzwürdigkeit aus stadtklimatischer Sicht

Der Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes 2030 (KEP) zeigt in vielen Facetten die Wichtigkeit von Berliner Kleingärten auf. In dieser Grafik werden Kleingärten und ihre Schutzwürdigkeit aus stadtklimatischer Sicht gezeigt.

„Über 96 % der Berlin Kleingartenanlagen sind der höchsten und hohen Schutzwürdigkeitsklasse zuzuordnen, da sie Bestandteil einer Kaltluftleitbahn sind oder sich ­in deren 500 m Radius Siedlungsräume mit einer ungünstigen thermischen Situation befinden oder sich in deren 250 m Radius Siedlungsräume mit einer weniger günstigen thermischen Situation befinden und die zusätzlich eine überdurchschnittliche Mikroklimavielfalt aufweisen. Die Flächen mit der höchsten Schutzwürdigkeit liefern zum einen relevante Mengen an Kaltluft zur Abkühlung der angrenzenden Quartiere und weisen gleichzeitig noch eine hohe Aufenthaltsqualität am Tage auf.“

Legende: türkis – höchste Schutzwürdigkeit, grau – ohne Bewertung.

 

 


KEP und wohnungsnahes Grün

Der Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes 2030 (KEP) zeigt in vielen Facetten die Wichtigkeit von Berliner Kleingärten auf. In dieser Grafik werden „Kleingartenanlagen und die Versorgung der Quartiere mit wohnungsnahem Grün“ gezeigt.

„Kleingärten können in hoch verdichteten Stadtquartieren, die vielfach eine schlechte Ausstattung mit fußläufig erreichbaren (500 m Entfernung) öffentlichen Grünflächen aufweisen, eine kompensatorische Erholungsfunktion für die Stadtbewohner erfüllen.“ 

„65 % der Berliner Kleingartenflächen liegen  in Stadtquartieren mit einer schlechten oder sehr schlechten Versorgung mit wohnungsnahen, öffentlichen Grünanlagen. Diese 65 % weisen ein hohes Potenzial zur perspektivischen Abmilderung einer schlechten wohnungsnahen Grünversorgung auf.“

Kleingartenanlagen im Nahbereich der Berliner Innenstadt weisen entsprechend der dort schlecht versorgten Bereiche ein hohes Potenzial auf. Dies betrifft auch besonders die Kleingartenanlagen in Schmargendorf.

Legende Versorgung Quartiere: dunkelbraun – sehr schlecht, ocker – schlecht, dunkelgrün – gut, hellgrün – mittel.


Der Entwurf des Berliner Kleingartenentwicklungsplanes ist jetzt öffentlich

Jetzt liegt ein erster Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes Berlin 2030 vor. Der Entwurf sieht weiterhin den dauerhaften Erhalt von ca. 83 % der Kleingartenfläche und rd. 60.000 Parzellen in Berlin vor. Weitere ca. 9 % (rd. 6.800 Parzellen) des Gesamtbestandes sollen nicht vor 2030 in Anspruch genommen werden. Für diese Kleingartenanlagen (KGA) soll im weiteren Verfahren geprüft werden, inwieweit sie durch alternative Bauflächenpotenziale ersetzt werden können oder ob durch entsprechende Bebauungskonzepte auf diesen Flächen ein Teil der kleingärtnerischen Nutzung erhalten werden kann. Hier der Link auf den Landesverband der Gartenfreunde.

Legende: grün – dauerhaft gesicherte Kleingärten, blau – dauerhaft zu erhaltende Kleingärten mit Handlungsbedarf, gelb – Kleingärten mit langfristiger Nutzungsperspektive.


"Der Klageweg ist für uns zu teuer!"

In einer ersten Reaktion auf den Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes sagt Günter Landgraf: Er wünsche sich mehr Dialog. Der Präsident des Landesverbandes der Garten-freunde hofft auf zeitnahe Ersatzflächen für wegfallende Parzellen und kritisiert, dass bislang überhaupt keine Flächen dafür vorgegeben seien. Eine Klage gegen das Vorhaben sei für den Landesverband zu kostspielig. Hier geht es zum Interview mit Inforadio.


Der landeseigene Teil der Kleingartenkolonie Oeynhausen gilt als "gut bebaubar"!

Soll "Oeynhausen" zum zweiten Mal amputiert werden?

Der aktuelle Entwurf des Stadtentwicklungsplanes sieht auch die „bauliche Nutzung grüner Bauflächenpotenziale“ vor. Auf bisherigen Grünflächen sollen 10.000 Wohnungen entstehen. Das sind vor allem landeseigene Kleingärten. Klar als "nach 2030 bebaubar" gekennzeichnet ist darunter auch der landeseigene Teil der Kleingartenkolonie „Oeynhausen“! Hier der Bericht des Tagesspiegel.

 

Dazu fällt einem doch sofort ein, dass die BVV im Sommer 2016 die Forderung aus einem Bürgerbegehren übernahm, als Reaktion auf die Teilbebauung der Kolonie Oeynhausen alle Grünflächen und Kleingärten in Charlottenburg-Wilmersdorf „dauerhaft zu sichern und bestehende andere Planungen unverzüglich aufzuheben“. Dazu noch ein Beitrag aus "Westkreuzpark".


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Wir werden die Senatorin beim Wort nehmen!

Jetzt hat Senatorin Regine Günther bestätigt, dass zunächst 15 Kleingarten-kolonien ab 2020 komplett und noch etliche Parzellen zusätzlich geopfert werden und sagt: "Ist ja nur ein Bruchteil aller Berliner Kleingärten!" Aber sie verspricht: "Für alle Gärten, die geräumt werden, wird es Ersatz und Entschädigung geben. Hier der Bericht der Abendschau.


Interessierst Du Dich für Flatterhaftes?

Im März hält der Frühling langsam Einzug und es zeigen sich erste Blüten in der Landschaft. Mit den steigenden Temperaturen lassen sich auch erste Insekten beobachten. Zu den auffälligsten unter ihnen gehören die Schmetterlinge.

Was aber ist dran am Insektensterben und wie hat sich der Winter auf die Bestände ausgewirkt? Anhand leicht zu erkennender Schmetterlingsarten sammelt das NABU-Naturgucker-Monitoring „Frühe Falter“ hierzu Daten.

Das Hauptaugenmerk ist auf das Auftreten von Admiral, Zitronenfalter, Aurorafalter (Foto), Kleinem Fuchs und Trauermantel in den Monaten März, April und Mai gerichtet. Jeder kann sich daran beteiligen, indem Beobachtungen der fünf Zielarten sowie selbstverständlich gern weiterer Arten gemeldet werden. Hier weitere Infos zu der Aktion.


Unser Landesverband will ab sofort beim Berliner Kleingartenschwund auf Ersatzflächen bestehen

Noch wurde Günter Landgraf im Landes-kleingartenbeirat offiziell nicht darüber informiert, wie sich der Senat die „Entwicklung“ der Berliner Kleingärten in den nächsten Jahren vorstellt, bei der mindestens 15 komplette Kleingarten-anlagen bebaut werden sollen.  Im elfköpfigen Landeskleingartenbeirat sitzen neben Kleingärtnern auch Vertreter des Senats, der Bahn-Landwirtschaft, des Naturschutzes. Ein neuer Plan müsse Ergebnis der Beratung aller sein, so Landgraf. „Leider ist es in Berlin Praxis, dass Betroffene oft nicht einbezogen werden.“

 Laut Gesetz müssten Kleingärtner in einem solchen Fall eine Ersatzfläche erhalten. „Das ist oft nicht so“, sagt Landgraf. Der Verband der Gartenfreund hat bereits angekündigt, dass er ab jetzt auf der Bereitstellung von Ersatzflächen bestehen werde. Hier der Bericht der Berliner Zeitung.


Wie viel ein Berliner Stadtrat der Grünen zum Grün-Erhalt in seinem Bezirk zu sagen hat...

Nach dem Entwurf des Kleingarten-Entwicklungsplans trifft es Tempelhof-Schöneberg besonders hart: Hier liegen zehn der 15 Kleingärten, die neu bebaut werden sollen.  „Für die soziale Infrastruktur brauchen wir deshalb so viele Kleingartenflächen, weil uns keine andere Flächen zur Verfügung stehen“, sagt der zuständige Stadtrat (Grüne).

 

Informiert wurde der Dachverband der Gartenfreunde bislang noch nicht, soll jetzt aber die Situation retten: „Hier müssen wir jetzt in den Austausch eintreten mit dem Dachverband der Kleingärtner, der unser erster Ansprechpartner ist - über die Frage: Wie können wir das kompensieren?“ Hier der Bericht von rbb 24.


Will eigentlich Volkes Stimme die Bebauung von Berliner Kleingärten?

Sollen Berliner  Kleingärten bebaut werden?

  Was der rot-rot-grüne Senat will, sickert gerade ansatzweise durch. Was die Baubranche will, ist hinreichend deutlich geworden. Aber was will das Volk? Hier das Ergebnis dreier ganz aktueller Umfragen.

  Eine davon hatte übrigens Immobilienentwickler Arne Piepgras  (ja, genau der!) selber ins Netz stellen lassen – das Ergebnis dürfte ihm nicht gepasst haben…

 

Bei diesen drei Umfragen votierten die Berliner mit überwältigender Mehrheit (91,1 bis 97,48 Prozent!) gegen die Bebauung von Kleingärten: 1. Berliner Abendblatt (27. 02. 2019), 2. Piepgras-Umfrage (22. 02. 2019) und 3. Berliner Woche (03. 03. 2019).

 

  Und die Einwohner von Charlottenburg-Wilmersdorf werden sich gut daran erinnern, dass im Sommer 2016 für das Bürgerbegehren, alle Grünflächen und Kleingärten dauerhaft zu erhalten, locker 18.300 Unterschriften zusammen kamen.


Und wieder hat ein Architekt eine Idee: "Gebt den Kleingärtnern ihre Parzelle in Erbpacht - zum Bebauen"

Alle Kleingärtner bekommen ihre Scholle für 99 Jahre verpachtet und dazu noch das Recht, ihre Datsche zu erhalten, zu vergrößern oder durch ein dreigeschossiges Wohnhaus zu ersetzen, kurz maximal ein Drittel ihres Gartens zu bebauen. Damit entstünde Wohnraum für mehr als 700.000 Menschen. Und den Bodenspekulanten würde schlagartig die Spekulationsgrundlage entzogen – wovon ganz Berlin profitieren würde. Das schlägt ein Architekt vor, Julian Breinersdorfer. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.

 

Wie das gehen soll, lässt der Architekt offen. Schließlich sind bei einer vielleicht etwa 300 m² großen Parzelle zu allen Grenzen die baurechtlichen Abstandsflächen einzuhalten. Was bliebe denn da noch als bebaubare Fläche?


Was Günter Landgraf, Chef aller Berliner Kleingärtner, vom neuen Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes hält

Günter Landgraf braucht nicht lange für sein Urteil über den neuen Kleingarten-Entwicklungsplan des Senats, auch wenn er den noch gar nicht kennt. Ihm genügen zwei Sätze: „Ich halte gar nichts davon. Denn die Kleingärten werden dadurch nicht dauerhaft gesichert.“   Am nächsten Montag wird der Entwurf des Entwicklungsplanes öffentlich vorgestellt. Nach derzeitigem Stand ist vorgesehen, dass von 2020 an 15 Kleingartenkolonien ganz verschwinden sollen, drei weitere teilweise.

 

Kleingärten für den Wohnungsbau zu opfern, das ist für Landgraf indiskutabel. „Wenn Schulen, Straßen und Kitas gebaut werden, können wir nichts machen, die haben mehr Bedeutung als Kleingärten.“ Aber Gärten für Wohnungen aufzugeben? Dagegen werden wir uns wehren.“  Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Der Kleingartenentwicklungsplan wickelt Kleingärten ab

Ab dem kommenden Jahr sollen mindestens 15 Berliner Kleingartenkolonien verschwinden, in drei weiteren muss zumindest ein Teil der Pächter seine Lauben verlassen. Das geht aus dem Entwurf für den "Kleingartenentwicklungsplan 2030" hervor. Hier dazu der Bericht der rbb-Abendschau.


ist das die erste von mehreren Todeslisten für Berliner Kleingärten?

Ab 2020 werden 15 Berliner Kleingartenkolonien komplett geräumt - für Kitas oder Schulen. Hunderte weitere Parzellen sollen Verkehrsprojekten weichen. Das soll der Entwurf des Kleingarten-Entwicklungsplans vorsehen.

Auf den dann frei geräumten Flächen sollen unter anderem Kitas, Schulen, Krankenhäuser, Turnhallen und andere soziale Infrastruktur-bauten entstehen. Insgesamt 429 Parzellen müssen laut dem Entwurf dafür weichen. 

 

Dass alle Pächter einen neuen Ort für ihre Aprikosenbäume und Hollundersträucher erhalten werden, glaubt die Senatsverwaltung offenbar selbst nicht. Zwar sollen 787 neue Parzellen als Ausgleich zur Verfügung stehen. Allerdings müssen die erwähnten 429 Kleingärtner sich diese mit "grob geschätzt [...] ca. 420" weiteren teilen, wie es in dem Entwurf heißt. Diese werden ihre Parzellen in den Jahren bis 2030 wegen anstehender Verkehrsprojekte verlassen müssen. Hier der Bericht von rbb 24 mit den Namen betroffener Anlagen.

 

Unser Landesverband kennt keine Details

 

Der Landesverband Berlin der Gartenfreunde, der an der 2016 begonnenen Überarbeitung des Kleingartenentwicklungsplans in einem Steuerungskreis vertreten ist, zeigte sich von der aktuellen Veröffentlichung überrascht. „Im Detail sind wir nicht einbezogen worden“, sagte Marion Kwart, im Verband verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit. Erst am 20. Februar habe es ein Treffen mit Vertretern der rot-rot-grünen Regierungskoalition gegeben, bei dem die Schließungsliste kein Thema gewesen sei. Hier dazu der Bericht der MoPo.


Warum immer nur junges Gemüse: Schon mal was von der gelben Zitronengurke gehört?

Zitronengurken sind ein altes, aber dennoch recht unbekanntes Gemüse. Sie wirken mit ihren gelben runden Früchten exotisch im Beet und passen mit ihrem frisch-fruchtigen Geschmack toll in jeden Salat.

 

Unsere Gartenfreundin Xenia hat mit der gelben Zitronengurke ‘Lemon’ ein altes Gemüse neu entdeckt. Und sie schreibt alles über die leckere Sorte, ihren Anbau und die Verwendung auf ihrem Garten-Blog. Hier geht´s zu Xenias Bericht auf "Berlingarten. Glück auf Grün".


Sollten Wohnungen statt auf Kleingärten lieber auf dem Tempelhofer Feld gebaut werden?

Die Stimmen werden lauter, die einen neuen Volksentscheid für das Tempelhofer Feld fordern. „Ehe wir Kleingärten für Wohnungen opfern, sollten wir lieber das Tempelhofer Feld am Rand bebauen“, sagt beispielsweise Iris Spranger, wohnungspolitische Sprecherin der Berliner SPD-Fraktion. Sie halte Kleingartenanlagen „für absolut schützenswert“ und prognostiziert: „Wir müssen wieder in die Diskussion über die Randbebauung des Tempelhofer Feldes einsteigen. Diese wird wieder in den Fokus rücken, wahrscheinlich aber erst nach 2021.“ Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Zwei aktuelle Umfragen, ob Berliner Kleingärten bebaut werden sollen

Gleich zwei aktuelle Umfragen wollen wissen, ob Berliner Kleingärten bebaut werden sollen. Hier der Beitrag im Berliner Abendblatt. Und hier die Umfrage der Berliner Woche. Bitte mitmachen!


Ab April will der Senat das Todesurteil für vermutlich 26 weitere Kleingartenanlagen verkünden

Welche 26 Kleingartenkolonien ab 2030 bebaut werden sollen, darüber will der Senat ab April die Öffentlichkeit informieren. Nach Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat die Berliner Umweltverwaltung bis dahin den aktuellen Kleingarten-Entwicklungsplan fertiggestellt. In dem seien die betroffenen Kolonien zu finden. Hier der Bericht von rbb24.


Chaos um Amerikanische Faulbrut: Berliner Imker wollen keine gesunden Bienen abtöten

Das Veterinäramt Pankow bestand darauf, dass ein Imker auch die unauffälligen Stämme am Standort „abschwefeln“ muss, um jede weitere Ansteckung durch die Amerikanische Faulbrut auszuschließen. Und das Oberverwaltungsgericht Berlin gab dem Amt recht. Zum Entsetzen des Berliner Imkerverbandes.

 

Bienenexperten in der ganzen Stadt sind geteilter Meinung. Ein schlüssiges Konzept und ein Ende der Eigenbrötlerei der zwölf Veterinärämter fordert der Berliner Imkerverband in einer Petition an das Abgeordnetenhaus. Sie richtet sich gegen das „sinnfreie Abtöten von gesunden Bienenvölkern“. 1800 Unterzeichner schlossen sich bislang dem Vorstoß des Verbands an. Hier der Bericht der Morgenpost.


Berliner Kleingärten zu bebauen - doch schon beschlossene Sache in der rot-rot-grünen Koalition?

Der Berliner Senat will ab kommendem Jahr 26 Kleingarten-Kolonien als Baugrund freigeben. Nach Angaben der Stadtentwicklungsverwaltung vom Freitag hat sich die rot-rot-grüne Koalition darauf geeinigt, dass auf den Grundstücken Schulen, 7.000 Wohnungen und Krankenhauserweiterungen errichtet werden können. Die Bagger rollen allerdings nicht vor 2030. 

 

Welche 26 Grundstücke bebaut werden sollen, wollte die Verwaltung nicht sagen. Das werde noch mit der Umweltverwaltung abgestimmt. Weitere 134 Kleingärten, die auch auf Bauland stehen, sollen vorerst geschützt bleiben. Hier der Bericht von rbb 24.


Werden 7000 neue Wohnungen auf landeseigenem Berliner Kleingartengelände gebaut?

Von den 160 landeseigenen Kleingartenkolonien in Berlin, die als Bauland ausgewiesen sind, sollen ab 2030 vielleicht 26 mit Wohnungen bebaut werden, so eine "Verabredung" von RRG. Nähere Infos dazu könnte es am 7. März geben. Weitere 15 Kolonien sollen öffentlicher Infrastruktur wie Kliniken, Schulen oder Kitas Platz machen. Hier der Bericht dem Tagesspiegel. Und hier bereits eine Einordnung dieses Artikels durch unseren Landesverband.


Ist die Cornelsenwiese in Schmargendorf wirklich nur ein "großes Hundeklo"?

Beim Leserforum der Berliner Morgenpost gab es keinen gemeinsamen Nenner zum Thema Cornelsenwiese. Viele Anwohner sind gegen eine Bebauung mit Wohnhäusern, auch weil im Umfeld in den vergangenen Jahren Kleingärten für Wohnbauten beseitigt wurden. Reinhard Naumann zeigte hingegen, was er von Volkesstimme hält, bezeichnete die Wiese als „großes Hundeklo“ und rief aus: „Ich finde es pervers, ein Hundeklo zum ökologischen Biotop zu erklären und damit dringend benötigten Wohnungsbau zu verhindern.“ Er appellierte an diejenigen, die eine Wohnung haben, die Menschen, die eine Wohnung suchen, nicht zu vergessen. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


Jetzt wollen NABU und BUND auch in Brandenburg die Bienen mit einem Volksbegehren retten

Pestizide setzen den Insekten ebenso zu wie ein Mangel an Lebensräumen. Umweltverbände wollen das ändern. Brandenburger Umweltschützer möchten jetzt ein Volksbegehren zur Erhaltung der Artenvielfalt von Insekten nach bayerischem Vorbild auf den Weg bringen.

 

In Bayern endete gerade das zweiwöchige Volksbegehren „Artenvielfalt – rettet die Bienen“, für das weitaus mehr Menschen gestimmt haben sollen als die geforderten 950.000. Hier der Bericht von rbb24 und ein weiterer Beitrag aus der Berliner Morgenpost.


"Frühsommer" schon im Februar?

Die Sonne knallt, gefühlt 25 Grad, blauer Himmel. In der Kleingartenkolonie Oeynhausen (Berlin-Schmargendorf) zeigen sich an einem 16. Februar bereits überall Frühblüher und erste Bienen sind schon emsig unterwegs. Wird es wie im letzten Jahr, dass der "Super-Sommer" ohne Frühling direkt nach dem Winter beginnt - nur noch früher???


Statt Tulpen- oder Asternweg bald Helene Jacobs

Nach Helene Jacobs, einer Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, soll eine Straße, ein Weg oder ein Platz im künftigen Maximilians Quartier der Groth Gruppe in Schmargendorf benannt werden. Dafür haben sich bereits alle Fraktionen im Kulturausschuss ausgesprochen. Die Wohnsiedlung entsteht auf einem früheren Teil der Kleingartenkolonie Oeynhausen.

Aus Tagesspiegel/Leute, Charlottenburg-Wilmersdorf.


Noch leben in Berlin über 300 Wildbienen-Arten

Berlins Wildtierexperte Derk Ehlert zählt auf, wie jeder von uns mithelfen kann, damit auch weiterhin über 300 Wildbienenarten und rund 15.000 Insektenarten in unserer Stadt leben können – und warum auch „Unkräuter“ dafür wichtig sind. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


In NRW genießen Kleingärten sogar Verfassungsrang!

Während in Berlin Kleingärtner für ihre Parzellen ums Überleben kämpfen, genießen Kleingärten in NRW sogar Verfassungsrang. Nach Artikel 29 Absatz 3 der Landesverfassung sind in Nordrhein-Westfalen die Kleinsiedlung und das Kleingartenwesen zu fördern. Dieser Appell richtet sich an alle Akteure wie Landesregierung, Kommunen, Verbände und Vereine und umfasst sowohl finanzielle Förderung als auch die Unterstützung des Kleingartenwesens insgesamt. Die Landesregierung unterstützt die Kleingärtnerinnen und Kleingärtner durch die finanzielle Förderung von Schulung und Beratung, investive Förderung für Errichtung und Erhaltung von Dauerkleingartenanlagen über eine Förderrichtlinie.

Hallo, Berlin! Bitte nachmachen!

Hier gibt´s den Artikel 29 zum Nachlesen.


"Bäume schneiden ist gesünder und körperlich fordernder als Krafttraining in der Muckibude"

 

Klaus Neumann, Präsident der Deutschen Gartenbau Gesellschaft, zählt auf, warum Kleingärten so wichtig sind und Kleingärtnern so gesund ist. Er sagt aber auch: „Der Kleingartenplan ist politisch verständlich, aber in der Praxis völliger Unsinn. Dieser Plan zwingt die Kleingärtner dazu, konkret zu sagen, wo was als erstes abgerissen werden muss. Das ist das Gegenteil davon, was ein Entwicklungsplan eigentlich will.“ Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Selbsternannte Stadtentwickler sind scharf auf Berlins grüne Lunge, die Kleingärten - und was der Landesverband der Gartenfreunde dazu sagt

Es gibt eine konzertierte Aktion aus Immobilienentwickler Arne Piepgras, Andreas Becher vom Bund Deutscher Architekten und Christian Müller von der Baukammer, die alle gern Kleingärten bebauen lassen wollen.  Ihnen antwortet jetzt Günter Landgraf, Präsident des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde. Hier der Bericht.


"Jede Laube ist ein Paradies!"

 BZ-Chefreporter Oliver Ohmann hält die Kleingartenkolonien der Stadt für ein überlebenswichtiges Stück Berlin und sagt: „Jede Laube ist ein Paradies!“

 Damit reagiert er auf die neuerlichen Begehrlichkeiten, unsere Kleingärten zu bebauen – zuletzt durch ein Vorstandsmitglied der Baukammer Berlin. Hier Ohmanns Meinung aus der BZ.


Interview mit dem Ingenieur Christian Müller, der als Vorstand der Baukammer fordert, große Teile Berliner Kleingartenanlagen zu bebauen

Müller schlägt vor, die Ränder aller Kleingärten an der Straße zu bebauen. Sein Argument: Gerade an Straßenrändern könne schnell und vor allem sehr günstig gebaut werden kann. Strom, Wasser und alle Leitungen liegen dort schon, die neuen Häuser könnten also kurzfristig ans Netz gehen. Und diese Bauflächen sollten ausschließlich an landeseigene Wohnungsunternehmen gehen, damit sie günstige Wohnungen bauen. In knapp zwei Jahren könnten dort mehrere tausend neue Wohnungen zu günstigen Mieten stehen. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.

 „Kleingärten sind ein wichtiger Teil dieser Stadt. Der Vorschlag, Kleingartenanlagen zu bebauen, ist völlig deplatziert. Wir können uns eine Stadt ohne Kleingärten nicht leisten.“ Das ist die Antwort von Katalin Gennburg für die Linke-Fraktion im Abgeordnetenhaus auf diese neuerlichen Begehrlichkeiten der Baubranche. Hier der Bericht dazu aus dem Tagesspiegel.


Wieder Stadtgrün vs Beton, wieder sollen in Berlin Kleingärten gegen Wohnungsbau ausgespielt werden!

Keine Metropole hat so viele Kleingärten wie Berlin. Sie machen die Stadt grün. Auf der anderen Seite stehen Tausende Menschen, die keinen bezahlbaren Wohnraum mehr in der Hauptstadt finden. Was ist wichtiger? Die BZ lässt eine Wohnungssuchende und einen Kleingärtner zu Wort kommen. Und was sagt selbst die Alleinerziehende, die dringend eine Wohnung sucht?: „Kleingartenanlagen zu bebauen, ist nicht die Lösung.“ Hier der Bericht.

 

 


Wolltest Du schon immer mal wissen, wer so alles durch Deinen Garten stromert oder Deinen Rasen zerwühlt?

Wenn Du neugierig bist, bietet die Plattform "Artenfinder" der Stiftung Naturschutz Berlin eine tolle Aktion: Du kannst dort kostenlos eine Wildtierkamera für etwa 14 Tage ausleihen und in Deinem Garten aufstellen. Anschließend kannst Du Dich damit überraschen lassen, wer so vor die Linse lief - tagsüber in Farbe, nachts in schwarzweiß, alles ganz ohne Blitz.

Falls einige interessiert sind, könnte ich es organisieren, dass ein Experte samt Kameras in Schmargendorf vorbei kommt, beim Montieren behilflich ist und Tipps gibt. Bitte zeitnah unter holgerjost@aol.com melden. Hier gibt´s mehr Infos.


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So wohnungsgrün (oder eben nicht) sind die einzelnen Regionen in Charlottenburg-Wilmersdorf

Unter "wohnungsnahem Grün" versteht man Flächen mit einer Mindestgröße von 0,5 Hektar, die in 500 Meter Entfernung erreichbar sind. Als Richtwert gilt 6 m² je Einwohner.
Diese Tabelle zeigt, dass beispielsweise in Halensee nur ein Versorgungsgrad von 18,5 Prozent erreicht wird (1,1 statt 6 m²), das "grüne" Schmargendorf kommt auf ganze 68,8 Prozent (4,1 statt 6 m²), ist also auch unterversorgt.
Die Tabelle gibt den Stand von 2015 wieder. Das Bezirksamt sieht sich übrigens nicht in der Lage, ältere oder frischere Vergleichsdaten zu liefern.
Im Jahr 2013 war Charlottenburg-Wilmersdorf in Bezug auf den Anteil nicht versorgter Einwohner (37 %) nach Tempelhof-Schöneberg (39 %) der am schlechtesten versorgte Bezirk Berlins. Und die Einwohnerzahl steigt, die Grünfläche sicher nicht...


"Erschlossene Kleingärten sind gut zu bebauendes Bauland"

Die Berliner Baukammer fordert mehr Wohnungsbau auf bisher von Kleingärtnern genutzten Flächen. "Kleingartenanlagen mit bereits erschlossenen Straßengrundstücken sind leicht in zu bebauendes Bauland für die öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften umzuwandeln", erklärte Christian Müller vom Kammervorstand.

Wenn ein Fünftel der Kleingärten bebaut werde, also etwa 580 Hektar, könnten 200.000 Wohnungen mit je 46 Quadratmetern Wohnfläche entstehen. Dann blieben immer noch 80 Prozent als Grünland erhalten.

 

Die Baukammer Berlin ist die gesetzliche Standesvertretung der im Bauwesen tätigen Ingenieure. Hier geht´s zum Beitrag aus der MoPo.


Umfrage zur Wichtigkeit von Kleingärten

Bitte nehmt Euch kurz Zeit für eine rasche wissenschaftliche Umfrage. Ziel dieser Studie ist es, das Potenzial zu ermitteln, welche ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Leistungen die Kleingartenanlagen ergeben, um die Wichtigkeit für eine weitere nachhaltige Nutzung solcher Anlagen aufzuzeigen. Damit sollen Fakten und Daten für den Erhalt und die Entwicklung dieser Flächen in der Stadt zusammentragen werden. Hier geht´s zur Umfrage.


Der Spatz bleibt in unseren Gärten Spitze

Die abschließende Auswertung der NABU-Zähl-Aktion „Stunde der Wintervögel“ offenbart mehr Zähler, aber weniger Vögel: Mehr Berliner als je zuvor haben dieses Jahr beim großen Wintervogel-Zählen des NABU mitgemacht. 3.871 (Vorjahr 3121) Vogelfreunde reichten ihre Beobachtungen ein, 88.962 Vögel (Vorjahr 71.705) wurden in der Hauptstadt gezählt. Der Haussperling konnte auch dieses Jahr seine Spitzenposition verteidigen.

Bundesweit wurden durchschnittlich 37,1 Vögel pro Garten gezählt. Das sind zwar fast 9 weniger als 2011, aber etwas mehr als im Vorjahr. In Berlin sind´s etwas weniger – 33,5 Vögel je Garten (Vorjahr 34,8). Rekordzahlen konnten auch bundesweit bei den Teilnehmern erreicht werden - fast 138.000 Personen meldeten ihre Zählungen.

Der Haussperling ist in Berlin mit 22.439 Individuen mit Abstand der meist gezählte Vogel, Platz zwei belegt die Kohlmeise, gefolgt von Blaumeise und Amsel. Während die zwei Listenführer sogar im Vergleich zum Vorjahr häufiger gesichtet wurden, wird bei der Blaumeise ein Rückgang von 13, bei der Amsel von 11 Prozent sichtbar.

 

 


Die BVV Marzahn-Hellersdorf beschließt die planungs-rechtliche Sicherung aller Kleingartenanlagen im Bezirk

Die BVV Marzahn-Hellersdorf beschließt auf Antrag der CDU-Fraktion die dauerhafte planungsrechtliche Sicherung der Kleingartenanlagen in diesem Bezirk durch die jeweilige Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplans. Hier findest Du dazu einen Blog-Beitrag des Verordneten Alexander J. Herrmann.


"Für jeden Quadratmeter Gebäude muss auch ein Quadratmeter Grün geschaffen werden, auch innerstädtisch!"

Man kann die vielen Verdienste Berliner Kleingärtner nicht oft genug aufzählen und würdigen, schließlich sind sie Urban-Gardening-Aktivisten der ersten Stunde, kümmern sich seit über 100 Jahren um Klima und Naturnischen in der Hauptstadt. Auch auf der Grünen Woche lässt sich erahnen, wie wichtig die Kleingärten für unsere Metropole sind. Hier ein Bericht der Berliner Morgenpost.


Welche enorme Bedeutung Kleingärten für unser Wohlbefinden haben

Ärzte sagen, ein Kleingarten habe enorme Bedeutung für das Wohlbefinden der Menschen: Die Gefahr für Schlaganfälle sinkt, Bluthochdruck lässt sich besser vermeiden, wer im Garten werkelt, neigt eher weniger zur Depression. Experten haben sogar belegt , dass Bäumeschneiden körperlich genauso so anspruchsvoll ist wie Hantelbiegen. Und noch mehr Argumente, warum Berlin noch mehr Kleingärten braucht. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel über einen Vortrag des Landschaftsarchitekten Klaus Neumann.


Pflanzen können Bienen hören

Schwirrgeräusche von Bienen, Hummeln oder Faltern regen bestimmte Blumen zur Produktion von süßerem Nektar an, sagen israelische Forscher. Sie hatten die Nachtkerzenpflanzenart Oenothera drummondii untersucht. "Unsere Ergebnisse zeigen erstmals, dass Pflanzen schnell auf das Geräusch von Bestäubern reagieren können", schreiben die Wissenschaftler. Die durchschnittliche Zucker-konzentration im Nektar habe sich innerhalb von drei Minuten um rund 20 Prozent erhöht. Hier der Beitrag aus dem „Spiegel“.


"Da wächst was!" Kleingärtner für Kleingärten

„In die Debatte, ob Stadtgrün oder Bauland wichtiger ist für Berlin, schalten wir uns gerne ein. Wir werben für Kleingärten und wollen zeigen, welchen Wert sie für die wachsende Stadt haben: ökologisch, sozial und ökonomisch. Und wir möchten Menschen dazu einladen, unsere Rolle in Zukunft gemeinsam noch lebendiger zu gestalten.“

 

 

Eine tolle, kreative Aktion Pankower Kleingärtner, die auch bei der Grünen Woche in der Blumenhalle vertreten ist. Und hier gibt´s noch so einiges mehr dazu.


Kleingärten sind unverzichtbar - auch für Bienen, Hummeln und andere Bestäuber!

Innerstädtische Kleingärten sind wichtige Rückzugsgebiete für Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und andere, teils bedrohte Insektenarten.

 Eine großflächig angelegte Untersuchung von 360 Arealen in vier britischen Großstädten ergab, dass städtische Regionen mit vielen Kleingärten „Hotspots“ für Bestäubungsinsekten sind, also dort zahlreicher und artenreicher als in anderen Stadtbezirken vorkommen, etwa auf Friedhöfen oder Parks. Bis zu 52-mal mehr Bienen zählten die Forscher in datschenreichen Regionen. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Auch auf unserer anderen Seite wird jetzt gebaut - bis 2025

Ein Stadtplatz mit Wochenmarkt, Theater, Kino, kleine Läden, Restaurants und Cafès, ein Hotel und 10.000 Arbeitsplätze: Nebenan auf dem Reemtsma-Gelände entsteht für 1 Milliarde Euro die neue Stadt „Go West“ – immer noch ohne eine einzige Wohnung. Hier der Bericht aus der MoPo. Und so begründet das der Bezirksbürgermeister in einem Interview.


Wohnungsbau vs Kleingärten - kann Marzahn Vorbild sein?

„Dass Wohnungsbau und der Erhalt von Kleingärten durchaus funktionieren können, zeigte die DDR vor 40 Jahren, als die Großsiedlungen in Marzahn entstanden“, sagt Gert Schoppa, bis vor kurzem noch Vorstandsmitglied im Landesverband der Gartenfreunde. Hunderte Parzellen fielen damals den Plattenbauten zum Opfer, schätzt er. „Wie an der Allee der Kosmonauten. Dort, wo heute die Wohnhäuser stehen, waren einst Kleingärten.

Im Gegenzug wurden auf staatliche Anweisung hin Ersatzflächen für die weggefallenen Parzellen geschaffen. Die Kleingartenanlagen Fuchsberg, Ahrensfelder Berg und Am Kienberg entstanden – über 1100 der etwa 1500 Parzellen, die es heute in Marzahn gibt.“

 

Nach diesem Vorbild könne Berlin auch heute verfahren. „So wie Investoren bei Baumaß-nahmen für gefällte Straßenbäume neue pflanzen müssen, sollten sie auch baurechtlich verpflichtet werden, ortsnahen Ersatz für Kleingärten zu schaffen, die durch den Wohnungsbau verschwinden“, fordert Gert Schoppa (Foto). Hier der Bericht aus dem Berliner Kurier.


Unsere Böden sind immer noch zu trocken

Die nasskalte Nieselsuppe dieser Tage kam gerade noch rechtzeitig, um die im Extremjahr 2018 entstandenen Probleme zu lindern.

Während selbst der graue und vernieselte Dezember etwas trockener ausfiel als im langjährigen Mittel, hat der Januar sein bisheriges Niederschlagssoll leicht übererfüllt.

Aber es müsste noch wochenlang weiter regnen oder schneien, um das Defizit von 2018 – statistisch fehlen 250 von 600 Litern pro Quadratmeter – auszugleichen.

 

Für die oberen 25 Bodenzentimeter zeigt der Dürremonitor ein geteiltes Deutschland. Von Berlin an nordwärts ist es noch zu trocken, südlich davon haben sich die Verhältnisse normalisiert. In den tieferen Schichten bis 1,8 Meter – in denen sich eher Grundwasser bildet und Bäume sich versorgen – ist es dagegen fast überall noch viel zu trocken. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Jetzt Vögel füttern - aber wo, wie und womit?

Wer Spatz, Meise und Co. im Winter mit Futter versorgen will, sollte vor allem rechtzeitig damit beginnen. „Es ist sinnvoll, dass die Vögel sich erst einmal an die Futterstelle gewöhnen können“, sagt Andreas Frei, Tierarzt im Vogelpark Walsrode. „Deshalb sollte man nicht erst mit der Fütterung beginnen, wenn es richtig kalt ist und Schnee liegt.“ Mehr Tipps hier im Beitrag der Berliner Zeitung.


Sind Kleingärten wertvolles Stadtgrün oder nur Bauerwartungsland?

In den Städten wird der Wohnraum knapp, zugleich gelten Kleingärten als unantastbar. Sind solche Privilegien noch okay? Ein Für und Wider. Hier der Beitrag aus der Zeit.


Umfrage: Sollen in Berlin Wohnungen und Schulen auf Kleingartengelände gebaut werden?

Sollen Kleingartenflächen in Berlin für bezahlbaren Wohnraum, Kitas und Schulen bebaut werden? Das fragt die Initiative "Gartenstädte statt Gartenzwerge". Hier geht´s zur Umfrage (unter dem Datum 8. Januar), hinter der übrigens Investor Arne Piepgras stecken soll


Berlins Kleingärtner auf der Grünen Woche

Berliner Kleingärtner zeigen auf der Internationalen Grünen Woche 2019 (18. – 27. Januar), was die Gartenvereine alles leisten.

 

In diesem Jahr sind die Kleingärtner Teil der „Blooming City“ in der Blumenhalle. Dass Gärten zum Stadtklima beitragen, ist bekannt. Sie sind Zulieferer für Frischluft und spenden mit ihren Bepflanzungen und Wasserbiotopen Verdunstungskühle. Jetzt, wo wir im Klimawandel angekommen sind, werden diese klimatischen Leistungen für Großstädte immer wichtiger. Gärten müssen deshalb auf klimatische Veränderungen eingestellt werden. Auf der Messe werden Interessierte ausgiebig beraten, wie man Gärten an den Klimawandel anpassen kann. Hier die Mitteilung des Landesverbandes der Gartenfreunde.


Gibt es eigentlich eine Versicherung gegen Wildschwein-Schäden?

Berlins Wildtierexperte Derk Ehlert gibt Tipps, wie man sich bei einer Begegnung mit Wildschweinen verhalten sollte und beantwortet auch die Frage, ob man sich gegen Schwarzkittel-Schäden versichern kann. Hier der Bericht aus der MoPo.


Kleingartenirrsinn oder Kleingartensegen?

Sind Kleingärten einfach nur billiges Bauland für dringend benötigte Wohnungen? Oder gewinnt die Einsicht, dass Kleingärten auch in Zukunft Teil der Städte sein müssen, weil sie zum Grün gehören, das ganz wesentlich dazu beiträgt, dass die Städte lebenswert bleiben? Aber müssen Kleingärtner dafür umdenken, sich noch mehr um Öffnung und Artenvielfalt bemühen und ihre Parzellen nicht nur als eine Art private Liegewiese nutzen? Hier der Bericht aus der Mitteldeutschen Zeitung.


Hast Du schon eine Stunde Vögel gezählt?

Auch noch am morgigen Sonntag kannst Du noch für die NABU-Aktion "Stunde der Wintervögel" zählen, was sich gefiedert in Garten oder Park zeigt. Aktueller Trend: Bislang wurden in 519 Berliner Gärten 17.862 Vögel gezählt - am häufigsten Haussperling, Kohlmeise, Blaumeise, unter den seltensten sind Grauspecht, Bluthänfling und Raubwürger. Hier die Infos zum Mitmachen.


Die neue NABU-App "Vogelwelt"

 

 

 

Amsel, Star, Haussperling oder Kohlmeise erkennt vermutlich jeder von uns. Aber was flattert da sonst noch so in unseren Kleingärten? Eine kostenlose App (Basisversion) mit 1000 Fotos von 308 Arten zum Bestimmen der gefiederten Besucher in unseren Gärten gibt es vom NABU für jeden Vogelfreund. Hier gibt´s alle Infos dazu. 


Machst Du mit bei der "Stunde der Wintervögel"?

 Vom 4. bis 6. Januar ruft der Naturschutzbund Deutschland (NABU) dazu auf, die Vögel im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen. Notiere von jeder Art die höchste Zahl an Vögeln, die Du während der Stunde gleichzeitig beobachten kannst. Dabei zählen auch Vögel, die Deinen Garten nur überfliegen.

Gut möglich, dass es dieses Jahr weniger Tiere zu sehen gibt. Finden die Vögel im Wald und in der freien Landschaft noch genügend Futter, machen sie sich im Garten rar, und bei den Waldbäumen war 2018 in vielen Regionen ein Mastjahr, auch Sträucher wie Schlehe und Schneeball trugen extrem viele Beeren.

Ob sich die Vögel im winterlichen Garten sehen lassen, hängt aber auch davon ab, wie viele Wintergäste uns aus Skandinavien und Russland besuchen, wie der Bruterfolg im Sommer war und natürlich vom Wetter: Je frostiger und schneereicher es ist, desto verlockender sind die milden Siedlungslagen für Piepmätze.  Weitere Infos gibt´s unter www.stundederwintervoegel.de


Letzter Besuch bei Reemtsma nebenan

Nach fast 50 Jahren ist endgültig Schluss: Die alte Tabakfabrik - mit eigenem Wasserwerk und Stromversorgung - wird größtenteils abgerissen. Dabei wurden hier früher über 16 Milliarden Zigaretten im Jahr produziert. Doch seit 2012 ruht der Betrieb - das Gelände in Schmargendorf steht leer. Die Zukunft des Geländes zwischen der Mecklenburgischen und der Forckenbeckstraße steht längst fest: Hier soll in Zukunft nicht gewohnt, sondern gegründet werden. 10.000 Arbeitsplätze werden auf dem Gelände, das größer als der Potsdamer Platz ist, entstehen. Geplant sind ein Gründerzentrum und ein zentraler Campusplatz mit Theater, Kino und zwei Hotels. Hier der Bericht der rbb-Abendschau.


So lässt sich etwas Natur auch in Wohngebiete locken

Gebüsche, Nistgelegenheiten und Staubbad für Spatzen, Brennesseln und Efeu für Admiralfalter, auch der Igel wird nicht vergessen: Ein tolles Beispiel aus Ingolstadt, wie schon beim Planen eines Wohngebietes auch an die Lebensbedingungen einiger konkreter Tierarten gedacht wird. Und wer denkt in Berlin schon so weit? Hier der Bericht aus dem Donaukurier.


Wildern Waschbären auch schon in Deinem Garten?

In Berlin leben bereits rund 800 Familien Waschbären – Tendenz steigend. Sie dezimieren Vögel, Fledermäuse, Frösche und Eidechsen…

 

Um weitere Ausbreitung einzuschränken, hat die Stadt 2011 das Füttern der Kleinbären verboten. Bei Missachtung drohen bis zu 5000 Euro Strafe. Hier der Bericht des Tagesspiegel.


Rosinen oder lieber Maiskörner - welcher Gartenvogel freut sich jetzt über welches Winterfutter?

Körner, Samen, Rosinen, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, gehackte Nüsse, Meisenknödel, getrocknete Beeren, Maiskörner, Fallobst... Aber welcher Vogel frisst jetzt im Winter was besonders gern? Hier der Bericht des NABU.


Berlin war noch nie heißer und trockener

Das Wetter hat im ablaufenden Jahr in Berlin neue Rekorde aufgestellt: 2165 Stunden lang hat über der Hauptstadt die Sonne geschienen, 530 Stunden mehr als im Durchschnitt.

 

Und es war auch so warm wie niemals zuvor: Mit 11,4 Grad Celsius lag die Temperatur 2,3 Grad über dem langjährigen Mittel. Zudem zählt Berlin zu den Bundesländern mit dem geringsten Niederschlag: Nur 400 Liter pro Quadratmeter - rund 170 Liter weniger als sonst - hat es in diesem Jahr geregnet. Hier der Bericht der MoPo.


Wurde Deutschlands erste Kleingartenkolonie schon 1827 in Berlin gegründet?

Die Geschichte der Kolonie "Zur Linde" in der Treptower Kiefholzstraße reicht bis ins Jahr 1827 zurück. Als sie von sieben Familien gegründet wurde, hatte sie zunächst aber einen merkwürdigen Namen erhalten... Hier der Bericht von rbb 24.


Mit einem Foto aus Christmas Garden wünscht die Redaktion


Die Reemtsma-Fabrik wird ab 7. Januar für ein Gründerzentrum abgerissen. Hier sollen 1 Milliarde Euro verbaut werden - aber nicht eine einzige Wohnung entstehen

Auf dem Gelände der alten Reemtsma-Zigarettenfabrik in Schmargendorf soll ein Gründerzentrum entstehen, zu neudeutsch: ein Start-up-Inkubator. Die Pläne für das neue Quartier unter dem Label „Go West“ stellte Stephan Allner, Geschäftsführer der Immobilienfirma „Die Wohnkompanie“ am Mittwochabend im Stadtentwicklungsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Charlottenburg-Wilmersdorf vor.

Einen Betreiber hat man auch schon gefunden, aber dessen Name wird noch nicht verraten. „Wir hoffen, dass wir Ostern 2019 eine Baugenehmigung haben“, so. Der Bauantrag für den alten – neuen – Gewerbestandort wurde Ende November gestellt.

 

Herzstück des Quartiers (Architekten Christoph Kohl) wird ein zentraler Campus-Platz, so groß wie der Walter-Benjamin-Platz in Charlottenburg. Hier sollen ein Kino, ein Theater, ein Wochenmarkt sowie Nahversorger und Gastronomie Platz finden. Ein bis zwei Hotels werden sich auf dem Gelände ebenfalls finden. Hier der Bericht des Tagesspiegel. 


Der Berliner Senat will Kleingärten fördern, die sich für den Kiez öffnen

Der Senat hat den von der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, vorgelegten Bericht an das Abgeordnetenhaus „Urban Gardening in der Stadt verwurzeln“ beschlossen.

In Berlin soll das urbane Gärtnern in allen Formen gefördert und stärker in die städtische Planung eingebracht werden.

Das Gesamtkonzept stellt die gemeinschaftliche Gestaltung von Grün in den Vordergrund. Hierzu gehören unter anderem begrünte Baumscheiben, Urban-Gardening-Projekte, experimentelle Freiräume sowie Kleingärten, die für den Kiez geöffnet werden. Hier die Pressemitteilung der Senatskanzlei. 


Hallo, Stadtrat Schruoffeneger, was wird denn nun aus den Kleingärten von Oeynhausen und Friedrichshall?

Zur BVV vom 13. November stellte Susanne „Suse“ Raabe-Feimer Einwohnerfragen, die Baustadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne, Foto) wie folgt beantwortete:

1.     Wann wurde/wird das B-Plan-Verfahren für das Gelände „Oeynhausen-Nordost“ zur Festsetzung als Dauerkleingarten-fläche eingeleitet?

Schruoffeneger: Dies erfolgt,  so wie es im städtebaulichen Vertrag vorgesehen ist, nach Bestandskraft der Baugenehmigung für das Wohnbauvorhaben. Hier fehlt noch der Block A. Aber für den Fall, dass da keine Widersprüche kommen, können wir demnächst damit beginnen.

2.     - Was geschieht mit „Oeynhausen-Süd“ und „Friedrichshall“? Fallen diese Kolonien unter die Absichtserklärung des Senats, alle Kolonien auf landeseigenen Flächen bis 2030 zu sichern?

Schruoffeneger: Beide Kolonien sind im aktuellen Arbeitspapier des Flächennutzungsplanes Berlin als Grünflächen mit der Zweckbestimmung Dauerkleingarten dargestellt. Dementsprechend sind die Kleingartenanlagen im Kleingartenentwicklungsplan der Sicherungsstufe IVb „fiktive Kleingartenanlagen“ zugeordnet. Der Kleingartenentwicklungsplan befindet sich derzeit in Überarbeitung. Der Entwurf soll den Bezirken zur verwaltungsinternen Stellungnahme im Dezember 2018 zugesandt werden, liegt derzeit allerdings noch nicht vor.


Hier ist die Gegenrede pro Cornelsenwiese: "Die Grünen vergessen das Grün im Bezirk"

Die „Initiative für den Erhalt des Stadtgrüns“ antwortet auf den Leserbrief des Grünen Uwe Szelag (siehe unten.): "Der Leserbrief des Herrn Szelag trifft bei uns auf pures Entsetzen. Sollte die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen seiner Meinung folgen, hieße das nicht nur, dass selbst die Grünen jetzt das Grün im Bezirk vergessen, obwohl sie bisher über Jahre der letzten Wiese in Schmargendorf die Treue hielten.

Als die Kleingartenkolonie Oeynhausen zur Bebauung freigegeben wurde, argumentierte der damalige von Rot-Grün gestützte Stadtrat ganz ähnlich. Klagen könne man verlieren, Schadenersatz in Millionenhöhe drohe. Ernst genommen hat das außer diesen beiden Fraktionen kaum jemand. So gewann am Schluss nicht das Grün der Stadt, nicht der in einem Bürgerbegehren (!) manifestierte Wille der Bevölkerung, sondern ein Investor."

Hier der Bericht aus der MoPo.                                                     Foto: Becker & Kries/BRH Generalplaner


Ein urbaner Waldgarten in Britz?

Urban Gardening wird immer beliebter, wobei Stadtgärtner oft nicht nur ihre eigenen Kräuter, Obst und Gemüse anbauen, sondern häufig auch ihre direkte Umgebung lebenswerter gestalten wollen. Urban Gardening-Flächen sollten gleichzeitig auch vielfältige ökologische Funktionen erfüllen. Es braucht deshalb neue – multifunktionale – Konzepte, um beides zusammen auf knapper werdendem Raum zu ermöglichen. Ein urbaner Waldgärten wäre solch ein multifunktionales Projekt, welches entwickelt und erprobt werden muss.

© clarberlin

Waldgarten - eine langfristig angelegte Form des urbanen Gärtnerns

Ein Waldgarten besteht aus mehreren Ebenen vorwiegend essbarer Pflanzen, die sich ähnlich der Struktur von Wäldern zum Teil überlappen: Obst- und Nussbäume, Sträucher zum Anbau von Beeren und Tee, sowie Gemüse und Kräuter, werden so kombiniert, dass sie miteinander gedeihen und geerntet werden können. Damit sind Waldgärten eine besonders naturnahe und langfristig angelegte Form des urbanen Gärtnerns.

 

Bürgerbeteiligung in Neukölln

Die Universität Potsdam führt in den nächsten Monaten einen Diskussions- und Arbeitsprozess zum Thema Urbane Waldgärten in Neukölln durch. Dabei steht die Frage im Zentrum, ob gegebenenfalls angrenzend an den Britzer Garten in den nächsten Jahren ein urbaner Waldgarten entstehen kann. Deshalb sollen möglichst viele interessierte Neuköllner und Berliner dazukommen, um zu diskutieren, ob ein Waldgarten möglich sei. In regelmäßigen Treffen sollen im Laufe des Sommers folgende Fragen beantwortet werden: Wie sehen Waldgärten eigentlich aus? Wie werden sie genutzt und gepflegt? Wer kann welche Aufgaben übernehmen? Mitmachen können dabei alle, die Interesse und Lust am Gärtnern haben - ganz egal erprobter Stadtgärtner oder Laie.

 

© clarberlin

Auftaktveranstaltung zum Beteiligungsverfahren

Ein erstes gemeinsames Treffen findet am Samstag, den 15. Juni 2019 von 14.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr in der Kolonie Heimaterde, Meise 25 in 12349 Berlin, statt. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen sowie dem Austausch von Erwartungen, soll gemeinsam die Fläche vor Ort erkundet werden. Wer mitwirken will, kann einfach vorbeikommen.

 

Mehr Information zum Projekt und dem Beteiligungsverfahren finden Sie im PDF unten und aktuell immer auf www.urbane-waldgaerten.de.

 


Schlagersommer mit radio B2 hat begonnen

Ab Juni ist der Sender radio B2 auf Sommertour unterwegs und hat dafür Kleingartenanlagen und Campingplätze in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ausgesucht, um die dortigen Sommerfeste mit Musik, Würstchen und Bier zu bereichern. Von den 13 Terminen finden vier in Berlin statt. Wie in den Vorjahren konnte der Sender keine geschlossenen Veranstaltungen berücksichtigen.

 

Hier die Termine der Sommertour 2019 für die Berliner:

 

1. Juni Gartengemeinschaft Papestraße General-Pape-Str. Tor 1 oder 2
8. Juni KGA Britz am Wiesenweg e. V. Stelzenweg 5, 12359 Berlin
20. Juli KGA Jungfernheide e. V. Straße 70 19, 13627 Berlin
17. August DKK Gerdsmeyer e. V. Körtingsstraße, 12107 Berlin

 

radio B2 wir immer samstags von 14-18 Uhr auf den Sommerfesten mit dabei sein. Bier und Würstchen vom Sender gibt es, solange der Vorrat reicht. Mehr zur Sommertour und den Terminen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf www.radiob2.de/die-radio-b2-sommertour-2019. 


Wir wünschen allen Schlager- und B2-Fans viel Spaß!


Auftaktveranstaltung zum Beteiligungsverfahren: E+E-Vorhaben Urbane Waldgärten

Ort: KGA Heimaterde (Süden), Breitunger Weg 46, 12349 Berlin
Datum: Samstag, 15.06.2019 - Uhrzeit: ab 14:30 Uhr

„Gemeinsam einen essbaren Waldgarten gestalten – aber wie?“

 

Samstag, 15.06.2019, 14:30 bis 17:00 Uhr in der Vereinsgaststädte der Kleingartenanlage Kolonie Heimaterde e.V. Meise 25, 12349 Berlin

 

Das Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben „Waldgärten als langfristige, multifunktionale Flächennutzung im urbanen Raum“ der Universität Potsdam startet in Zusammenarbeit mit dem Büro Urbanizers das Beteiligungsverfahren zur Entwicklung eines Waldgartens.

Kann in den nächsten Jahren in der Nähe des Britzer Gartens ein Waldgarten entwickelt werden? In einem gemeinsamen Diskussions- und Arbeitsprozess wollen wir herausfinden, ob und wie. Ab Juni fragen wir uns in regelmäßigen Treffen: wie sehen Waldgärten eigentlich aus? Wie werden sie genutzt und gepflegt? Wer kann welche Aufgaben übernehmen? Diese und andere Fragen gilt es im Laufe des Sommers zu beantworten.

Bei Interesse können Sie unter http://urbane-waldgaerten.de/termine/auftaktveranstaltung einen Flyer zur Veranstaltung herunterladen und sich für die Veranstaltung anmelden.

 

Sie wollen daran mitwirken? Kommen Sie vorbei! 


So sieht es aus, wenn Pipistrellus pipistrellus über Oeynhausen nachts bis zu 4000 Mücken futtert

In Berlin leben mindestens 17 Fledermausarten. Aber welche davon  fühlen sich auch in den Schmargendorfer Kleingartenkolonien Oeynhausen und Friedrichshall wohl? Um das heraus zu finden liehen wir uns von der „Stiftung Naturschutz Berlin“ https://berlin.artenfinder.net/ Ulltraschallmodule und Tablets für 2 Wochen aus und legten uns abends auf die Lauer.

Die Ausbeute: Jede Menge Zwergfledermäuse (Pipistrellus pipistrellus) aber auch Großer Abendsegler, Nordfledermaus, Rauhhautfledermaus und Mückenfledermaus. Also gleich fünf Arten der streng  geschützten Säugetiere gehen bei uns auf Jagd – futtern in einer Nacht bis zu 4000 Mücken. Darauf können wir stolz sein, zeigt es doch nur einmal mehr, wie wichtig und unverzichtbar Stadtgrün und besonders Kleingärten in Berlin auch für die Artenvielfalt sind. Die Mückenfledermaus ist übrigens Deutschlands kleinste: Sie wiegt ganze 3,5 bis 8 Gramm, hat eine Kopf-Rumpflänge von 36 bis 51 mm.

 


Wie sicher sind unsere Kleingärten heute - was können wir tun?

Informationsabend / Schulung für Vorstandsmitglieder und (Kleingarten-) Interessierte

 

 

 

 

Wenn Kleingartenanlagen über Flächennutzungsplan (FNP) und Bebauungspläne (B-Pläne) gesichert werden sollen, müssen die Pächter ihren Beitrag dazu leisten: Kleingärtnerische Nutzung nach dem Bundeskleingartengesetz. Was ist ein FNP? Und was und ein B-Plan? Was können Vereinsvorstände tun, um Kleingärten langfristig zu sichern? 

 

Man kommt nicht drum herum: Kleingärtnerische Nutzung durchsetzen und soziale, ökologische und klimatische Beiträge für Berlin sichtbar machen. Warum? Über die Möglichkeiten der Sicherung von Flächen durch Planung und Engagement informiert Dr. Norbert Franke vom Bezirksverband Hellersdorf und diskutiert mit den Teilnehmern.

 

Es sind noch Plätze frei! Investieren Sie zwei Stunden informative Zeit für die Zukunft Ihrer Kleingartenanlage.

 

Dienstag, 14. Mai 2019, 18 Uhr

Anmeldung online über den Landesverband Berlin der Gartenfreunde e. V.

 

Kosten für Mitglieder 0,00 Euro!

 

Grafik: M. Kwart


Der Vorstand bedankt sich bei allen Helfern

Das war unser "Tag der offenen Tür" 2019

 

Am 20. April 2019 war es soweit, unser Vereinshaus wurde den Mitgliedern, Kleingärtnern, Gartenfreunden und neuen Nachbarn, vorgestellt. Seit Wochen steckten die Vorstände, Kassierer, Schriftführung und Beisitzer, in den Vorbereitungen. Stühle wurden lackiert, Möbel zusammengebaut, Rasen gemäht, grundgereinigt und Lampen montiert.

 

Am Ende war es eine gelungene Veranstaltung, von der jeder viele interessante Eindrücke mitnehmen konnte. Es zeigte sich: " Das Vereinshaus wird eine Begegnungsstätte!".

 

Wir danken allen Helfern, Gartenfreunden, Sponsoren und Kollegen, die mit dazu beigetragen haben, dass diese Veranstaltung so erfolgreich verlaufen ist.

 

Danke auch an Herrn Zeitz, (http://www.stefan-zeitz.de) der als Fotoreporter spontan einige schöne Momente mit der Kamera eingefangen hat.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Vorstand

 


Mehr Bienen für Berlin – Berlin blüht auf!

Seit 2018 erproben die Deutsche Wildtier Stiftung und die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, zunächst am Beispiel des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf, Maßnahmen zur Aufwertung öffentlicher Grün- und Freiflächen für bestäubende Insekten. Dabei dienen die Wildbienen als Schirmartengruppe, denn von ihrer Förderung profitieren viele weitere Arten.

Hier der ganze Beitrag: https://www.wildbiene.org/berlin/


Save the date: 25.-26. Mai in ganz Berlin

Da kiekste! Auf Berlins Naturfestival werden 500 Führungen und Aktionen für Besucher organisiert. Könnte man alles mitmachen, wäre man 26 Stunden lang unterwegs. Für das Hauptstadtevent, das die Stiftung Naturschutz Berlin seit 2007 organisiert, reicht mittlerweile auch ein langer Tag nicht mehr aus. Es werden 20.000 Besucher erwartet, die von rund 350 Expertinnen und Experten aus Verbänden, Verwaltungen und Vereinen begleitet werden. Bei den Touren geht es durch wild-grüne Hinterhöfe, Gärten und Naturschutzgebiete, geht es zu Fuß oder per Schiff, geht es um Pflanzen, Tiere und ihre Naturräume. 

 

Programmdetails, Tickets und Reservierungen ab dem 29. April 2019 auf  www.langertagderstadtnatur.de

 

Freiwillige Helfer gesucht: https://www.langertagderstadtnatur.de/cms/index.php?id=150

 


Liebe Gartenfreunde der neue Vorstand hat einige Anliegen an Euch:


Gibt es etwa noch einmal eine Tränenflut um Schmargendorfer Oeynhausen-Parzellen?

„Es ist noch Verbitterung da, und wir sind auch noch nicht zufrieden damit, weil wir von der Politik immer noch nichts bekommen haben, dass das da wirklich ein bisschen sicher gemacht wird. Dass das als Grünfläche ausgewiesen wird. Der Teil von dem Groth-Gelände, was gekauft wurde, hat uns die Politik versprochen, dass das dafür jetzt festgeschrieben wird als Kleingartenland und dass das kein Bauland wird. Und das fehlt immer noch, da haben wir bisher immer noch nichts bekommen. Obwohl Groth mittlerweile alles hat, was er haben wollte an Genehmigungen“, sagt Kleingärtnerin Heidemarie Kaap. Hier der ganze Beitrag vom Deutschlandfunk.


"Warum wird eigentlich nicht auf den Ersatzflächen gebaut?"

Eine weitere Bebauung von Kleingartenflächen hält er in der Hauptstadt für falsch. Michael Matthei, der neue Präsident des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde, bezieht Stellung zum Entwurf des Kleingartenentwicklungs-planes. Hier der Bericht.

 


"Wir sind aktive Stadtgrün-Lobby"

Jeder Mensch benötigt für seine Grundbedürfnisse und gesellschaftlichen Entwicklung den Zugang zu wichtigen Leistungen wie Wohnung, Nahrung, Bildung, Gesundheit und besonders die Natur.
Berlin muss sich endlich eine Lobby für das Stadtgrün schaffen, um den Spekulanten und Betondenkern entgegen zu treten. Dazu sollten alle bereit sein. Ich bin es.
Was Michael Matthei (Foto), der neue Präsident des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde, im Editorial der April-Ausgabe des „Berliner Gartenfreundes" sagt. Hier der ganze Text.


Heimliche und unheimliche Besucher in unseren Gärten

Gut zwei Wochen hatten wir in den Schmargendorfer Kleingartenkolonien "Oeynhausen" und "Friedrichshall" Wildtierkameras montiert, um mal zu sehen, wer sich so alles bei uns herum treibt. Das Ergebnis: Natürlich jede Menge Vögel wie Haussperlinge, Meisen, Rotkehlchen, Stare, Buchfinken, Elstern, Nebelkrähen, Türken- und Ringeltauben... Aber auch etliche Rotfüchse, ein verhuschter, schemenhafter Marder (nicht zu erkennen, ob Stein- oder Baummarder), kein Waschbär - aber jede Menge geheimnisvolle Augen. Die Kameras hatten wird uns von "Artenfinder" geliehen. Hier gibt´s näheres über die Organisation.


Wenn schon Insektenhotel - dann aber auch richtig

Insektenhotels sollen als Nisthilfen oder zum Überwintern dienen. Damit Wildbienen oder Wespen sich darin aber auch wohlfühlen, sind etliche Tipps zu beachten: Kein Weichholz benutzen. Löcher immer nur quer zu den Jahresringen bohren – zwischen 2 und 9 mm Durchmesser. Röhrchenhalme glätten und einseitig verschließen. Keine Kiefernzapfen oder Stroh verwenden. Die richtigen Blühpflanzen fürs Frühstück anbieten… Hier der Bericht von SWR Wissen.


Graubraun und warzig - Erdkröten gelten nicht gerade als "Miss Garten", verputzen aber liebend gern Schnecken

Sie hat goldene bis kupferrote Augen mit charakteristischen waagerechten Pupillen: Die Erdkröte ist die größte heimische Krötenart und wird bis zu 30 Jahre alt. Zu ihren Lieblingsspeisen zählen Nacktschnecken, Kartoffelkäferlarven, Falter wie Kohl- und Erdeulen, Rapsglanzkäfer, Fliegen, Raupen, Asseln und Insektenlarven. Einen geschützten Lebensraum kann man der Erdkröte im Garten durch Laub- oder Reisighaufen, Totholz, Bretter, Wildstrauchhecken, krautige Pflanzen oder Höhlen in Trockensteinmauern und Steinhaufen bieten. Hier ein Beitrag aus „giftfreies Gärtnern“.


Westkreuz: Park, Kleingärten oder Beton?

Schon mindestens seit 2016 läuft ein Kampf um das Westkreuz, ein ursprüngliches Bahngelände, großteils eine Brache, daneben Kleingärten. Soll dort ein Park entstehen, sollen dort die Parzellen erhalten werden – oder müssen dort vielleicht 1000 Wohnungen gebaut werden?  Was wird mit dem Bürgerbegehren, sämtliche Grünflächen im Bezirk zu erhalten, welches einstimmig von allen Fraktionen in der Bezirksverordneten-versammlung beschlossen wurde? Hier dazu ein Bericht aus der Berliner Woche.


Was Stadtrat Schruoffeneger auf die Frage antwortet: Wann wird der B-Plan für Oeynhausen beschlossen?

Mit vielem Dank an die Fraktion Die Linke.


Warum man nicht jedes "Unkraut" rausreißen sollte

„Jetzt im Frühjahr lassen sich Wildkräuter sehr gut mit der Hand ausreißen, bevor sie sich ausbreiten“, sagt Derk Ehlert (Foto), Pressereferent bei der Senats-umweltverwaltung, zum morgigen internationalen Tag des Unkrauts.  „Man kann auch natürliche Schädlings-bekämpfer verwenden, indem man zum Beispiel Schnittlauch in die Rabatten pflanzt oder Brennnesselsud als Unkrautvernichter nutzt. Wer aber einen ökologisch wertvollen Garten haben möchte, sollte eben auch die richtigen Bedingungen schaffen“ -  wenn beispielsweise jeder Gartenbesitzer einen Quadratmeter ungeliebte Brennnesseln stehen lassen würde, hätten wir in Berlin viel mehr Schmetterlinge. Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost.


Bekommen wir im Sommer die nächste Dürre?

 

 

Der Deutsche Wetterdienst hat nun ein neues Prognosemodell entwickelt, welches vor Dürren wie im letzten Jahr - für Brandenburg das trockenste Jahr überhaupt - besser warnen soll. In die Berechnungen fließt nun auch die Bodenfeuchte ein. Hier der Bericht der rbb-Abendschau. Und noch ein Beitrag zum Thema aus der BZ.


Sichert endlich Berlins Kleingärten!

„Berlin muss sich endlich eine Lobby für das Stadtgrün schaffen. Dazu müssen alle Grüninteressierten bereit sein. Berlins Kleingärtner sind es.“ Der Landesverband Berlin der Gartenfreunde nahm jetzt Stellung zum Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes. Er fordert  eine rechtliche Verbindlichkeit und keine ständigen Schutzfristverlängerungen: „Unsere Forderung ist nicht das viel zitierte Jahr 2030, sondern der dauerhafte Schutz der Berliner Kleingartenflächen – nicht nur der Schutz und Ausbau der Anzahl unserer Pächter auf den bestehenden, zum Teil schon verkleinerten Flächen.“ Hier zur Stellungnahme des Landesverbandes.


Berlin schmeckt dem Buchsbaumzünsler

Er wurde erst 2014 in Berlin entdeckt, der aus Asien eingeschleppte Buchsbaum-zünsler, ein Schmetterling, dessen Raupen sich auf Buchsbäumen wohlfühlen und ganze Bestände davon völlig kahlfressen. Bereits 2017 konnte nach Angaben der Senats-Umweltverwaltung ein flächendeckender Befall im gesamten Stadtgebiet der Hauptstadt festgestellt werden. Und das warme Wetter im Sommer 2018 begünstigte die Ausbreitung weiter. Hier der Bericht aus Tag24.de.


Will Baustadtrat Schruoffeneger bald alle Teile der heutigen Kolonie Oeynhausen baurechtlich sichern?

„Verwirrung gibt es um die Reste der Kleingartenkolonie Oeynhausen in Schmargendorf. Vor zwei Wochen hatten wir berichtet, dass auch der landeseigene Teil der Kolonie mit 122 Parzellen neuen Wohnhäusern weichen könnte. Diesen Eindruck erweckt der noch unveröffentlichte Berliner „Stadtentwicklungsplan Wohnen 2030“. Auf Anfrage der FDP-Fraktion sagte Baustadtrat Schruoffeneger, man wisse davon bisher nur aus dem Tagesspiegel. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung habe auf Nachfrage mitgeteilt, dass lediglich das laufende Bauprojekt der Groth-Gruppe auf dem privaten Grundstücksteil gemeint sei. Über diese Auskunft wundert sich nicht nur Schruoffeneger. Denn im Stadtentwicklungsplan ist von einem „mittelfristigen“ Wohnungsbaupotenzial in sieben Jahren die Rede. Nun will der Stadtrat in einem Brief an den Senat klar stellen, dass der Bezirk die verbliebenen Kleingärten bald baurechtlich sichern will.“ 

     Aus „Tagesspiegel Leute“, Charlottenburg-Wilmersdorf.


Bis zum Sommer sind noch Änderungen am Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes möglich

„Wir haben Ausgleichsflächen vorgesehen, wo neue Kleingartenanlangen entstehen können. Wir haben sogar von der Fläche mehr Ersatzflächen ausgewiesen als jetzt erst mal in Anspruch genommen werden. Insoweit gibt es schon auch ganz konkrete Angebote und auch finanzielle Entschädigungen.“ So Umweltstaatssekretär Stefan Tidow (Grüne) zum Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes. Hier der Bericht von rbb 24.


Kleingärten - ein Gewinn für alle!

Kleingärten bieten einen unglaublichen Strukturreichtum mit ihren Hecken, Reisig- und Komposthaufen, dem bunten Flickenteppich aus Beeten mit blühenden Gemüse- oder Zierpflanzen: Schweizer Forscher konnten in Zürcher Gärten rund 1000 Tierarten und 1000 Pflanzenarten nachweisen. Und die kleinen Grünzellen haben noch viel mehr zu bieten. Hier ein Bericht aus Geo.


Deine Stimme für den Insektenschutz

Es summt und brummt immer weniger in der Natur. In Deutschland gibt es heute 75 Prozent weniger Insekten als noch vor knapp 30 Jahren. Das Sterben der Insekten hat dramatische Ausmaße und ist wissenschaftlicher Fakt. Alle Forschungsergebnisse nennen für das Insektensterben zwei Hauptgründe: den Klimawandel und die intensive Landwirtschaft. Bundesagrarministerin Julia Klöckner und Bundesumweltministerin Svenja Schulze müssen jetzt gemeinsam handeln. Sie müssen unsere Insekten retten.   Unterstützen Sie unseren Protest an die Ministerinnen! Hier der Bericht vom BUND.


Heute ist Weltspatzentag

In Berlin hält man sie für selbstverständlich: Spatzen. Noch! Denn auch bei uns bekommen die kleinen Tschilper Probleme: Wie anderen Vogelarten auch macht ihnen vor allem der Mangel an Insekten zu schaffen, denn die sind für Jungenaufzucht unersetzbar. Die zunehmende Flächenversiegelung, der Mangel an naturnahen, verwilderten Grünflächen, artenarmes Einheitsgrün, exotische Bepflanzungen und der vermehrte Einsatz von Pestiziden lassen die Insektennahrung knapp werden. Aber auch mangelnder Wohnraum ist inzwischen ein Problem. Hier ein Bericht von umweltzoneberlin.de. Und zum Weltspatzentag auch noch ein Bericht des NABU Berlin.


Neuer Oeynhausen-Vorstand

                                                                                                                    Walter Tächl (links) und Ata Demirkiran

In der Jahreshauptversammlung des Kleingärtnervereins Oeynhausen wurde am 16. März turnusmäßig ein neuer Vorstand gewählt.

Geschäftsführender Vorstand

1. Vorsitzender: Walter Tächl (140 von 141 Stimmen, 1 Enthaltung)

2. Vorsitzender: Ata Demirkiran (141)

1. Kassierer: Peter Beloch (135, 5 Nein, 1 Enth.)

1. Schriftführer: unbesetzt (niemand kandidierte)

---

Zum Gesamtvorstand gehören auch

2. Schriftführerin: Marlis Till (140, 1 Nein)

2. Kassiererin (Stromkasse): Petra Neumann (140, 1 Enth.)

Gartenfachberater: Enrico Fischer (141)

Beisitzer: Ralph Schulz (141)

                                                                                             ---

 Zu Kassenprüfern (keine Vorstandsmitglieder) wurden gewählt: André Pezold und Wolfgang Mahnke

 

 


Muss Oeynhausen-Süd für Wohnungen geräumt werden?

Ein  Entwurf für den „Stadtentwicklungsplan (Step) Wohnen“ des Berliner Senats listet Projekte, Potenziale und Instrumente auf, um den steigenden Wohnraumbedarf zu decken. Dazu wurde ein Potenzial von knapp 200.000 Wohnungen auf dem Stadtgebiet ermittelt. 90.000 davon werden als kurzfristig (binnen 3 Jahren) realisierbar eingeschätzt, 63.000 als mittelfristig (innerhalb 7 Jahren), 47.000 als langfristig (innerhalb von 12 Jahren).

In einer ersten Stufe wird die Bebauung teils schon bekannter Areale genannt: die Kolonien „Alter Exerzierplatz“ in Spandau, „Oeynhausen“ in Charlottenburg-Wilmersdorf sowie „Sonnental“ und „Pappelgrund“ in Pankow. Dort seien jeweils 200 bis 1000 Wohnungen möglich. Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost.


Schlechtes Vorbild "Oeynhausen"

Wenigstens als abschreckendes Beispiel taugt der plattgemachte Teil der Kleingarten-kolonie Oeynhausen in Schmargendorf noch. „Wir wollen kein zweites Oeynhausen und das Gelände räumen, um es dann brach liegenzulassen“, sagt jetzt Cerstin Richter-Kotowski, die Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf. Immerhin! Hier der Bericht aus der Berliner Woche.


Frühlingsfest auf dem ehemaligen Reemtsma-Gelände

Alle Kleingärtner sind am Freitag, 29. März 2019, von 15:00 bis 20:00 Uhr aufs ehemalige Reemtsma-Gelände zu Frühlingsfest und Bürgerinformation zur Quartiersentwicklung eingeladen. Bitte anmelden unter dasfest@gowest.berlin 

Es gibt um 17, 18 und 19 Uhr Führungen übers Gelände und ein buntes Programm. Hier ist die Einladung mit weiteren Infos nachzulesen.

 


Neuer Vorstand im Landesverband der Gartenfreunde

 Er war seit 2012, also schon eine gefühlte Ewigkeit, Gesicht und Stimme aller Berliner Gartenfreunde, Günter Landgraf. Jetzt gibt es einen neuen Präsidenten im Landes-verband der Gartenfreunde. Nach dem Rücktritt des bisherigen Chefs übernahm am Wochenende Michael Matthei (im Foto 3. v. links) dieses Amt, der bislang Schriftführer im Vorstand gewesen war. Hier ein Kurzbericht des Landesverbandes.

 

 


KEP und urbaner Kontext

Der Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes 2030 (KEP) zeigt in vielen Facetten die Wichtigkeit von Berliner Kleingärten auf. In dieser Grafik wird die Bedeutung von Kleingartenanlagen im urbanen Kontext aufgezeigt. Das ist eine Gesamtbewertung aus Schutzwürdigkeit der Böden, Versorgung mit wohnungsnahen Grün, Einwohnerzahl der Umgebung und Schutzwürdigkeit aus stadtklimatischer Sicht.

Gut 90 % der Kleingärten Berlins weisen eine mindestens hohe Bedeutung im urbanen Kontext auf. Über 60 % der Kleingärten haben eine „sehr hohe“ und „höchste“ Bedeutung.

Legende Bedeutung: pink – höchste, rot – sehr hohe, ocker – hohe, gelb – mittlere.


KEP und Schutzwürdigkeit der Böden

Der Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes 2030 (KEP) zeigt in vielen Facetten die Wichtigkeit von Berliner Kleingärten auf. In dieser Grafik werden Kleingärten und die Schutzwürdigkeit der Böden gezeigt.

„Das sich daraus ergebene Bild ist eindeutig: 86 % der Kleingartenanlagen sind den drei höchsten Schutzkategorien zuzuordnen, davon sind allein 53 % als „sehr hoch“ bewertete Böden. Dies ist umso bemerkenswerter, da diese Bewertungskategorie nur 17 % der Landfläche Berlins (ohne Straßen und Gewässer) einnehmen. Der geringe Anteil der höchsten Schutzkategorie erklärt sich aus der Seltenheit der am höchsten bewerteten Böden. Diese machen lediglich 5 % der bewerteten Fläche Berlins aus und umfassen z. B. Niedermoorstandorte, Luchwälder oder feuchte Niederungen."

Legende Schutzwürdigkeit: rot – sehr hohe, grau – geringe, gelb – mittlere.


KEP und Schutzwürdigkeit aus stadtklimatischer Sicht

Der Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes 2030 (KEP) zeigt in vielen Facetten die Wichtigkeit von Berliner Kleingärten auf. In dieser Grafik werden Kleingärten und ihre Schutzwürdigkeit aus stadtklimatischer Sicht gezeigt.

„Über 96 % der Berlin Kleingartenanlagen sind der höchsten und hohen Schutzwürdigkeitsklasse zuzuordnen, da sie Bestandteil einer Kaltluftleitbahn sind oder sich ­in deren 500 m Radius Siedlungsräume mit einer ungünstigen thermischen Situation befinden oder sich in deren 250 m Radius Siedlungsräume mit einer weniger günstigen thermischen Situation befinden und die zusätzlich eine überdurchschnittliche Mikroklimavielfalt aufweisen. Die Flächen mit der höchsten Schutzwürdigkeit liefern zum einen relevante Mengen an Kaltluft zur Abkühlung der angrenzenden Quartiere und weisen gleichzeitig noch eine hohe Aufenthaltsqualität am Tage auf.“

Legende: türkis – höchste Schutzwürdigkeit, grau – ohne Bewertung.

 

 


KEP und wohnungsnahes Grün

Der Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes 2030 (KEP) zeigt in vielen Facetten die Wichtigkeit von Berliner Kleingärten auf. In dieser Grafik werden „Kleingartenanlagen und die Versorgung der Quartiere mit wohnungsnahem Grün“ gezeigt.

„Kleingärten können in hoch verdichteten Stadtquartieren, die vielfach eine schlechte Ausstattung mit fußläufig erreichbaren (500 m Entfernung) öffentlichen Grünflächen aufweisen, eine kompensatorische Erholungsfunktion für die Stadtbewohner erfüllen.“ 

„65 % der Berliner Kleingartenflächen liegen  in Stadtquartieren mit einer schlechten oder sehr schlechten Versorgung mit wohnungsnahen, öffentlichen Grünanlagen. Diese 65 % weisen ein hohes Potenzial zur perspektivischen Abmilderung einer schlechten wohnungsnahen Grünversorgung auf.“

Kleingartenanlagen im Nahbereich der Berliner Innenstadt weisen entsprechend der dort schlecht versorgten Bereiche ein hohes Potenzial auf. Dies betrifft auch besonders die Kleingartenanlagen in Schmargendorf.

Legende Versorgung Quartiere: dunkelbraun – sehr schlecht, ocker – schlecht, dunkelgrün – gut, hellgrün – mittel.


Der Entwurf des Berliner Kleingartenentwicklungsplanes ist jetzt öffentlich

Jetzt liegt ein erster Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes Berlin 2030 vor. Der Entwurf sieht weiterhin den dauerhaften Erhalt von ca. 83 % der Kleingartenfläche und rd. 60.000 Parzellen in Berlin vor. Weitere ca. 9 % (rd. 6.800 Parzellen) des Gesamtbestandes sollen nicht vor 2030 in Anspruch genommen werden. Für diese Kleingartenanlagen (KGA) soll im weiteren Verfahren geprüft werden, inwieweit sie durch alternative Bauflächenpotenziale ersetzt werden können oder ob durch entsprechende Bebauungskonzepte auf diesen Flächen ein Teil der kleingärtnerischen Nutzung erhalten werden kann. Hier der Link auf den Landesverband der Gartenfreunde.

Legende: grün – dauerhaft gesicherte Kleingärten, blau – dauerhaft zu erhaltende Kleingärten mit Handlungsbedarf, gelb – Kleingärten mit langfristiger Nutzungsperspektive.


"Der Klageweg ist für uns zu teuer!"

In einer ersten Reaktion auf den Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes sagt Günter Landgraf: Er wünsche sich mehr Dialog. Der Präsident des Landesverbandes der Garten-freunde hofft auf zeitnahe Ersatzflächen für wegfallende Parzellen und kritisiert, dass bislang überhaupt keine Flächen dafür vorgegeben seien. Eine Klage gegen das Vorhaben sei für den Landesverband zu kostspielig. Hier geht es zum Interview mit Inforadio.


Der landeseigene Teil der Kleingartenkolonie Oeynhausen gilt als "gut bebaubar"!

Soll "Oeynhausen" zum zweiten Mal amputiert werden?

Der aktuelle Entwurf des Stadtentwicklungsplanes sieht auch die „bauliche Nutzung grüner Bauflächenpotenziale“ vor. Auf bisherigen Grünflächen sollen 10.000 Wohnungen entstehen. Das sind vor allem landeseigene Kleingärten. Klar als "nach 2030 bebaubar" gekennzeichnet ist darunter auch der landeseigene Teil der Kleingartenkolonie „Oeynhausen“! Hier der Bericht des Tagesspiegel.

 

Dazu fällt einem doch sofort ein, dass die BVV im Sommer 2016 die Forderung aus einem Bürgerbegehren übernahm, als Reaktion auf die Teilbebauung der Kolonie Oeynhausen alle Grünflächen und Kleingärten in Charlottenburg-Wilmersdorf „dauerhaft zu sichern und bestehende andere Planungen unverzüglich aufzuheben“. Dazu noch ein Beitrag aus "Westkreuzpark".


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Wir werden die Senatorin beim Wort nehmen!

Jetzt hat Senatorin Regine Günther bestätigt, dass zunächst 15 Kleingarten-kolonien ab 2020 komplett und noch etliche Parzellen zusätzlich geopfert werden und sagt: "Ist ja nur ein Bruchteil aller Berliner Kleingärten!" Aber sie verspricht: "Für alle Gärten, die geräumt werden, wird es Ersatz und Entschädigung geben. Hier der Bericht der Abendschau.


Interessierst Du Dich für Flatterhaftes?

Im März hält der Frühling langsam Einzug und es zeigen sich erste Blüten in der Landschaft. Mit den steigenden Temperaturen lassen sich auch erste Insekten beobachten. Zu den auffälligsten unter ihnen gehören die Schmetterlinge.

Was aber ist dran am Insektensterben und wie hat sich der Winter auf die Bestände ausgewirkt? Anhand leicht zu erkennender Schmetterlingsarten sammelt das NABU-Naturgucker-Monitoring „Frühe Falter“ hierzu Daten.

Das Hauptaugenmerk ist auf das Auftreten von Admiral, Zitronenfalter, Aurorafalter (Foto), Kleinem Fuchs und Trauermantel in den Monaten März, April und Mai gerichtet. Jeder kann sich daran beteiligen, indem Beobachtungen der fünf Zielarten sowie selbstverständlich gern weiterer Arten gemeldet werden. Hier weitere Infos zu der Aktion.


Unser Landesverband will ab sofort beim Berliner Kleingartenschwund auf Ersatzflächen bestehen

Noch wurde Günter Landgraf im Landes-kleingartenbeirat offiziell nicht darüber informiert, wie sich der Senat die „Entwicklung“ der Berliner Kleingärten in den nächsten Jahren vorstellt, bei der mindestens 15 komplette Kleingarten-anlagen bebaut werden sollen.  Im elfköpfigen Landeskleingartenbeirat sitzen neben Kleingärtnern auch Vertreter des Senats, der Bahn-Landwirtschaft, des Naturschutzes. Ein neuer Plan müsse Ergebnis der Beratung aller sein, so Landgraf. „Leider ist es in Berlin Praxis, dass Betroffene oft nicht einbezogen werden.“

 Laut Gesetz müssten Kleingärtner in einem solchen Fall eine Ersatzfläche erhalten. „Das ist oft nicht so“, sagt Landgraf. Der Verband der Gartenfreund hat bereits angekündigt, dass er ab jetzt auf der Bereitstellung von Ersatzflächen bestehen werde. Hier der Bericht der Berliner Zeitung.


Wie viel ein Berliner Stadtrat der Grünen zum Grün-Erhalt in seinem Bezirk zu sagen hat...

Nach dem Entwurf des Kleingarten-Entwicklungsplans trifft es Tempelhof-Schöneberg besonders hart: Hier liegen zehn der 15 Kleingärten, die neu bebaut werden sollen.  „Für die soziale Infrastruktur brauchen wir deshalb so viele Kleingartenflächen, weil uns keine andere Flächen zur Verfügung stehen“, sagt der zuständige Stadtrat (Grüne).

 

Informiert wurde der Dachverband der Gartenfreunde bislang noch nicht, soll jetzt aber die Situation retten: „Hier müssen wir jetzt in den Austausch eintreten mit dem Dachverband der Kleingärtner, der unser erster Ansprechpartner ist - über die Frage: Wie können wir das kompensieren?“ Hier der Bericht von rbb 24.


Will eigentlich Volkes Stimme die Bebauung von Berliner Kleingärten?

Sollen Berliner  Kleingärten bebaut werden?

  Was der rot-rot-grüne Senat will, sickert gerade ansatzweise durch. Was die Baubranche will, ist hinreichend deutlich geworden. Aber was will das Volk? Hier das Ergebnis dreier ganz aktueller Umfragen.

  Eine davon hatte übrigens Immobilienentwickler Arne Piepgras  (ja, genau der!) selber ins Netz stellen lassen – das Ergebnis dürfte ihm nicht gepasst haben…

 

Bei diesen drei Umfragen votierten die Berliner mit überwältigender Mehrheit (91,1 bis 97,48 Prozent!) gegen die Bebauung von Kleingärten: 1. Berliner Abendblatt (27. 02. 2019), 2. Piepgras-Umfrage (22. 02. 2019) und 3. Berliner Woche (03. 03. 2019).

 

  Und die Einwohner von Charlottenburg-Wilmersdorf werden sich gut daran erinnern, dass im Sommer 2016 für das Bürgerbegehren, alle Grünflächen und Kleingärten dauerhaft zu erhalten, locker 18.300 Unterschriften zusammen kamen.


Und wieder hat ein Architekt eine Idee: "Gebt den Kleingärtnern ihre Parzelle in Erbpacht - zum Bebauen"

Alle Kleingärtner bekommen ihre Scholle für 99 Jahre verpachtet und dazu noch das Recht, ihre Datsche zu erhalten, zu vergrößern oder durch ein dreigeschossiges Wohnhaus zu ersetzen, kurz maximal ein Drittel ihres Gartens zu bebauen. Damit entstünde Wohnraum für mehr als 700.000 Menschen. Und den Bodenspekulanten würde schlagartig die Spekulationsgrundlage entzogen – wovon ganz Berlin profitieren würde. Das schlägt ein Architekt vor, Julian Breinersdorfer. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.

 

Wie das gehen soll, lässt der Architekt offen. Schließlich sind bei einer vielleicht etwa 300 m² großen Parzelle zu allen Grenzen die baurechtlichen Abstandsflächen einzuhalten. Was bliebe denn da noch als bebaubare Fläche?


Was Günter Landgraf, Chef aller Berliner Kleingärtner, vom neuen Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes hält

Günter Landgraf braucht nicht lange für sein Urteil über den neuen Kleingarten-Entwicklungsplan des Senats, auch wenn er den noch gar nicht kennt. Ihm genügen zwei Sätze: „Ich halte gar nichts davon. Denn die Kleingärten werden dadurch nicht dauerhaft gesichert.“   Am nächsten Montag wird der Entwurf des Entwicklungsplanes öffentlich vorgestellt. Nach derzeitigem Stand ist vorgesehen, dass von 2020 an 15 Kleingartenkolonien ganz verschwinden sollen, drei weitere teilweise.

 

Kleingärten für den Wohnungsbau zu opfern, das ist für Landgraf indiskutabel. „Wenn Schulen, Straßen und Kitas gebaut werden, können wir nichts machen, die haben mehr Bedeutung als Kleingärten.“ Aber Gärten für Wohnungen aufzugeben? Dagegen werden wir uns wehren.“  Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Der Kleingartenentwicklungsplan wickelt Kleingärten ab

Ab dem kommenden Jahr sollen mindestens 15 Berliner Kleingartenkolonien verschwinden, in drei weiteren muss zumindest ein Teil der Pächter seine Lauben verlassen. Das geht aus dem Entwurf für den "Kleingartenentwicklungsplan 2030" hervor. Hier dazu der Bericht der rbb-Abendschau.


ist das die erste von mehreren Todeslisten für Berliner Kleingärten?

Ab 2020 werden 15 Berliner Kleingartenkolonien komplett geräumt - für Kitas oder Schulen. Hunderte weitere Parzellen sollen Verkehrsprojekten weichen. Das soll der Entwurf des Kleingarten-Entwicklungsplans vorsehen.

Auf den dann frei geräumten Flächen sollen unter anderem Kitas, Schulen, Krankenhäuser, Turnhallen und andere soziale Infrastruktur-bauten entstehen. Insgesamt 429 Parzellen müssen laut dem Entwurf dafür weichen. 

 

Dass alle Pächter einen neuen Ort für ihre Aprikosenbäume und Hollundersträucher erhalten werden, glaubt die Senatsverwaltung offenbar selbst nicht. Zwar sollen 787 neue Parzellen als Ausgleich zur Verfügung stehen. Allerdings müssen die erwähnten 429 Kleingärtner sich diese mit "grob geschätzt [...] ca. 420" weiteren teilen, wie es in dem Entwurf heißt. Diese werden ihre Parzellen in den Jahren bis 2030 wegen anstehender Verkehrsprojekte verlassen müssen. Hier der Bericht von rbb 24 mit den Namen betroffener Anlagen.

 

Unser Landesverband kennt keine Details

 

Der Landesverband Berlin der Gartenfreunde, der an der 2016 begonnenen Überarbeitung des Kleingartenentwicklungsplans in einem Steuerungskreis vertreten ist, zeigte sich von der aktuellen Veröffentlichung überrascht. „Im Detail sind wir nicht einbezogen worden“, sagte Marion Kwart, im Verband verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit. Erst am 20. Februar habe es ein Treffen mit Vertretern der rot-rot-grünen Regierungskoalition gegeben, bei dem die Schließungsliste kein Thema gewesen sei. Hier dazu der Bericht der MoPo.


Warum immer nur junges Gemüse: Schon mal was von der gelben Zitronengurke gehört?

Zitronengurken sind ein altes, aber dennoch recht unbekanntes Gemüse. Sie wirken mit ihren gelben runden Früchten exotisch im Beet und passen mit ihrem frisch-fruchtigen Geschmack toll in jeden Salat.

 

Unsere Gartenfreundin Xenia hat mit der gelben Zitronengurke ‘Lemon’ ein altes Gemüse neu entdeckt. Und sie schreibt alles über die leckere Sorte, ihren Anbau und die Verwendung auf ihrem Garten-Blog. Hier geht´s zu Xenias Bericht auf "Berlingarten. Glück auf Grün".


Sollten Wohnungen statt auf Kleingärten lieber auf dem Tempelhofer Feld gebaut werden?

Die Stimmen werden lauter, die einen neuen Volksentscheid für das Tempelhofer Feld fordern. „Ehe wir Kleingärten für Wohnungen opfern, sollten wir lieber das Tempelhofer Feld am Rand bebauen“, sagt beispielsweise Iris Spranger, wohnungspolitische Sprecherin der Berliner SPD-Fraktion. Sie halte Kleingartenanlagen „für absolut schützenswert“ und prognostiziert: „Wir müssen wieder in die Diskussion über die Randbebauung des Tempelhofer Feldes einsteigen. Diese wird wieder in den Fokus rücken, wahrscheinlich aber erst nach 2021.“ Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Zwei aktuelle Umfragen, ob Berliner Kleingärten bebaut werden sollen

Gleich zwei aktuelle Umfragen wollen wissen, ob Berliner Kleingärten bebaut werden sollen. Hier der Beitrag im Berliner Abendblatt. Und hier die Umfrage der Berliner Woche. Bitte mitmachen!


Ab April will der Senat das Todesurteil für vermutlich 26 weitere Kleingartenanlagen verkünden

Welche 26 Kleingartenkolonien ab 2030 bebaut werden sollen, darüber will der Senat ab April die Öffentlichkeit informieren. Nach Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat die Berliner Umweltverwaltung bis dahin den aktuellen Kleingarten-Entwicklungsplan fertiggestellt. In dem seien die betroffenen Kolonien zu finden. Hier der Bericht von rbb24.


Chaos um Amerikanische Faulbrut: Berliner Imker wollen keine gesunden Bienen abtöten

Das Veterinäramt Pankow bestand darauf, dass ein Imker auch die unauffälligen Stämme am Standort „abschwefeln“ muss, um jede weitere Ansteckung durch die Amerikanische Faulbrut auszuschließen. Und das Oberverwaltungsgericht Berlin gab dem Amt recht. Zum Entsetzen des Berliner Imkerverbandes.

 

Bienenexperten in der ganzen Stadt sind geteilter Meinung. Ein schlüssiges Konzept und ein Ende der Eigenbrötlerei der zwölf Veterinärämter fordert der Berliner Imkerverband in einer Petition an das Abgeordnetenhaus. Sie richtet sich gegen das „sinnfreie Abtöten von gesunden Bienenvölkern“. 1800 Unterzeichner schlossen sich bislang dem Vorstoß des Verbands an. Hier der Bericht der Morgenpost.


Berliner Kleingärten zu bebauen - doch schon beschlossene Sache in der rot-rot-grünen Koalition?

Der Berliner Senat will ab kommendem Jahr 26 Kleingarten-Kolonien als Baugrund freigeben. Nach Angaben der Stadtentwicklungsverwaltung vom Freitag hat sich die rot-rot-grüne Koalition darauf geeinigt, dass auf den Grundstücken Schulen, 7.000 Wohnungen und Krankenhauserweiterungen errichtet werden können. Die Bagger rollen allerdings nicht vor 2030. 

 

Welche 26 Grundstücke bebaut werden sollen, wollte die Verwaltung nicht sagen. Das werde noch mit der Umweltverwaltung abgestimmt. Weitere 134 Kleingärten, die auch auf Bauland stehen, sollen vorerst geschützt bleiben. Hier der Bericht von rbb 24.


Werden 7000 neue Wohnungen auf landeseigenem Berliner Kleingartengelände gebaut?

Von den 160 landeseigenen Kleingartenkolonien in Berlin, die als Bauland ausgewiesen sind, sollen ab 2030 vielleicht 26 mit Wohnungen bebaut werden, so eine "Verabredung" von RRG. Nähere Infos dazu könnte es am 7. März geben. Weitere 15 Kolonien sollen öffentlicher Infrastruktur wie Kliniken, Schulen oder Kitas Platz machen. Hier der Bericht dem Tagesspiegel. Und hier bereits eine Einordnung dieses Artikels durch unseren Landesverband.


Ist die Cornelsenwiese in Schmargendorf wirklich nur ein "großes Hundeklo"?

Beim Leserforum der Berliner Morgenpost gab es keinen gemeinsamen Nenner zum Thema Cornelsenwiese. Viele Anwohner sind gegen eine Bebauung mit Wohnhäusern, auch weil im Umfeld in den vergangenen Jahren Kleingärten für Wohnbauten beseitigt wurden. Reinhard Naumann zeigte hingegen, was er von Volkesstimme hält, bezeichnete die Wiese als „großes Hundeklo“ und rief aus: „Ich finde es pervers, ein Hundeklo zum ökologischen Biotop zu erklären und damit dringend benötigten Wohnungsbau zu verhindern.“ Er appellierte an diejenigen, die eine Wohnung haben, die Menschen, die eine Wohnung suchen, nicht zu vergessen. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


Jetzt wollen NABU und BUND auch in Brandenburg die Bienen mit einem Volksbegehren retten

Pestizide setzen den Insekten ebenso zu wie ein Mangel an Lebensräumen. Umweltverbände wollen das ändern. Brandenburger Umweltschützer möchten jetzt ein Volksbegehren zur Erhaltung der Artenvielfalt von Insekten nach bayerischem Vorbild auf den Weg bringen.

 

In Bayern endete gerade das zweiwöchige Volksbegehren „Artenvielfalt – rettet die Bienen“, für das weitaus mehr Menschen gestimmt haben sollen als die geforderten 950.000. Hier der Bericht von rbb24 und ein weiterer Beitrag aus der Berliner Morgenpost.


"Frühsommer" schon im Februar?

Die Sonne knallt, gefühlt 25 Grad, blauer Himmel. In der Kleingartenkolonie Oeynhausen (Berlin-Schmargendorf) zeigen sich an einem 16. Februar bereits überall Frühblüher und erste Bienen sind schon emsig unterwegs. Wird es wie im letzten Jahr, dass der "Super-Sommer" ohne Frühling direkt nach dem Winter beginnt - nur noch früher???


Statt Tulpen- oder Asternweg bald Helene Jacobs

Nach Helene Jacobs, einer Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, soll eine Straße, ein Weg oder ein Platz im künftigen Maximilians Quartier der Groth Gruppe in Schmargendorf benannt werden. Dafür haben sich bereits alle Fraktionen im Kulturausschuss ausgesprochen. Die Wohnsiedlung entsteht auf einem früheren Teil der Kleingartenkolonie Oeynhausen.

Aus Tagesspiegel/Leute, Charlottenburg-Wilmersdorf.


Noch leben in Berlin über 300 Wildbienen-Arten

Berlins Wildtierexperte Derk Ehlert zählt auf, wie jeder von uns mithelfen kann, damit auch weiterhin über 300 Wildbienenarten und rund 15.000 Insektenarten in unserer Stadt leben können – und warum auch „Unkräuter“ dafür wichtig sind. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


In NRW genießen Kleingärten sogar Verfassungsrang!

Während in Berlin Kleingärtner für ihre Parzellen ums Überleben kämpfen, genießen Kleingärten in NRW sogar Verfassungsrang. Nach Artikel 29 Absatz 3 der Landesverfassung sind in Nordrhein-Westfalen die Kleinsiedlung und das Kleingartenwesen zu fördern. Dieser Appell richtet sich an alle Akteure wie Landesregierung, Kommunen, Verbände und Vereine und umfasst sowohl finanzielle Förderung als auch die Unterstützung des Kleingartenwesens insgesamt. Die Landesregierung unterstützt die Kleingärtnerinnen und Kleingärtner durch die finanzielle Förderung von Schulung und Beratung, investive Förderung für Errichtung und Erhaltung von Dauerkleingartenanlagen über eine Förderrichtlinie.

Hallo, Berlin! Bitte nachmachen!

Hier gibt´s den Artikel 29 zum Nachlesen.


"Bäume schneiden ist gesünder und körperlich fordernder als Krafttraining in der Muckibude"

 

Klaus Neumann, Präsident der Deutschen Gartenbau Gesellschaft, zählt auf, warum Kleingärten so wichtig sind und Kleingärtnern so gesund ist. Er sagt aber auch: „Der Kleingartenplan ist politisch verständlich, aber in der Praxis völliger Unsinn. Dieser Plan zwingt die Kleingärtner dazu, konkret zu sagen, wo was als erstes abgerissen werden muss. Das ist das Gegenteil davon, was ein Entwicklungsplan eigentlich will.“ Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Selbsternannte Stadtentwickler sind scharf auf Berlins grüne Lunge, die Kleingärten - und was der Landesverband der Gartenfreunde dazu sagt

Es gibt eine konzertierte Aktion aus Immobilienentwickler Arne Piepgras, Andreas Becher vom Bund Deutscher Architekten und Christian Müller von der Baukammer, die alle gern Kleingärten bebauen lassen wollen.  Ihnen antwortet jetzt Günter Landgraf, Präsident des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde. Hier der Bericht.


"Jede Laube ist ein Paradies!"

 BZ-Chefreporter Oliver Ohmann hält die Kleingartenkolonien der Stadt für ein überlebenswichtiges Stück Berlin und sagt: „Jede Laube ist ein Paradies!“

 Damit reagiert er auf die neuerlichen Begehrlichkeiten, unsere Kleingärten zu bebauen – zuletzt durch ein Vorstandsmitglied der Baukammer Berlin. Hier Ohmanns Meinung aus der BZ.


Interview mit dem Ingenieur Christian Müller, der als Vorstand der Baukammer fordert, große Teile Berliner Kleingartenanlagen zu bebauen

Müller schlägt vor, die Ränder aller Kleingärten an der Straße zu bebauen. Sein Argument: Gerade an Straßenrändern könne schnell und vor allem sehr günstig gebaut werden kann. Strom, Wasser und alle Leitungen liegen dort schon, die neuen Häuser könnten also kurzfristig ans Netz gehen. Und diese Bauflächen sollten ausschließlich an landeseigene Wohnungsunternehmen gehen, damit sie günstige Wohnungen bauen. In knapp zwei Jahren könnten dort mehrere tausend neue Wohnungen zu günstigen Mieten stehen. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.

 „Kleingärten sind ein wichtiger Teil dieser Stadt. Der Vorschlag, Kleingartenanlagen zu bebauen, ist völlig deplatziert. Wir können uns eine Stadt ohne Kleingärten nicht leisten.“ Das ist die Antwort von Katalin Gennburg für die Linke-Fraktion im Abgeordnetenhaus auf diese neuerlichen Begehrlichkeiten der Baubranche. Hier der Bericht dazu aus dem Tagesspiegel.


Wieder Stadtgrün vs Beton, wieder sollen in Berlin Kleingärten gegen Wohnungsbau ausgespielt werden!

Keine Metropole hat so viele Kleingärten wie Berlin. Sie machen die Stadt grün. Auf der anderen Seite stehen Tausende Menschen, die keinen bezahlbaren Wohnraum mehr in der Hauptstadt finden. Was ist wichtiger? Die BZ lässt eine Wohnungssuchende und einen Kleingärtner zu Wort kommen. Und was sagt selbst die Alleinerziehende, die dringend eine Wohnung sucht?: „Kleingartenanlagen zu bebauen, ist nicht die Lösung.“ Hier der Bericht.

 

 


Wolltest Du schon immer mal wissen, wer so alles durch Deinen Garten stromert oder Deinen Rasen zerwühlt?

Wenn Du neugierig bist, bietet die Plattform "Artenfinder" der Stiftung Naturschutz Berlin eine tolle Aktion: Du kannst dort kostenlos eine Wildtierkamera für etwa 14 Tage ausleihen und in Deinem Garten aufstellen. Anschließend kannst Du Dich damit überraschen lassen, wer so vor die Linse lief - tagsüber in Farbe, nachts in schwarzweiß, alles ganz ohne Blitz.

Falls einige interessiert sind, könnte ich es organisieren, dass ein Experte samt Kameras in Schmargendorf vorbei kommt, beim Montieren behilflich ist und Tipps gibt. Bitte zeitnah unter holgerjost@aol.com melden. Hier gibt´s mehr Infos.


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So wohnungsgrün (oder eben nicht) sind die einzelnen Regionen in Charlottenburg-Wilmersdorf

Unter "wohnungsnahem Grün" versteht man Flächen mit einer Mindestgröße von 0,5 Hektar, die in 500 Meter Entfernung erreichbar sind. Als Richtwert gilt 6 m² je Einwohner.
Diese Tabelle zeigt, dass beispielsweise in Halensee nur ein Versorgungsgrad von 18,5 Prozent erreicht wird (1,1 statt 6 m²), das "grüne" Schmargendorf kommt auf ganze 68,8 Prozent (4,1 statt 6 m²), ist also auch unterversorgt.
Die Tabelle gibt den Stand von 2015 wieder. Das Bezirksamt sieht sich übrigens nicht in der Lage, ältere oder frischere Vergleichsdaten zu liefern.
Im Jahr 2013 war Charlottenburg-Wilmersdorf in Bezug auf den Anteil nicht versorgter Einwohner (37 %) nach Tempelhof-Schöneberg (39 %) der am schlechtesten versorgte Bezirk Berlins. Und die Einwohnerzahl steigt, die Grünfläche sicher nicht...


"Erschlossene Kleingärten sind gut zu bebauendes Bauland"

Die Berliner Baukammer fordert mehr Wohnungsbau auf bisher von Kleingärtnern genutzten Flächen. "Kleingartenanlagen mit bereits erschlossenen Straßengrundstücken sind leicht in zu bebauendes Bauland für die öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften umzuwandeln", erklärte Christian Müller vom Kammervorstand.

Wenn ein Fünftel der Kleingärten bebaut werde, also etwa 580 Hektar, könnten 200.000 Wohnungen mit je 46 Quadratmetern Wohnfläche entstehen. Dann blieben immer noch 80 Prozent als Grünland erhalten.

 

Die Baukammer Berlin ist die gesetzliche Standesvertretung der im Bauwesen tätigen Ingenieure. Hier geht´s zum Beitrag aus der MoPo.


Umfrage zur Wichtigkeit von Kleingärten

Bitte nehmt Euch kurz Zeit für eine rasche wissenschaftliche Umfrage. Ziel dieser Studie ist es, das Potenzial zu ermitteln, welche ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Leistungen die Kleingartenanlagen ergeben, um die Wichtigkeit für eine weitere nachhaltige Nutzung solcher Anlagen aufzuzeigen. Damit sollen Fakten und Daten für den Erhalt und die Entwicklung dieser Flächen in der Stadt zusammentragen werden. Hier geht´s zur Umfrage.


Der Spatz bleibt in unseren Gärten Spitze

Die abschließende Auswertung der NABU-Zähl-Aktion „Stunde der Wintervögel“ offenbart mehr Zähler, aber weniger Vögel: Mehr Berliner als je zuvor haben dieses Jahr beim großen Wintervogel-Zählen des NABU mitgemacht. 3.871 (Vorjahr 3121) Vogelfreunde reichten ihre Beobachtungen ein, 88.962 Vögel (Vorjahr 71.705) wurden in der Hauptstadt gezählt. Der Haussperling konnte auch dieses Jahr seine Spitzenposition verteidigen.

Bundesweit wurden durchschnittlich 37,1 Vögel pro Garten gezählt. Das sind zwar fast 9 weniger als 2011, aber etwas mehr als im Vorjahr. In Berlin sind´s etwas weniger – 33,5 Vögel je Garten (Vorjahr 34,8). Rekordzahlen konnten auch bundesweit bei den Teilnehmern erreicht werden - fast 138.000 Personen meldeten ihre Zählungen.

Der Haussperling ist in Berlin mit 22.439 Individuen mit Abstand der meist gezählte Vogel, Platz zwei belegt die Kohlmeise, gefolgt von Blaumeise und Amsel. Während die zwei Listenführer sogar im Vergleich zum Vorjahr häufiger gesichtet wurden, wird bei der Blaumeise ein Rückgang von 13, bei der Amsel von 11 Prozent sichtbar.

 

 


Die BVV Marzahn-Hellersdorf beschließt die planungs-rechtliche Sicherung aller Kleingartenanlagen im Bezirk

Die BVV Marzahn-Hellersdorf beschließt auf Antrag der CDU-Fraktion die dauerhafte planungsrechtliche Sicherung der Kleingartenanlagen in diesem Bezirk durch die jeweilige Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplans. Hier findest Du dazu einen Blog-Beitrag des Verordneten Alexander J. Herrmann.


"Für jeden Quadratmeter Gebäude muss auch ein Quadratmeter Grün geschaffen werden, auch innerstädtisch!"

Man kann die vielen Verdienste Berliner Kleingärtner nicht oft genug aufzählen und würdigen, schließlich sind sie Urban-Gardening-Aktivisten der ersten Stunde, kümmern sich seit über 100 Jahren um Klima und Naturnischen in der Hauptstadt. Auch auf der Grünen Woche lässt sich erahnen, wie wichtig die Kleingärten für unsere Metropole sind. Hier ein Bericht der Berliner Morgenpost.


Welche enorme Bedeutung Kleingärten für unser Wohlbefinden haben

Ärzte sagen, ein Kleingarten habe enorme Bedeutung für das Wohlbefinden der Menschen: Die Gefahr für Schlaganfälle sinkt, Bluthochdruck lässt sich besser vermeiden, wer im Garten werkelt, neigt eher weniger zur Depression. Experten haben sogar belegt , dass Bäumeschneiden körperlich genauso so anspruchsvoll ist wie Hantelbiegen. Und noch mehr Argumente, warum Berlin noch mehr Kleingärten braucht. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel über einen Vortrag des Landschaftsarchitekten Klaus Neumann.


Pflanzen können Bienen hören

Schwirrgeräusche von Bienen, Hummeln oder Faltern regen bestimmte Blumen zur Produktion von süßerem Nektar an, sagen israelische Forscher. Sie hatten die Nachtkerzenpflanzenart Oenothera drummondii untersucht. "Unsere Ergebnisse zeigen erstmals, dass Pflanzen schnell auf das Geräusch von Bestäubern reagieren können", schreiben die Wissenschaftler. Die durchschnittliche Zucker-konzentration im Nektar habe sich innerhalb von drei Minuten um rund 20 Prozent erhöht. Hier der Beitrag aus dem „Spiegel“.


"Da wächst was!" Kleingärtner für Kleingärten

„In die Debatte, ob Stadtgrün oder Bauland wichtiger ist für Berlin, schalten wir uns gerne ein. Wir werben für Kleingärten und wollen zeigen, welchen Wert sie für die wachsende Stadt haben: ökologisch, sozial und ökonomisch. Und wir möchten Menschen dazu einladen, unsere Rolle in Zukunft gemeinsam noch lebendiger zu gestalten.“

 

 

Eine tolle, kreative Aktion Pankower Kleingärtner, die auch bei der Grünen Woche in der Blumenhalle vertreten ist. Und hier gibt´s noch so einiges mehr dazu.


Kleingärten sind unverzichtbar - auch für Bienen, Hummeln und andere Bestäuber!

Innerstädtische Kleingärten sind wichtige Rückzugsgebiete für Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und andere, teils bedrohte Insektenarten.

 Eine großflächig angelegte Untersuchung von 360 Arealen in vier britischen Großstädten ergab, dass städtische Regionen mit vielen Kleingärten „Hotspots“ für Bestäubungsinsekten sind, also dort zahlreicher und artenreicher als in anderen Stadtbezirken vorkommen, etwa auf Friedhöfen oder Parks. Bis zu 52-mal mehr Bienen zählten die Forscher in datschenreichen Regionen. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Auch auf unserer anderen Seite wird jetzt gebaut - bis 2025

Ein Stadtplatz mit Wochenmarkt, Theater, Kino, kleine Läden, Restaurants und Cafès, ein Hotel und 10.000 Arbeitsplätze: Nebenan auf dem Reemtsma-Gelände entsteht für 1 Milliarde Euro die neue Stadt „Go West“ – immer noch ohne eine einzige Wohnung. Hier der Bericht aus der MoPo. Und so begründet das der Bezirksbürgermeister in einem Interview.


Wohnungsbau vs Kleingärten - kann Marzahn Vorbild sein?

„Dass Wohnungsbau und der Erhalt von Kleingärten durchaus funktionieren können, zeigte die DDR vor 40 Jahren, als die Großsiedlungen in Marzahn entstanden“, sagt Gert Schoppa, bis vor kurzem noch Vorstandsmitglied im Landesverband der Gartenfreunde. Hunderte Parzellen fielen damals den Plattenbauten zum Opfer, schätzt er. „Wie an der Allee der Kosmonauten. Dort, wo heute die Wohnhäuser stehen, waren einst Kleingärten.

Im Gegenzug wurden auf staatliche Anweisung hin Ersatzflächen für die weggefallenen Parzellen geschaffen. Die Kleingartenanlagen Fuchsberg, Ahrensfelder Berg und Am Kienberg entstanden – über 1100 der etwa 1500 Parzellen, die es heute in Marzahn gibt.“

 

Nach diesem Vorbild könne Berlin auch heute verfahren. „So wie Investoren bei Baumaß-nahmen für gefällte Straßenbäume neue pflanzen müssen, sollten sie auch baurechtlich verpflichtet werden, ortsnahen Ersatz für Kleingärten zu schaffen, die durch den Wohnungsbau verschwinden“, fordert Gert Schoppa (Foto). Hier der Bericht aus dem Berliner Kurier.


Unsere Böden sind immer noch zu trocken

Die nasskalte Nieselsuppe dieser Tage kam gerade noch rechtzeitig, um die im Extremjahr 2018 entstandenen Probleme zu lindern.

Während selbst der graue und vernieselte Dezember etwas trockener ausfiel als im langjährigen Mittel, hat der Januar sein bisheriges Niederschlagssoll leicht übererfüllt.

Aber es müsste noch wochenlang weiter regnen oder schneien, um das Defizit von 2018 – statistisch fehlen 250 von 600 Litern pro Quadratmeter – auszugleichen.

 

Für die oberen 25 Bodenzentimeter zeigt der Dürremonitor ein geteiltes Deutschland. Von Berlin an nordwärts ist es noch zu trocken, südlich davon haben sich die Verhältnisse normalisiert. In den tieferen Schichten bis 1,8 Meter – in denen sich eher Grundwasser bildet und Bäume sich versorgen – ist es dagegen fast überall noch viel zu trocken. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Jetzt Vögel füttern - aber wo, wie und womit?

Wer Spatz, Meise und Co. im Winter mit Futter versorgen will, sollte vor allem rechtzeitig damit beginnen. „Es ist sinnvoll, dass die Vögel sich erst einmal an die Futterstelle gewöhnen können“, sagt Andreas Frei, Tierarzt im Vogelpark Walsrode. „Deshalb sollte man nicht erst mit der Fütterung beginnen, wenn es richtig kalt ist und Schnee liegt.“ Mehr Tipps hier im Beitrag der Berliner Zeitung.


Sind Kleingärten wertvolles Stadtgrün oder nur Bauerwartungsland?

In den Städten wird der Wohnraum knapp, zugleich gelten Kleingärten als unantastbar. Sind solche Privilegien noch okay? Ein Für und Wider. Hier der Beitrag aus der Zeit.


Umfrage: Sollen in Berlin Wohnungen und Schulen auf Kleingartengelände gebaut werden?

Sollen Kleingartenflächen in Berlin für bezahlbaren Wohnraum, Kitas und Schulen bebaut werden? Das fragt die Initiative "Gartenstädte statt Gartenzwerge". Hier geht´s zur Umfrage (unter dem Datum 8. Januar), hinter der übrigens Investor Arne Piepgras stecken soll


Berlins Kleingärtner auf der Grünen Woche

Berliner Kleingärtner zeigen auf der Internationalen Grünen Woche 2019 (18. – 27. Januar), was die Gartenvereine alles leisten.

 

In diesem Jahr sind die Kleingärtner Teil der „Blooming City“ in der Blumenhalle. Dass Gärten zum Stadtklima beitragen, ist bekannt. Sie sind Zulieferer für Frischluft und spenden mit ihren Bepflanzungen und Wasserbiotopen Verdunstungskühle. Jetzt, wo wir im Klimawandel angekommen sind, werden diese klimatischen Leistungen für Großstädte immer wichtiger. Gärten müssen deshalb auf klimatische Veränderungen eingestellt werden. Auf der Messe werden Interessierte ausgiebig beraten, wie man Gärten an den Klimawandel anpassen kann. Hier die Mitteilung des Landesverbandes der Gartenfreunde.


Gibt es eigentlich eine Versicherung gegen Wildschwein-Schäden?

Berlins Wildtierexperte Derk Ehlert gibt Tipps, wie man sich bei einer Begegnung mit Wildschweinen verhalten sollte und beantwortet auch die Frage, ob man sich gegen Schwarzkittel-Schäden versichern kann. Hier der Bericht aus der MoPo.


Kleingartenirrsinn oder Kleingartensegen?

Sind Kleingärten einfach nur billiges Bauland für dringend benötigte Wohnungen? Oder gewinnt die Einsicht, dass Kleingärten auch in Zukunft Teil der Städte sein müssen, weil sie zum Grün gehören, das ganz wesentlich dazu beiträgt, dass die Städte lebenswert bleiben? Aber müssen Kleingärtner dafür umdenken, sich noch mehr um Öffnung und Artenvielfalt bemühen und ihre Parzellen nicht nur als eine Art private Liegewiese nutzen? Hier der Bericht aus der Mitteldeutschen Zeitung.


Hast Du schon eine Stunde Vögel gezählt?

Auch noch am morgigen Sonntag kannst Du noch für die NABU-Aktion "Stunde der Wintervögel" zählen, was sich gefiedert in Garten oder Park zeigt. Aktueller Trend: Bislang wurden in 519 Berliner Gärten 17.862 Vögel gezählt - am häufigsten Haussperling, Kohlmeise, Blaumeise, unter den seltensten sind Grauspecht, Bluthänfling und Raubwürger. Hier die Infos zum Mitmachen.


Die neue NABU-App "Vogelwelt"

 

 

 

Amsel, Star, Haussperling oder Kohlmeise erkennt vermutlich jeder von uns. Aber was flattert da sonst noch so in unseren Kleingärten? Eine kostenlose App (Basisversion) mit 1000 Fotos von 308 Arten zum Bestimmen der gefiederten Besucher in unseren Gärten gibt es vom NABU für jeden Vogelfreund. Hier gibt´s alle Infos dazu. 


Machst Du mit bei der "Stunde der Wintervögel"?

 Vom 4. bis 6. Januar ruft der Naturschutzbund Deutschland (NABU) dazu auf, die Vögel im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen. Notiere von jeder Art die höchste Zahl an Vögeln, die Du während der Stunde gleichzeitig beobachten kannst. Dabei zählen auch Vögel, die Deinen Garten nur überfliegen.

Gut möglich, dass es dieses Jahr weniger Tiere zu sehen gibt. Finden die Vögel im Wald und in der freien Landschaft noch genügend Futter, machen sie sich im Garten rar, und bei den Waldbäumen war 2018 in vielen Regionen ein Mastjahr, auch Sträucher wie Schlehe und Schneeball trugen extrem viele Beeren.

Ob sich die Vögel im winterlichen Garten sehen lassen, hängt aber auch davon ab, wie viele Wintergäste uns aus Skandinavien und Russland besuchen, wie der Bruterfolg im Sommer war und natürlich vom Wetter: Je frostiger und schneereicher es ist, desto verlockender sind die milden Siedlungslagen für Piepmätze.  Weitere Infos gibt´s unter www.stundederwintervoegel.de


Letzter Besuch bei Reemtsma nebenan

Nach fast 50 Jahren ist endgültig Schluss: Die alte Tabakfabrik - mit eigenem Wasserwerk und Stromversorgung - wird größtenteils abgerissen. Dabei wurden hier früher über 16 Milliarden Zigaretten im Jahr produziert. Doch seit 2012 ruht der Betrieb - das Gelände in Schmargendorf steht leer. Die Zukunft des Geländes zwischen der Mecklenburgischen und der Forckenbeckstraße steht längst fest: Hier soll in Zukunft nicht gewohnt, sondern gegründet werden. 10.000 Arbeitsplätze werden auf dem Gelände, das größer als der Potsdamer Platz ist, entstehen. Geplant sind ein Gründerzentrum und ein zentraler Campusplatz mit Theater, Kino und zwei Hotels. Hier der Bericht der rbb-Abendschau.


So lässt sich etwas Natur auch in Wohngebiete locken

Gebüsche, Nistgelegenheiten und Staubbad für Spatzen, Brennesseln und Efeu für Admiralfalter, auch der Igel wird nicht vergessen: Ein tolles Beispiel aus Ingolstadt, wie schon beim Planen eines Wohngebietes auch an die Lebensbedingungen einiger konkreter Tierarten gedacht wird. Und wer denkt in Berlin schon so weit? Hier der Bericht aus dem Donaukurier.


Wildern Waschbären auch schon in Deinem Garten?

In Berlin leben bereits rund 800 Familien Waschbären – Tendenz steigend. Sie dezimieren Vögel, Fledermäuse, Frösche und Eidechsen…

 

Um weitere Ausbreitung einzuschränken, hat die Stadt 2011 das Füttern der Kleinbären verboten. Bei Missachtung drohen bis zu 5000 Euro Strafe. Hier der Bericht des Tagesspiegel.


Rosinen oder lieber Maiskörner - welcher Gartenvogel freut sich jetzt über welches Winterfutter?

Körner, Samen, Rosinen, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, gehackte Nüsse, Meisenknödel, getrocknete Beeren, Maiskörner, Fallobst... Aber welcher Vogel frisst jetzt im Winter was besonders gern? Hier der Bericht des NABU.


Berlin war noch nie heißer und trockener

Das Wetter hat im ablaufenden Jahr in Berlin neue Rekorde aufgestellt: 2165 Stunden lang hat über der Hauptstadt die Sonne geschienen, 530 Stunden mehr als im Durchschnitt.

 

Und es war auch so warm wie niemals zuvor: Mit 11,4 Grad Celsius lag die Temperatur 2,3 Grad über dem langjährigen Mittel. Zudem zählt Berlin zu den Bundesländern mit dem geringsten Niederschlag: Nur 400 Liter pro Quadratmeter - rund 170 Liter weniger als sonst - hat es in diesem Jahr geregnet. Hier der Bericht der MoPo.


Wurde Deutschlands erste Kleingartenkolonie schon 1827 in Berlin gegründet?

Die Geschichte der Kolonie "Zur Linde" in der Treptower Kiefholzstraße reicht bis ins Jahr 1827 zurück. Als sie von sieben Familien gegründet wurde, hatte sie zunächst aber einen merkwürdigen Namen erhalten... Hier der Bericht von rbb 24.


Mit einem Foto aus Christmas Garden wünscht die Redaktion


Die Reemtsma-Fabrik wird ab 7. Januar für ein Gründerzentrum abgerissen. Hier sollen 1 Milliarde Euro verbaut werden - aber nicht eine einzige Wohnung entstehen

Auf dem Gelände der alten Reemtsma-Zigarettenfabrik in Schmargendorf soll ein Gründerzentrum entstehen, zu neudeutsch: ein Start-up-Inkubator. Die Pläne für das neue Quartier unter dem Label „Go West“ stellte Stephan Allner, Geschäftsführer der Immobilienfirma „Die Wohnkompanie“ am Mittwochabend im Stadtentwicklungsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Charlottenburg-Wilmersdorf vor.

Einen Betreiber hat man auch schon gefunden, aber dessen Name wird noch nicht verraten. „Wir hoffen, dass wir Ostern 2019 eine Baugenehmigung haben“, so. Der Bauantrag für den alten – neuen – Gewerbestandort wurde Ende November gestellt.

 

Herzstück des Quartiers (Architekten Christoph Kohl) wird ein zentraler Campus-Platz, so groß wie der Walter-Benjamin-Platz in Charlottenburg. Hier sollen ein Kino, ein Theater, ein Wochenmarkt sowie Nahversorger und Gastronomie Platz finden. Ein bis zwei Hotels werden sich auf dem Gelände ebenfalls finden. Hier der Bericht des Tagesspiegel. 


Der Berliner Senat will Kleingärten fördern, die sich für den Kiez öffnen

Der Senat hat den von der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, vorgelegten Bericht an das Abgeordnetenhaus „Urban Gardening in der Stadt verwurzeln“ beschlossen.

In Berlin soll das urbane Gärtnern in allen Formen gefördert und stärker in die städtische Planung eingebracht werden.

Das Gesamtkonzept stellt die gemeinschaftliche Gestaltung von Grün in den Vordergrund. Hierzu gehören unter anderem begrünte Baumscheiben, Urban-Gardening-Projekte, experimentelle Freiräume sowie Kleingärten, die für den Kiez geöffnet werden. Hier die Pressemitteilung der Senatskanzlei. 


Hallo, Stadtrat Schruoffeneger, was wird denn nun aus den Kleingärten von Oeynhausen und Friedrichshall?

Zur BVV vom 13. November stellte Susanne „Suse“ Raabe-Feimer Einwohnerfragen, die Baustadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne, Foto) wie folgt beantwortete:

1.     Wann wurde/wird das B-Plan-Verfahren für das Gelände „Oeynhausen-Nordost“ zur Festsetzung als Dauerkleingarten-fläche eingeleitet?

Schruoffeneger: Dies erfolgt,  so wie es im städtebaulichen Vertrag vorgesehen ist, nach Bestandskraft der Baugenehmigung für das Wohnbauvorhaben. Hier fehlt noch der Block A. Aber für den Fall, dass da keine Widersprüche kommen, können wir demnächst damit beginnen.

2.     - Was geschieht mit „Oeynhausen-Süd“ und „Friedrichshall“? Fallen diese Kolonien unter die Absichtserklärung des Senats, alle Kolonien auf landeseigenen Flächen bis 2030 zu sichern?

Schruoffeneger: Beide Kolonien sind im aktuellen Arbeitspapier des Flächennutzungsplanes Berlin als Grünflächen mit der Zweckbestimmung Dauerkleingarten dargestellt. Dementsprechend sind die Kleingartenanlagen im Kleingartenentwicklungsplan der Sicherungsstufe IVb „fiktive Kleingartenanlagen“ zugeordnet. Der Kleingartenentwicklungsplan befindet sich derzeit in Überarbeitung. Der Entwurf soll den Bezirken zur verwaltungsinternen Stellungnahme im Dezember 2018 zugesandt werden, liegt derzeit allerdings noch nicht vor.


Hier ist die Gegenrede pro Cornelsenwiese: "Die Grünen vergessen das Grün im Bezirk"

Die „Initiative für den Erhalt des Stadtgrüns“ antwortet auf den Leserbrief des Grünen Uwe Szelag (siehe unten.): "Der Leserbrief des Herrn Szelag trifft bei uns auf pures Entsetzen. Sollte die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen seiner Meinung folgen, hieße das nicht nur, dass selbst die Grünen jetzt das Grün im Bezirk vergessen, obwohl sie bisher über Jahre der letzten Wiese in Schmargendorf die Treue hielten.

Als die Kleingartenkolonie Oeynhausen zur Bebauung freigegeben wurde, argumentierte der damalige von Rot-Grün gestützte Stadtrat ganz ähnlich. Klagen könne man verlieren, Schadenersatz in Millionenhöhe drohe. Ernst genommen hat das außer diesen beiden Fraktionen kaum jemand. So gewann am Schluss nicht das Grün der Stadt, nicht der in einem Bürgerbegehren (!) manifestierte Wille der Bevölkerung, sondern ein Investor."

Hier der Bericht aus der MoPo.                                                     Foto: Becker & Kries/BRH Generalplaner