Update 2/2016

Zur Schlüsselübergabe:

 

Lediglich 3 Unterpächter haben bisher Ihre Schlüssel nicht abgegeben bzw. das Schreiben zur Parzellenaufgabe nicht unterzeichnet. Die Unterlagen gehen nun zum Bezirksverband, der sie an die Groth-Gruppe weiterleitet und nach Prüfung die Auszahlung der Entschädigung an den Bezirksverband veranlasst. Vom Bezirksverband erfolgt dann umgehend die Überweisung an die Unterpächter. Bitte habt Verständnis dafür, dass das nicht in einem Tag erledigt ist. Alle auf Seiten des Vereins und des Bezirksverbandes Beteiligten sind an einer schnellen Erledigung interessiert und arbeiten daran. Wir werden hier über den Fortgang berichten.

 

Zu den Pachtabrechnungen/Wasser/Licht:

 

Die Pachtrechnungen inkl. Wasser, die durch den Verein erstellt werden, sind gestern an die Post gegangen, sowohl für diejenigen die weiterhin einen Garten haben als auch für diejenigen, die nun geräumt haben. Die Lichtabrechnung erfolgt durch die Lichtgemeinschaft, wir werden diesbzgl. nachfragen und die Information dann hier einstellen.

 

Zugänge zur Kolonie - bitte beachten:

 

Seit heute ist das von der Räumung betroffene Gelände weitgehend eingezäunt, ein Zugang über die Kissinger Straße ist nicht mehr möglich. Tulpenweg und Asternweg sind über die Forckenbeckstraße nicht mehr erreichbar. 

 

Eine Bitte:

 

Die letzten Wochen waren für uns alle anstrengend, körperlich und emotional. Im Hintergrund ist Vieles zu organisieren, das vielleicht nicht jeder sieht oder sich Gedanken darum macht. Niemandem fällt das leicht. Keiner hat Übung darin, eine Räumung von 150 Parzellen zu managen oder innerhalb kürzester Zeit seine Parzelle zu räumen.

 

Jedem sei zugestanden wütend und traurig zu sein und nicht immer den richtigen Ton zu treffen. Das ist menschlich und verständlich. Trotzdem sollten persönliche Beleidigungen, Unterstellungen und Verleumdungen wie sie derzeit hier in den Kommentaren zu finden sind nicht der Normalfall werden. Es wäre schön, wenn wir nicht völlig aus den Augen verlieren, dass es dem Gegenüber gerade auch nicht gut geht, es uns allen die Kehle zuschnürt bei dem Anblick der sich uns derzeit bietet und die Erlebnisse der letzten Zeit niemanden kalt lassen. 

 

Leider hat diese Bitte nichts genutzt. Deswegen sind die Kommentare vorerst abgeschaltet. Jeder hat - wie bisher auch - die Möglichkeit bei Fragen in die Vorstandssprechstunde zu gehen und wird sie dort so gut wie möglich beantwortet bekommen. 

Schlüsselübergabe und Zwischenlagerung

Zwischenlagerung ab sofort möglich!

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Die Zukunft der Kleingartenkolonie Oeynhausen

Groth Gruppe, Bezirksamt und Kleingärtner stellten am Dienstagmittag im Rathaus Charlottenburg den Kompromiss vor, der für die Schmargendorfer Kleingartenkolonie Oeynhausen geschlossen wurde, dem auch bereits die BVV-Fraktionen von CDU, SPD und Grünen ihre Zustimmung gegeben haben:

 

  • Vom Nord-Gelände, dessen Eigentümer die Groth Gruppe ist,  soll der Westteil ab Oktober 2016 bebaut werden: Geplant ist eine Geschossfläche von 90.000 m² und eine sechsgeschossige Bauweise, dadurch sollen rund 900 Wohnungen entstehen. Das ist das größte Wohnbauvorhaben im Bezirk. Betroffen sind davon über 40.000 m² Kleingartenfläche mit ca 150 Parzellen.
    Nach Angaben des Groth-Geschäftsführers Henrik Thomsen würden sowohl Miet- (darunter 65 preisgebundene im Sinne der Wohnungsbauförderungsbestimmungen) als auch Eigentumswohnungen entstehen, die genaue Aufteilung gäbe es aber noch nicht.
    Geschäftsführer Thomas Groth ergänzte: „Ein Großteil werden 45-Quadratmeter-Wohnungen sein, es wird 3-Zimmer-Wohungen mit 70 bis 80 Quadratmeter Fläche geben, aber auch 4-Zimmer-Wohnungen.“
    Die betroffenen etwa 150 Parzellen sollen von den Unterpächtern zu Ende Januar übergeben, nach Angaben von Thomas Groth im Februar komplett geräumt werden – Hecken, Bäume, Lauben…
    Die betroffenen Kleingärtner erhalten von der Groth Gruppe die gesetzliche Entschädigung, auch die Kosten der Räumung werden von ihr übernommen.

  • Der Ostteil des Nordgeländes bis zum Veilchenweg soll als Kleingartenfläche erhalten bleiben. Er soll durch Weiterführung des Bebauungsplanverfahrens zur Dauernutzung als Kleingarten verbindlich festgesetzt werden. Die Groth Gruppe wird durch einen städtebaulichen Vertrag  auf alle Entschädigungsansprüche in Zusammenhang mit dieser Festsetzung verzichten. Und das gelte auch für einen anderen Investor, der möglicherweise der Groth Gruppe dieses Gelände eines Tages aufkaufen könnte, so Stadtrat Marc Schulte: „Es gibt darüber bereits ein Eckwertepapier, das in den städtebaulichen Vertrag übernommen werden soll und dann auch für etwaige Rechtsnachfolger gilt.“

  • Der Ostzipfel des Nordgeländes, der „Entenschnabel“ an der Forckenbeckstraße östlich der Veilchenweg-Parzellen, ist für ein neues Vereinsheim und eine Kita (65-80 Plätze) vorgesehen, die auf Kosten der Groth Gruppe gebaut werden sollen.  Davon betroffen sind 10 Parzellen.

  • Rückversicherung für die Groth Gruppe: Sollte ein Bebauungsplan wider Erwarten nicht bis zum 30. Juni 2018 festgesetzt sein, kann der Investor auf die bereits erteilte Baugenehmigung für die Gesamtfläche des Oeynhausen-Nordteiles zurückgreifen, die Befreiungen und Ausnahmen für ein zusätzliches Staffelgeschoss, für Loggien, Balkone und die Errichtung von Tiefgaragen enthält.

  • Weitere Absprachen:
  1. Der Pachtvertrag für den „überlebenden“ Teil Oeynhausens wird durch die Groth Gruppe weiter geführt – inklusive des bestehenden Pachtzinses. 
  2. Der Rechtsstreit um die Kündigung vor dem Landgericht wird beendet.
  3. Sämtliche Erschließungskosten trägt die Groth Gruppe.
  4. Ebenso zahlt sie auch 1,036 Millionen Euro für 28 Grundschulplätze, die im Bezirk entstehen können.
  • Noch offen: Eine Einigung mit dem Unterpächter, der Wohnrecht besitzt, konnte noch nicht erzielt werden.

 

Holger Jost

 

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Oeynhausen-Nord - Stand der Verhandlungen zur hälftigen Erhaltung der Gärten

*** Leider mussten wir die Übersicht der planungsbetroffenen Parzellen, die an dieser Stelle zu sehen war, entfernen.

 

Das Planungsbüro, das die Zeichnung angefertigt hat, ist mit der Verwendung nicht einverstanden und hat gerichtliche Schritte angekündigt, sofern sie nicht entfernt wird. ***

Am 21. Dezember hat ein zweites Gespräch zwischen dem Bezirksverband und der Groth-Gruppe stattgefunden. Damit wurde die Verabredung aus dem ersten Treffen (23.11.2015) eingelöst, sich nach dem Gespräch zwischen Bezirksamt und der Groth-Gruppe (15.12.2015) erneut zu treffen, um ein Übereinkommen herbeizuführen. Die von der Bebauung betroffenen Unterpächter aus dem Astern- und dem Tulpenweg wurden inzwischen vom BV schriftlich über den Sachstand informiert.

Über die gesonderten Verhandlungen zwischen Bezirksamt und Groth-Gruppe will das Bezirksamt voraussichtlich am 7. Januar 2016 entscheiden.

 

Im jüngsten Gespräch konnten die Kleingärtner in wesentlichen Fragen mit der Groth-Gruppe Einvernehmen erzielen:


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Ein neuen Garten? Bewerbungsbogen und mehr

So schwer es auch fällt, sich von seinem Idyll zu trennen, so gibt es doch Viele, für die ein Kleingarten einfach zum Glück dazugehört und die die Mühe auf sich nehmen wollen, woanders wieder neu anzufangen. Hier dazu ein paar hilfreiche Links.


Wer einen Garten auf dem gekündigten Teil unserer Kolonie hat und sich gerne für einen neuen Garten bewerben möchte, kann dies mit anliegendem Dokument tun (pdf-Download unten). Ausfüllen, unterschreiben und an den Bezirksverband Wilmersdorf senden (Anschrift auch auf dem Bewerbungsbogen).


Natürlich kann man sich auch an andere Bezirksverbände wenden und selbst im Netz auf die Suche gehen , hier einige Links die die Suche erleichtern, es gibt noch viele mehr im Netz:


Die Anschriften aller Bezirksverbände Berlins und eine gute Übersicht gibt es hier auf der Seite des Landesverbandes.


Der direkte Link zum Bezirksverband Charlottenburg


Vereine bieten freie Gärten in Berlin


Kleingartenwelt Berlin


Mit Vorsicht zu genießen hier die Übersicht aller Kleingartenanlagen Berlins auf der Seite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, ganz aktuell mit Bearbeitungsstand Dezember 2011 (nein, kein Schreibfehler!).


Die gleiche Vorsicht empfehlen wir beim Lesen des Kleingartenentwicklungsplanes der Senatsverwaltung. Dort sollte man eigentlich erfahren, welche Gärten - nach Bezirken und Anlagen sortiert - wie sicher oder bereits für eine Bebauung vorgesehen sind, damit man bei der Suche nach dem neuen Glück nicht vom Regen in die Traufe kommt. Darauf verlassen sollte man sich keineswegs, denn Oeynhausen ist dort noch immer (diesmal Bearbeitungsstand 2014) mit der zweithöchsten Sicherungsstufe IV = hoch gesichert verzeichnet. Aber eine andere Informationsquelle für bereits von der Bebauung bedrohte Gärten gibt es nicht, außer man fragt in jeder Kolonie den Vorstand.


Vor dem Genuss der Tabellen mit Sicherungsstufen nach Bezirken sollte man die Bedeutung der Sicherungsstufen auswendig lernen (alternativ: ausdrucken), die Auflösung welche Bedeutung welche Sicherungsstufe hat, findet man im Textteil des Kleingartenentwicklungsplanes aus dem Jahr 2004 :-) auf Seite 15, ebenfalls unter dem o.a. Link zu finden. 


Und schließlich ist auch ein Blick in den hier schon viel beschriebenen STEP-Wohnen zu empfehlen, mit dem der Senat im Jahr 2014 festgelegt hat, welche Gärten für eine Bebauung vorgesehen sind, hier der Link zur Karte.


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Briefe an die Bezirkspolitik

In der vergangenen Woche erreichten uns über die Vereins-E-Mail-Adresse zwei Briefe, die wir mit Erlaubnis der Verfasser hier zur Kenntnis als Bilder einstellen (durch Klick zu vergrößern): 

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Die Zukunft unserer Kolonie - wie geht es weiter?

Liebe Interessierte, Kleingärtner, Anwohner und Besucher dieses Tagebuchs,

 

zunächst einmal - Entschuldigung dafür, dass hier in den letzten 3 Wochen nichts geschrieben wurde. Dieses Tagebuch und die Webseite werden in Freizeit gepflegt und die ist in den letzten 6 Wochen so gut wie nicht vorhanden gewesen und wird es auch in den nächsten Wochen kaum sein. Das hat nicht im Entferntesten mit Oeynhausen zu tun. 

 

Informationen gibt es in den meist 14-tägig stattfindenden Sitzungen der Bürgerinitiative, die ihre Termine immer auf der Webseite der BI bekannt gibt. Auch die facebook-Seiten von BI und Verein haben in den letzten 3 Wochen berichtet. So viel Vorneweg, nun aber die Kurzfassung der letzten Wochen.

 

Bislang war der Kurs durch die Beschlusslage der BVV zur Sicherung als Grünfläche bestimmt. Nach der Entscheidung der Innenverwaltung und dem letzten Satz darin ( ... das Bebauungsplanverfahren IX-205a kann nicht weiter verfolgt werden...) erscheint dies nicht mehr möglich.

 

Stadtrat Schulte hat bereits angekündigt in Kürze über den Bauantrag von Lorac aus dem August über 100% der Fläche 3-geschossig nach Baunutzungsplan (BNP) positiv zu entscheiden.

 

Die aktuelle Beschlusslage der Vereinsmitglieder lautet: 100% Sicherung, wenn dies nicht zu realisieren ist, dann soll so viel Kleingartenfläche wie möglich gesichert werden. Um nun gemeinsam mit der Mitgliederschaft am 07.12.2015 das weitere Vorgehen abzustimmen hat sich der Vorstand um Klärung folgender offener Fragen gekümmert:

 

- Will Lorac (bzw. Groth, der das Grundstück nun erworben hat) überhaupt 3-geschossig nach altem BNP bauen?

- Wollen die politischen Entscheider im Bezirk, dass Groth nach altem BNP baut?

- Welche Alternativen gibt es und zu welchen Bedingungen gibt es sie?

 

In der letzten Bezirksverordnetenversammlung am 19.11.2015 wurde folgender Antrag mit 47 Ja-Stimmen (CDU, Piraten, SPD, Linke, Grüne), 4 Enthaltungen (Grüne) und ohne Gegenstimme beschlossen (Link zum Antrag hier): 

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Wenn die Lauben Trauer tragen

Unverständnis, Abschiedsschmerz aber auch Durchhalteparolen. In der Kleingartenkolonie Oeynhausen hängen erste Trauerflore an den Gattern. Eine Laubenpieperin hat eine Liebeserklärung an ihren Garten geschrieben und neben ihre Parzellenpforte im Asternweg gehängt. Anderswo wird Wut und Trotz der Schmargendorfer Gärtner deutlich mit Postersprüchen wie „Wer Bürger quält, wird abgewählt!“ „Wir geben nicht auf!“ oder „Wir kämpfen bis zum letzten Apfel!“


Gefeiert wird diesen Sonnabend im Vereinsheim trotzdem: Bei der Halloween-Party ist ab 18 Uhr Galgenhumor sogar durchaus willkommen. Auch das gruseligste Kostüm soll prämiert werden – mal abwarten, ob jemand als Stadtrat Marc Schulte auftaucht…

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Ex-Senator Nussbaum zu Oeynhausen: Das Bezirksamt hat versagt

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Information an alle Unterpächter

Liebe Pächter,


der Vorstand des Bezirksverbandes der Kleingärtner Berlin - Wilmersdorf e.V. und der Vorstand des Kleingärtnerverein Oeynhausen e.V. informieren alle Unterpächter mit nachfolgendem Schreiben über den aktuellen Stand. Die Post wird in den nächsten Tagen bei jedem eintreffen. Hier bereits der Vorabdruck:

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BEZIRKSAUFSICHT HAT ÜBER VERÄNDERUNGSSPERRE ENTSCHIEDEN - DIE FESTSETZUNG DES BEBAUUNGSPLANS IX-205A KÖNNE NICHT WEITERVERFOLGT WERDEN

In der gestrigen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses berichtete vertretungsweise Herr Naumann, dass die Bezirksaufsicht über die Beanstandung entschieden habe.

 

Kurzer Rückblick: Am 14.07.2014 hatte die Bezirksverordnetenversammlung eine Veränderungssperre für das Gebiet unserer Kolonie beschlossen. Das Bezirksamt hatte diesen Beschluss beanstandet (die Mehrheiten waren urlaubsbedingt 2 SPD : 1 CDU), wodurch die Bezirksaufsicht über die Gültigkeit des Beschlusses zu befinden hatte.

 

Auf den Tag genau 15 Monate (!) nach dem Beschluss der BVV hat nun die Bezirksaufsicht den Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung aufgehoben. Das Entschädigungsrisiko für die Sicherung als Grünfläche wird als erheblich eingestuft, der Bebauungsplan könne nach Auffassung der Bezirksaufsicht nicht weiter verfolgt werden.

 

Bei einem Kaufpreis i.H.v. 600.000 EUR stellt sich die Frage, was Lorac für ein Schaden entstehen kann, schließlich haben sie ein Grundstück gekauft, das im Flächennutzungsplan als schützenswerte Kleingartenanlage eingetragen ist. Der von der CDU Fraktion und der Piratenfraktion beauftragte Gutachter stellt fest, dass ein Entschädigungsanspruch so nicht einmal besteht.

 

Eine lesenswerte Stellungnahme kann man hier bei Nadia Rouhani nachlesen: "Durch die kalte Küche – das Aus für die Kolonie Oeynhausen? Dort erfährt man auch, was Herr Baustadtrat Schulte in diesem Zusammenhang immer unerwähnt ließ und Herr Naumann im Stadtentwicklungsausschuss gestern nicht sagte, dass der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts aus Dezember 2014 mit keinem Wort in der Erklärung der Bezirksaufsicht erwähnt wird, ebenso wenig der Flächennutzungsplan von Berlin oder existierenden anderslautenden Stellungnahmen der Abteilung Grundsatzangelegenheiten und Recht von SenStadt oder dem Bezirk selbst.

 

Im heutigen Tagesspiegel Checkpoint stand dazu:

 

Nach der Ankündigung des Baustadtrats Marc Schulte (SPD), den Bau von 700 Eigentumswohnungen auf den Parzellen der Kleinkartenkolonie Oeynhausen gegen das Votum des Bürgerentscheids (77,06 Prozent für die Erhaltung) zu genehmigen (CP von gestern), ist es Checkpoint-Leser Helmut Schmidt (Bürgeraktivist und Herausgeber der Zeitschrift „Grün gegen Beton") ein Anliegen, an Art. 3, Abs. 1 der Berliner Verfassung zu erinnern. Tun wir gerne: „Die gesetzgebende Gewalt wird durch Volksabstimmungen, Volksentscheide und durch die Volksvertretung ausgeübt, die vollziehende Gewalt durch die Regierung und die Verwaltung sowie in den Bezirken im Wege von Bürgerentscheiden.“

Absatz

Und weiter im Text: „Die richterliche Gewalt liegt in den Händen unabhängiger Gerichte.“ Nach rechtskräftigem Urteil des Verwaltungsgerichts ist das Land zwar zur Erschließung des Geländes für den Wohnungsbau verpflichtet. Doch zur Klage der Kleingärtner gegen die Kündigung ihrer Pachtverträge steht ein Urteil des Landgerichts noch aus.

 

Im Tagesspiegel Checkpoint war gestern zu lesen:

 

Die Pächter der Kleingartenkolonie Oeynhausen geben den Kampf um ihre Lauben noch nicht auf, obwohl Baustadtrat Marc Schulte (SPD) jetzt angekündigt hat, dem Grundstückseigentümer Lorac demnächst die Baugenehmigung für 700 Eigentumswohnungen zu erteilen – trotz des erfolgreichen Bürgerentscheids für die Erhaltung der Kolonie. Die Furcht vor Schadensersatzforderungen des Investors ist bei Bezirk und Senat größer als der Respekt vor dem Bürgerwillen.

 

Dazu der Artikel "Bagger oder Beete in der Kolonie Oeynhausen

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rbb-online am 21.10.2015: Das Ende der Kolonie Oeynhausen naht


"Baustadtrat Schulte betonte stets, er würde die Kolonie ja gerne retten, das Risiko, dass der Bezirk dadurch Schadenersatz in Millionenhöhe leisten müsse, sei aber zu groß.  


Ob Lorac tatsächlich Entschädigungsansprüche hat, ist aber unklar. Neun Gutachten kamen hier - je nach Auftraggeber und ausgewähltem Gutachter - zu unterschiedlichen Ergebnissen. Mal hieß es, es bestehe kein Entschädigungsanspruch, mal war von bis zu 50 Millionen Euro die Rede - eine beachtliche Summe bei einem Kaufpreis von 600.000 Euro. Auffällig dabei: Alle Gutachten, die der Sozialdemokrat Schulte in Auftrag gab, ergaben hohe Entschädigungssummen, während die ersten beiden Gutachten im Auftrag des früheren Baustadtrats Klaus Gröhler (CDU) Entschädigungsansprüche bezweifelten.


Traue keinem Gutachten, dass du nicht selber in Auftrag gegeben hast? Fakt ist: Auf Senatsebene ließ der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) noch in seinem alten Job als Stadtentwicklungssenator einen "Stadtentwicklungsplan Wohnen" ausarbeiten, der vorsieht, dass eine zweistellige Anzahl an Kleingärten in Berlin bebaut wird - darunter auch die Kolonie Oeynhausen - während die CDU sich dafür einsetzte, einen Teil der Kleingärten zu retten."

 

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Nach dem OVG-Beschluss - wer Oeynhausen erhalten möchte, der kann

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CDU würde Veränderungssperre unterzeichnen - SPD blockiert - Bericht aus der gestrigen BVV

Die Vorgeschichte:

 

Am 09.07.2015 hat die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) das Bezirksamt (die 5 Stadträte) aufgefordert, den Bebauungsplan zur Sicherung von Oeynhausen zur Unterschriftsreife zu bringen und der BVV zur Beschlussfassung vorzulegen. Berichtsdatum: 31.08.2015.

 

Am 28.07.2015 wurde dieser Beschluss im Bezirksamt behandelt (Herr Naumann und Frau Jantzen waren nicht anwesend). Die SPD - Herr Schulte, brachte dazu eine Beschlussvorlage ein, die a) die Beanstandung der Veränderungssperre zurücknehmen sollte, b) die Ressortverteilung für das B-Planverfahren von Herrn Schulte - Stadtentwicklung - in die Abteilung von Frau König verlegen sollte und c) die Kanzlei Malmendier mit der Fertigstellung des Bebauungsplanes beauftragen sollte. Der Beschluss darüber wurde vertagt (vollständige Beschlusstexte anbei als Bild). Nun sind seit dem 28.07.2015 einige Wochen vergangen, mit Spannung wird jeder Dienstag (Sitzung des Bezirksamtes) erwartet und - nichts passierte. Zuletzt berichtete Bezirksbürgermeister Naumann anlässlich seines Kiezspazierganges am vergangenen Samstag, man sei sich im Bezirksamt über das Risiko einig und auch die CDU werde die Beanstandung der Veränderungssperre nicht zurücknehmen (letzteres bestritt Herr Naumann gestern).

 

In der gestrigen BVV gab es eine mündliche und mehrere spontane Fragen zu Oeynhausen. In deren Verlauf stellte sich heraus: die CDU würde die Veränderungssperre unterzeichnen und es war nicht die CDU, die zuletzt eine Behandlung im Bezirksamt vertagt hat, sondern die SPD. 

 

Herr Schulte erklärte darüber hinaus, dass seine Abteilung Stadtentwicklung den Bebauungsplan nicht ausarbeiten werde. 

 

Auf die mündliche Anfrage von Nadia Rouhani

 

1.     Wieso hat das Bezirksamt am 09. Und 18. Juni des Jahres Lorac vor Einreichung ihres Bauantrages detailliert im Tiefbauamt beraten und weder Ausschuss noch BVV davon unterrichtet?

2.     Welche Fristen bestehen aktuell im Bauantragsverfahren?

 

antwortete Herr Schulte, es würden derzeit noch keine Fristen laufen, da noch Unterlagen beigebracht werden müssten und Beratungsgespräche zu Bauvorhaben seien ganz normal und werden nicht nach außen kommuniziert, da müsse es einen Vertrauensschutz geben, es seien keine Verhandlungen gewesen.

 

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Politisches Baurecht ist in Berlin nicht erlaubt - oder was das Magnushaus mit Oeynhausen zu tun hat

Ergänzung vom 13.09.2015: Die Bürgerinitiative hat Bezirksbürgermeister Naumann gestern auf seinem Kiezspaziergang begleitet, Bilder hier auf der Webseite der BI. Auch andere Initiativen haben ihre Kritik an der bezirklichen Politik gezeigt, mit dabei waren die BI Henriettenplatz und die BI Cornelsenwiese. 

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Nächste Spendenaktion für die Flüchtlinge im Rathaus Wilmersdorf am 12.09.2015 von 11 - 13 Uhr

Bericht über unsere letzte Sammelaktion in der Morgenpost
Bericht über unsere letzte Sammelaktion in der Morgenpost

Liebe Gartenfreunde, liebe Anwohner und Unterstützer, liebe Gäste,

 

vielen herzlichen Dank für eure Spenden für die Flüchtlinge im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf. 

 

Gerne möchten wir am

 

Sonnabend, 12.09.2015 von 11:00 bis 13:00 Uhr

 

eine weitere Spendensammlung für die Menschen in Not starten, diesmal geht es um

 

Obst und Gemüse.

 

Damit auch diese Spenden den Flüchtlingen wirklich helfen, bitten wir ausschließlich um gepflückte, reife Früchte und/oder Gemüse.

 

Abgeben könnt ihr eure Gaben in der Parzelle Tulpenweg 46, nahe dem Vereinsheim. Und noch einmal die Bitte, kein Fallobst zu spenden!

 

Wer darüber hinaus etwas Gutes tun und Geld spenden möchte, dem empfehlen wir gerne „Medizin hilft Flüchtlingen“ (www.medizin-hilft-fluechtlingen.de), an die auch unsere bisherigen Geldspenden übergeben wurden.

Hier die Daten dazu:

 

Förderverein der evangelischen Kirchengemeinde Dahlem,

Postbank Berlin         IBAN: DE40 1001 0010 0025 5441 03

BIC: PBNKDEFF        Stichwort: Medizinische-Flüchtlingsarbeit

Bei Angabe der Anschrift auf dem Überweisungsträger werden Spendenbescheinigungen zugesandt.

 

Vielen Dank im Namen der Menschlichkeit!

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Lorac hat am 06.08.2015 einen Bauantrag eingereicht

Lorac hat am 6.8.15 beim Bezirksamt einen Bauantrag eingereicht. Die Entscheidung über diesen Antrag muss innerhalb eines Monats nach Eingang getroffen werden. Wie ein solcher Antrag zu behandeln ist, hat das Bezirksamt in seiner Sitzung am 1.7. 2014 bereits beschlossen. Danach ist die Bearbeitung eines solchen Antrags gem. § 15 des Baugesetzbuches zurückzustellen. Herr Schulte hat mehrmals öffentlich erklärt, dass er auf ein Baugesuch mit einer Zurückstellung reagieren werde. Wir gehen davon aus, dass das Bezirksamt seine eigenen Beschlüsse und die der BVV beachtet und umsetzt. In diesem Zusammenhang erinnern wir an den Beschluss der BVV vom 9.Juli 2015, mit dem das Bezirksamt ersucht wird, den BPlan IX 205a- Dauerhafte Sicherung des Kleingartengeländes- zur Unterschriftsreife zu bringen und der BVV zur Beschlussfassung vorzulegen.


Bereits in der Verhandlung i.S. Kündigungsschutzklage hatte die Richterin Dr. Haaß, den anwaltlichen Vertreter der Lorac, darauf hingewiesen, dass man die Frage stellen müsse, ob Lorac hier seiner Schadenminimierungpflicht nachkomme, wenn angesichts der politischen Beschlusslage Ausgaben für Bebauungsmaßnahmen in Form von Planunterlagen u.ä. unternommen werden.  

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KGA und BI Oeynhausen helfen Flüchtlingen im Rathaus Wilmersdorf - Aufruf zu Sachspenden

Update vom 22.08.2015:

Hinweis für die Spendensammlung am 23.08.2015:


Achtung! Derzeit werden keine Kleiderspenden mehr benötigt!!! Einzige Ausnahme: Unterwäsche, Größe S und M - ***bitte ausschließlich Neuware***. Heute um 8:00 Uhr sieht die aktuelle Bedarfsliste so aus: (bitte immer wieder auf die Bedarfsliste schauen, die täglich aktualisiert wird, es kostet die freiwilligen Helfer unnötig Zeit, die an anderen Stellen dringend gebraucht wird, wenn Spenden abgegeben werden, die derzeit nicht gebraucht werden (bzw. die Spenden werden auch nicht mehr angenommen). Bitte habt Verständnis dafür, es ist sicher nicht die letzte Unterkunft, die im Bezirk eröffnet.


Bedarfe die DRINGEND gebraucht werden:

Was wird benötigt

Wird es im Moment gebraucht?

Bis wann oder ab wann voraussichtlich benötigt?

Unterwäsche 
Größe S & M !!!!

JA

Kleiderständer

JA

Kleiderbügel

JA

Umzugskartons

JA

Regale

JA

BVG Tickets AB 2h

JA

TAXI Gutscheine

JA

SIM Karten Lebara

JA

Smartphones mit Ladekabel

JA


Wer vor Ort eine Schicht übernehmen möchte (Essensausgabe, Spendenannahme, Spendensortierung, Spendenverteilung, Kinderbetreuung oder Highlights ("Du spielst ein Musikinstrument? Kannst die Heimatlieder der Flüchtlinge singen? Du bist ein Zauberer oder ein Pantomime? Wir suchen Künstler, die den Menschen vor Ort ein Highlight - eine besondere Abwechslung am Tag schenken?") kann sich hier online registrieren und für eine Schicht eintragen: http://www.volunteer-planner.org

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Ein großzügiges Angebot? - Oder ein Baustadtrat der  Mehrheitsbeschlüsse der BVV nicht umsetzen möchte?

Die SPD nutzt urlaubsbedingte Mehrheiten im Bezirksamt, das kennen wir - Beispiel hier bei der Beanstandung der Veränderungssperre. Normalerweise ist die SPD auch sehr darauf bedacht, dass das Bezirksamt mit einer Stimme spricht und keinerlei Details aus den Sitzungen an die Öffentlichkeit dringen. Ausnahme: Es geht um Informationen, die der Selbstdarstellung  oder der Diskreditierung der Opposition im Bezirk nutzen, da werden selbst Beschlüsse an die Presse gebracht, in denen eigentlich nichts beschlossen wurde, außer einer Vertagung:


Berliner Morgenpost, 06.08.2015, "Sommerliches Intermezzo um die Kleingärten Oeynhausen".


Hier dazu auch der Beschlusstext incl. Vorlage zur Kenntnisnahme.


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Abendschau zum BVV-Beschluss

  • Gestern berichtete die Abendschau über den Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung zur Festsetzung des Bebauungsplans als Grünfläche, Video anbei.

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Etappensieg vor der Sommerpause

Ein weiterer wichtiger Schritt zur Rettung der Kolonie und Sicherung als Grünfläche:


In der letzten Bezirksverordnetenversammlung vor der Sommerpause wurde gestern der Antrag von CDU, Piraten und den fraktionslosen Nadia Rouhani (Grüne) und Marlene Cieschinger (Linke) mit 22 zu 19 Stimmen bei 7 Enthaltungen angenommen. Der Beschlusstext lautet:


"Das Bezirksamt wird ersucht, den Bebauungsplan IX - 205a zur Unterschriftsreife zu bringen und der BVV zur Beschlussfassung vorzulegen.

Das Bezirksamt wird weiterhin aufgefordert, die Beanstandung des Beschlusses der BVV über die Rechtsverordnung einer Veränderungssperre vom 8. Juli 2014 zurückzunehmen und diese zur Sicherung der Planung umgehend zu erlassen. Der BVV ist bis zum 31.08.2015 zu berichten."


Der Ersetzungsantrag der SPD sowie der Antrag der Grünen wurde mehrheitlich abgelehnt.

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Haushaltsausschuss: Mehrheit für Bebauungsplan!

Genau 1 Stunde wurde debattiert und geschimpft, die Abstimmung dauerte dann nur 2 Minuten: Der Ausschuss  für Haushalt, Personal und Wirtschaftsförderung beschloss mit knapper Mehrheit einen Antrag von CDU, Piraten, der fraktionslosen Linken und Nadia Rouhani, das Bezirksamt zu ersuchen, den Bebauungsplan IX-205a zur Unterschriftstreife zu bringen und der BVV zur Beschlussfassung vorzulegen. Den Bebauungsplan, der die Kolonie als Grünfläche erhalten soll. Wieder ein großes Mosaiksteinchen zur Rettung von Oeynhausen und eine Entscheidung gerade richtig zur 111-Jahrfeier der Kleingärtner am Sonnabend!

 

Einig waren sich die 16 Mitglieder (davon 15 Stimmberechtigte) der Sondersitzung des Haushaltsausschusses: Oeynhausen soll erhalten werden. Selbst der SPD-Sprecher Bassem Al Abed sagte: „Natürlich wollen wir die Kolonie retten!“

 

Völlig uneins war man sich dann wieder mal in der Frage nach dem Wie. Über drei Anträge wurde nacheinander abgestimmt. Neben dem Antrag von CDU/Piraten/Linke (fraktionslos)/Grüne (fraktionslos) ging es noch um den Antrag der Grünen und um einen Ersetzungsantrag der SPD, der bis heute noch nicht öffentlich gemacht worden ist (warum eigentlich?), in dem erneut alles auf die lange Bank geschoben werden soll.

 

Besonders die Sprecher von SPD und Grünen, die ja im Bezirk eine Zählgemeinschaft bilden, sparten nicht mit Spott über den jeweils anderen Antrag. „Den Antrag der Grünen verstehe ich nicht. Wenn ich festsetzen will, kann ich nicht sagen, ich zahle aber nicht“, kritisierte Bassem Al Abed. Christoph Wapler, Fraktionschef der Grünen konterte: „Eine Aufforderung zum Nichtstun wie im SPD-Antrag ist nicht beschlussfähig!“

 

CDU-Sprecher Arne Herz erinnerte daran, dass kaum eine Entscheidung bei B-Plänen risikolos sei: „Aber wir haben zu gestalten. Und Auftraggeber aller Beschlüsse sind die Bürger.“

 

„Wir sind hier nicht bei Wünsch Dir was“, gab Reinhard Naumann zum Besten, wofür der Bezirksbürgermeister von Nadia Rouhani heftig kritisiert wurde: „Es ist eine neue Qualität erreicht, hart erarbeitet!“ Naumann tat beleidigt, drohte zeitweilig, den Saal verlassen zu wollen, forderte Rückendeckung von der Ausschussvorsitzenden Susanne Klose (CDU): „Ich stehe unter dem Schutz der Sitzungsleitung!“ 

 

Über den SPD-Antrag wurde dann zuerst abgestimmt. Ergebnis: 5 Ja, 10 Nein. Beim Antrag der CDU und Piraten gab es 6 Ja und 5 Nein, die 4 Vertreter der Grünen enthielten sich. Für den Antrag der Grünen gab es 4 Ja und 11 Nein.

 

Geplant ist, den Antrag schon auf die Tagesordnung der nächsten BVV-Sitzung (9. Juli, 17 Uhr) zu bringen.

 

Holger Jost

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111 Jahre Oeynhausen - Ein Grund zum Feiern

111 Jahre Oeynhausen e.V.

Am 04.07.2015 ab 16:00 Uhr feiern wir 111 Jahre Kleingärtnerverein Oeynhausen. Es gibt ein tolles Programm mit Keith Tynes, the black magics feat. Vesko Valentino und dem H(e)art-Chor. Gäste sind herzlich willkommen. Anbei auch der Bericht zu unserem Jubiläum aus dem Gartenfreund.


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Grün unter Druck

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Bürgerinitiativen auf dem SPD-Fest am Rüdesheimer Platz

Gemeinsam mit den Initiativen Cornelsenwiese, Henriettenplatz und Olivaer Platz waren wir heute zu Besuch bei der SPD, die auf dem Rüdesheimer Platz jährlich ein Fest feiert und dort die Möglichkeit zum Austausch über politische Themen bietet. Das haben wir genutzt, um gleich mal auf unsere brennendsten Anliegen aufmerksam zu machen. Neben Kommunalpolitikern haben wir auch mit Raed Saleh und dem Regierenden Bürgermeister gesprochen. 


Hier die "Favourites" der Redaktion, mit Dank an den genialen Fotografen Holger und alle, die sich so kurzfristig beteiligt haben:-)

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Kurz-Bericht aus der gestrigen BVV

Die gestrige BVV war für uns recht kurz:  Der Tagesordnungspunkt Oeynhausen wurde vorgezogen und die beiden bekannten Anträge zu Oeynhausen


1) von CDU/Piraten/Linke (fraktionslos) und Grüne (fraktionslos), Drucksache 1275/4)

2) von Bündnis 90/Die Grünen (Drucksache 1309/4)


sind in den Haushaltsausschuss verschoben. Es gab dazu keine Debatte.


Die SPD wurde in inzwischen gewohnter Weise erst in letzter Minute tätig, so auch gestern: sie brachte noch einen Änderungsantrag ein (Text bisher nicht öffentlich, wird hier nachgeholt sobald bekannt). Wie dem Bericht aus dem Ältestenrat zu entnehmen ist (siehe Bild unten) erinnerte der Bezirksbürgermeister persönlich seine Fraktion daran, dass man durch die Überweisung der Anträge in den Haushaltsausschuss noch ein bisschen Zeit schinden kann (das ist uns aus dem Antrag zur Veränderungssperre im letzten Jahr noch in Erinnerung).


Nächste Runde also: Haushaltsausschuss


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Ein wichtiger Tag - Grünflächensicherung in greifbarer Nähe

Termin: Donnerstag, 18.06.2015, nächste Bezirksverordnetenversammlung, 17:00 bis 22:00 Uhr, Rathaus Charlottenburg

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Update 03/2015

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Ein Jahr nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid


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Neueste Entwicklungen

Presse: Berliner Morgenpost - sehr lesenswert!

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Bürgerinitiativen kritisieren Michael Müller in einem offenen Brief

Die Berliner Zeitung titelte am 13.05.2015 "Michael Müller warnt das Volk - Der Regierende Bürgermeister Michael Müller will Front machen gegen eine Dominanz der Direkten Demokratie. Wohnungsbau müsse auch gegen Einzelinteressen von Bürgerinitiativen durchgesetzt werden." 


Meine Sorge ist, dass wir Instrumente der Direkten Demokratie haben, die nicht ein Mehr an Demokratie bedeuten für mehr Menschen, sondern nur mehr Instrumente sind für einige wenige, die sich schon vorher gut artikulieren konnten,“ sagte Müller. In diesen Gruppierungen seien einige unterwegs, „die haben Zugang zu Medien, zu Geld zu großen Organisationen.


Die konnten sich schon vorher bei Wahlen, in Bürgerinitiativen oder auch bei Elternabenden gut Gehör verschaffen.“ Die seien bestens organisiert und vernetzt – und bekämen jetzt noch die Instrumente der Direkten Demokratie und damit eine zusätzliche Wucht. „Da müssen wir aufpassen“, warnte Müller. „Weil das bedeuten kann, dass diese Gruppen immer mehr nur ihre Eigeninteressen durchsetzen, und nicht die Interessen einer Mehrheit“.


Lorenz Maroldt hatte gestern dazu im Tagesspiegel-Newsletter kommentiert:


"Schön in Schwung, räumte der Regiermeister gleich weiter auf mit der eigenen Vergangenheit: Als SPD-Chef war Michael Müller für mehr Bürgerbeteiligung zu haben. Jetzt sagt er: „Da müssen wir aufpassen!“ Einige wenige „mit Zugang zu Medien, zu Geld, zu großen Organisationen“ missbrauchten „die Instrumente der Direkten Demokratie“. Mag sein. Schauen wir trotzdem mal in das Wahlprogramm der SPD von 2011 (Seite 41): Müllers Partei will da bürgerschaftliches Engagement  unterstützen - „Besonders geeignet sind Modelle, in denen Bürgerinnen und Bürger nicht nur beteiligt werden, sondern selbst entscheiden.“ Es steht dort nicht: „Es sei denn, der Parteivorsitzende wird Regierender Bürgermeister.“


Berliner Bürgerinitiativen haben auf die "Warnung" mit einem offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister reagiert, er ist heute in der Berliner Zeitung zu lesen: "Bürgerinitiativen kritisieren Michael Müller in einem offenen Brief"

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Neues Gutachten von CDU und Piraten ergibt: Kein Cent Entschädigung für Lorac!

aktualisiert am 14.05.2015: Tagesspiegel / Stellungnahme Dr. Wild / Berliner Woche zum Gutachten / Nadia Rouhani fragt, warum das Bundesverfassungsgerichtsurteil erst jetzt bekannt wird

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Grüne schliessen Nadia Rouhani aus der Fraktion aus

Am 04.05.2015 hat die Fraktion der Grünen in der BVV Nadia Rouhani aus der Fraktion ausgeschlossen. Ausschlussgründe sind nicht etwa ein Verstoß gegen das Wahlprogramm oder die Zählgemeinschaftsvereinbarung mit der SPD sondern ein zerrüttetes Vertrauensverhältnis berichtet der Tagesspiegel. Auch in der heutigen Morgenpost kann man darüber lesen (inkl. Zitaten von unserem Vorsitzenden Alban Becker und dem Sprecher der Bürgerinitiative, Gerd Schering). Ein Kommentar der Bürgerinitiative dazu hier.

 

Als Grüne und Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung bleibt sie den Bürgern und Wählern des Bezirks mit ihrem außergewöhnlichen Engagement erhalten. Eine Bezirksverordnete zum Anfassen, die nicht wegrennt sondern auf die Menschen zugeht und vor allem: zuhört und sich selbst einen Eindruck verschafft. Den Anliegen auf den Grund geht und sich nicht mit Informationen aus zweiter Hand begnügt. Taten statt guter Worte, so haben wir sie kennengelernt. Und nicht nur wir: wer weiß, ob ohne sie jemals die Absprachen zwischen Senat und BMW bzgl. der Schließung des Flüchtlingsheimes neben der neuen BMW-Niederlassung ans Licht gekommen wären (wodurch die Schließung des Flüchtlingsheimes verhindert wurde).

 

Wer Nadia Rouhani kennt, müsste eigentlich wissen, dass ihr Engagement, auch um den Erhalt unserer Kleingärten nicht aufhört, nur weil sie jetzt fraktionslos ist. Wir sind überzeugt, dass sie mit Mut und Beharrlichkeit weiterhin für den erfolgreichen Bürgerentscheid einstehen und GRÜN handeln wird.

 

Wir freuen uns auf spannende Informationen aus der BVV und dem Bezirk, die wir künftig direkt unter www.nadia-rouhani.de nachlesen können.

 

Wir wünschen Nadia Rouhani weiterhin viel Ausdauer, Mut und Kraft und danken ihr für die grandiose Unterstützung und sind gespannt auf künftige politische Debatten in und außerhalb der BVV aber auch innerhalb ihrer Partei.

 

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TV-Berlin zum neuen Gutachten des Wissenschaftlichen dienst

TV Berlin: "Das Ringen um die Kleingartenkolonie Oeynhausen geht weiter. Der Berliner Projektentwickler Klaus Groth will hier 700 Wohnungen bauen. Dagegen sprachen sich bei einem Bürgerentscheid im Mai vergangenen Jahres 77 Prozent der Wähler aus. Doch so einfach kann Bürgerwille offenbar nicht umgesetzt werden. Die Sorge vor hohen Entschädigungsforde-rungen des Investors lähmt die politischen Entscheidungsträger. Jetzt soll ein neues Gutachten den Interessen der Kleingärtner Rückenwind geben." Beitrag anbei:


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Neues Gutachten

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Update 01/2015

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Pressemitteilung zum Gutachten der Grünen

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Nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid - aktuelle Entwicklungen

Vorstellung des Grünen Gutachtens - morgen?!

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Einwohnerversammlung Cornelsenwiese

Über die geplante Schaffung von Bauland für Becker & Kries auf einer Fläche, die derzeit nicht weiter bebaubar und teilweise als öffentliche Grünfläche gewidmet ist, haben wir schon mehrmals berichtet. Sie liegt "um die Ecke" zu unserer Kolonie in der Wiesbadener Straße. Ohne auch nur ansatzweise Einspruch oder Verhandlung mit dem Investor über die Zusicherung sozialverträglicher Mieten, fasste das Bezirksamt im April 2014 den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan, der Becker & Kries Baurecht für eine weitere Verdichtung geben soll. Bereits mit einem Aufstellungsbeschluss findet eine Wertsteigerung für ein Grundstück statt, berichtete im letzten Jahr der Leiter der Abteilung Stadtentwicklung im Stadtentwicklungsausschuss. Die rot-grüne Mehrheit hat damit gegen ihre eigene Zählgemeinschaftsvereinbarung verstoßen, die verspricht "Alle im Bezirk als Grünflächen gewidmeten Flächen werden erhalten".


Im letzten Jahr hat sich dazu eine Bürgerinitiative gegründet, die im Dezember 2014 erfolgreich Unterschriften für einen Einwohnerantrag (Text und Status hier auf der Seite des Bezirksamtes einsehbar) gesammelt hat. Der Antrag wurde in den Stadtentwicklungsausschuss zur Beratung überwiesen und wird demnächst dort behandelt. 


Hier Links zu Hintergrundinfos bzgl. Planungssituation, über die wir schon berichtet haben:


Die BVV hat beschlossen, nun eine Einwohnerversammlung dazu durchzuführen, die am 21.01.2015 stattfindet. Hier dazu die Einladung der Bürgerinitiative:

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Ganz schön neugierig, der Sigi Schlosser

Weil es so schön passt, kommt dieser Beitrag von Holger Jost heute, zum Geburtstag von Sigi Schlosser:

Wir wünschen alles Gute, Gesundheit und Glück und sagen ein herzliches DANKESCHÖN für das Engagement in Sachen Oeynhausen.


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Bürgerbeteiligung?

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Straßen für eine Bebauung von Oeynhausen Nord: Schelmenstück in - vorerst - 4 Aufzügen

Im Folgenden ein Beitrag von Wolfgang Mahnke zum Thema Erschließung, vielen Dank dafür! Nicht ganz einfach aber lesenswert, weil die Erschließung das Herzstück des angeblichen Baurechts ist - ohne Erschließung kein Baurecht. Leider wird auch an diesem Beispiel deutlich, wie Baustadtrat Schulte (SPD) die kritischen Punkte im Sinne des Investors behandelt und nach dem Motto verfährt "wenn man die Schuld dem Vorgänger zuschiebt ist die eigene Aufgabe erledigt".

 

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ein frohes und gesundes neues Jahr 2015

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